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Nubia X: Smartphone im Oberklassebereich mit zwei Displays

Mit dem Nubia X hat Nubia ein neues Smartphone vorgestellt, das auch ohne Notch ein Display mit schmalem Rahmen auf der Vorderseite unterbringt. Die Frontkamera wurde abgeschafft, stattdessen wird die Rückkamera verwendet - zusammen mit einem zweitem Display auf der Rückseite.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Nubia X mit seinen zwei Displays
Das Nubia X mit seinen zwei Displays (Bild: Nubia)

Der chinesische Hersteller Nubia hat das neue Android-Smartphone Nubia X vorgestellt. Das Nubia X hat eine Ausstattung im Oberklassebereich und ein zusätzliches Display auf der Rückseite.

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Der LC-Bildschirm auf der Vorderseite ist 6,26 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixeln. Eine Notch hat das Nubia X nicht, dennoch reicht der Bildschirm an allen vier Seiten bis fast an den Rand heran. Möglich ist das dadurch, dass der Hersteller die Frontkamera weglässt und den Annäherungssensor sowie den Lautsprecher zum Telefonieren nah am Gehäuserand unterbringt.

Selbstporträts können Nutzer des Nubia X mit Hilfe der Hauptkamera auf der Rückseite machen, die aus einem 16-Megapixel- und einem 24-Megapixel-Sensor besteht. Um sich selbst sehen zu können, steht auf der Rückseite ein 5,1 Zoll großer zweiter Bildschirm zur Verfügung. Dieses OLED-Display hat eine geringere Auflösung von 1.520 x 720 Pixeln und reicht nicht bis an den Rahmen des Gehäuses heran.

Ausgeschaltet ist der rückseitige Bildschirm aufgrund der OLED-Technologie dank der dunklen Gehäusefarbe nicht sofort zu erkennen. Nutzer können verschiedene Motive darauf anzeigen lassen, um ihrem Smartphone ein individuelles Aussehen zu geben.

Das Display kann auch herkömmliche Inhalte wie den Homescreen oder andere Apps anzeigen. Es lässt sich mit Hilfe eines eigenen Fingerabdrucksensors entsperren.

  • Das neue Nubia X hat einen Bildschirm auf der Vorderseite und einen auf der Rückseite. (Bild: Nubia)
  • Das rückseitige Display ist ein OLED. (Bild: Nubia)
  • Nutzer können unter anderem verschiedene Motive einstellen, die auf dem rückwärtigen Display angezeigt werden. (Bild: Nubia)
  • Der Bildschirm auf der Vorderseite ist ein LCD. (Bild: Nubia)
  • Das Nubia X hat keine Frontkamera, da Nutzer das Display auf der Rückseite als Sucher für Selbstporträts verwenden können. (Bild: Nubia)
Das neue Nubia X hat einen Bildschirm auf der Vorderseite und einen auf der Rückseite. (Bild: Nubia)

Das Nubia X hat zwei Fingerabdrucksensoren, die jeweils im linken und rechten Rand des Gehäuses eingebaut sind. So lässt sich das Smartphone immer mit demselben Finger entsperren, egal, wie herum der Nutzer es hält.

Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon-845-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist wahlweise 6 oder 8 GByte groß. Der eingebaute Flashspeicher ist je nach Ausstattung 64, 128 oder 256 GByte groß, einen Steckplatz für Micro-SD-Karten hat das Nubia X nicht.

Das Smartphone unterstützt LTE auch auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20, WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein GPS-Modul ist eingebaut. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 3.800 mAh.

Preise beginnen in China bei umgerechnet 420 Euro

Ausgeliefert wird das Nubia X mit Nubia UI 6.0.2, das auf Android 8.1 basiert. Die Version mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Flash-Speicher kostet umgerechnet knapp 420 Euro. Die Variante mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher kostet knapp 470 Euro. Laut GSM Arena kostet die Version mit 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher umgerechnet 530 Euro - auf der Internetseite des Herstellers können wir diese allerdings nicht reservieren.

Ob und wann das Nubia X auch nach Deutschland kommen wird, