• IT-Karriere:
  • Services:

Kamera mit drei Objektiven

Auf der Rückseite des Nubia Z20 sind drei Kameras verbaut: Eine Weitwinkelkamera mit 48 Megapixeln (Sony IMX586), eine Superweitwinkelkamera mit 16 Megapixeln und eine Telekamera mit dreifacher Vergrößerung und 8 Megapixeln. Für Selbstporträts können wir sowohl die Hauptkamera als auch die Superweitwinkelkamera verwenden - das ist praktisch, wenn wir mehrere Personen oder viel von der Umgebung auf das Bild bekommen wollen.

Stellenmarkt
  1. Dr. Richter Heidelberger GmbH & Co. KG, Raum Heilbronn
  2. Endress+Hauser Process Solutions AG, Freiburg im Breisgau

Die Hauptkamera macht standardmäßig Bilder mit 12 Megapixeln, es werden also jeweils vier Pixel zu einem zusammengefasst. Das hilft bei Aufnahmen in schlechten Lichtsituationen, in denen das Z20 noch brauchbare Bilder macht. In den Einstellungen können wir die Auflösung auf volle 48 Megapixel schalten, was bei Tageslichtaufnahmen einen Zugewinn an Schärfe bedeutet. Bei Aufnahmen in schlechterem Licht hat die höhere Auflösung hingegen keine Vorteile.

Mit dem Z20 gemachte Tageslichtaufnahmen sind gut belichtet, der Weißabgleich passt. Die Schärfe ist ebenfalls gut, kann allerdings nicht mit Smartphones aus dem Top-Segment mithalten. Vergleichen wir die Bilder der Hauptkamera mit denen des Xiaomi Mi Note 10, das es in unserem Test an die Spitze der besten Smartphone-Kameras geschafft hat, fällt in der Vergrößerung eine geringere Detailschärfe auf.

Gute Bilder, aber weniger Details als bei aktueller Top-Kamera

Details kommen beim Nubia Z20 im Vergleich wesentlich schlechter zur Geltung, unter starker Vergrößerung sind zudem mehr Artefakte als beim Mi Note 10 zu erkennen. Die Ziegelsteine einer Steinwand können wir beim Z20 beispielsweise nur erahnen. Schalten wir die Auflösung beim Z20 von 12 auf 48 Megapixel um, werden die Details etwas deutlicher sichtbar; die Artefakte weichen einem Grundrauschen. Vergleichen wir diese Aufnahme mit der 27-Megapixel-Aufnahme des Mi Note 10, so gefällt uns diese immer noch besser. Der Schärfe- und Detailunterschied wird noch einmal größer, wenn wir beim Mi Note 10 auf 108 Megapixel schalten.

  • Ein mit dem Standardweitwinkel des Z20 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Mit dem Superweitwinkel lässt sich die Perspektive erweitern. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Dreifachtele gibt Details gut wider. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Beim digitalen Fünffachzoom wirkt das Bild verwaschen. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der Zehnfachzoom gefällt uns in unserem Test besser als der fünffache. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das Nubia Z20 sieht auf den ersten Blick aus wie ein normales Smartphone - auffällig ist die fehlende Frontkamera. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Z20 hat allerdings zwei Bildschirme: Der auf der Rückseite kann unter anderem für Porträtaufnahmen als Sucher verwendet werden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das zweite Display ist allerdings mehr als ein Sucher: Auf ihm können wir ganz normal Android verwenden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der AMOLED-Bildschirm ist unter dem Glas der Rückseite verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auch auf der Vorderseite ist ein AMOLED-Display verbaut. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die Dreifachkamera auf der Rückseite hat ein Weitwinkelobjektiv, ein Superweitwinkelobjektiv und ein Teleobjektiv. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der rückseitige Bildschirm des Z20 hat eine etwas geringere maximale Helligkeit und eine ungewohnte Farbwiedergabe, ist aber dennoch sehr gut nutzbar. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Frontbildschirm des Z20 wird durch keine Kamera unterbrochen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf dem rückseitigen Bildschirm können wir auch den Always-on-Bildschirm anzeigen lassen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit der Hauptkamera des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Superweitwinkelobjektiv des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Zweifachtele des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem Fünffachtele des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Zum Vergleich: Eine Aufnahme mit dem digitalen Zehnfachzoom des Mi Note 10 (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Ein mit dem Standardweitwinkel des Z20 aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Auch beim Superweitwinkelobjektiv sind die Unterschiede zwischen Z20 und Mi Note 10 deutlich: Das Nubia-Smartphone zeigt wieder weniger Details, der generelle Schärfeunterschied ist allerdings nicht ganz so dramatisch wie bei der Hauptkamera. In manchen Situationen gefallen uns die Bilder des Z20 von der Belichtung sogar etwas besser als die des Mi Note 10. Das Z20 weist wie das Mi Note 10 dank einer internen Verzerrungskorrektur keine nennenswerten Qualitätsverluste an den Bildrändern auf.

Die dreifache Telekamera des Z20 macht bezüglich der Schärfe gute Bilder. Der Sensor erzeugt relativ wenige Artefakte, Details kommen gut zur Geltung. In der Kamera-App wird uns auch noch eine fünffache und eine zehnfache Zoomoption angeboten, die allerdings qualitativ deutlich abfallen. Besonders die fünffache Vergrößerung ist bei der Schärfe sehr verwaschen und schluckt Details regelrecht. Das fällt uns sogar dann auf, wenn wir die Bilder nicht mit anderen Smartphones vergleichen. Die zehnfache Vergrößerung ist bei Details etwas besser, kann es mit dem zehnfachen Hybridzoom des Mi Note 10 aber dennoch nicht aufnehmen.

Das Z20 hat einen Nachtmodus, der in wenigen Sekunden eine Mehrfachbelichtung durchführt. Der Modus schafft es allerdings nicht, in unserer dunklen Kammer so viel Licht einzufangen wie das Mi Note 10 - für Extremsituationen ist er nicht geeignet. Mit den üblichen Qualitätseinbußen sind allerdings Aufnahmen in schlechterem Licht möglich; dann müssen Nutzer aber verringerte Schärfe hinnehmen.

Gute Selbstporträts dank Dreifachkamera

Wer gerne Selbstporträts macht, wird das Konzept des Z20 schätzen: Wir können den Porträtmodus der Hauptkamera dank des rückseitigen Displays auch für Eigenaufnahmen verwenden. Die Trennung zwischen fotografierter Person und Hintergrund ist gut, der generelle Bildeindruck gefällt uns. Sollten mal mehrere Leute aufs Bild, können wir auf die Superweitwinkelkamera schalten - das geht bei den Frontkameras der meisten Smartphones nicht.

Insgesamt ist die Kamera des Z20 gut, aber nicht so gut wie die der aktuellen Top-Kamera-Smartphones. Das äußert sich besonders in der Detailschärfe, die generelle Belichtung hingegen gefällt uns sehr gut. Da unser Testgerät laut Nubia mit Vorserien-Software ausgestattet ist, ist es durchaus denkbar, dass die Kamera-Software noch verbessert wird - mit dem IMX586 hat Nubia einen durchaus leistungsfähigen Sony-Sensor verbaut.

Auch beim SoC hat Nubia auf eine hochwertige Komponente gesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Zwei Seiten, zwei DisplaysSnapdragon 855+ und 8 GByte RAM 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7.  


Anzeige
Hardware-Angebote

Fatal3ty 02. Dez 2019

Nicht jeder mögen Silikonhülle, ich jedenfalls nicht. Ich mag es lieber praktischen...

altuser 23. Nov 2019

Was bekommst Du mit einem weiteren Display zurück? Eine Klinkenbuchse? Einen wechselbaren...

altuser 23. Nov 2019

Jupp, genau wegen dieser Haltung gehen freitags die Kids auf die Straße.

altuser 23. Nov 2019

Artikel über fünf Seiten verteilt? Nach Lesen der ersten wenigen Sätze auf Seite 1 über...

suicicoo 21. Nov 2019

jau, danke :)


Folgen Sie uns
       


Peloton - Fazit

Im Video stellt Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner das Bike+ von Peloton vor. Mit dem Spinning-Rad können Sportler fast schon ein eigenes Fitnessstudio in ihrer Wohnung einrichten.

Peloton - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /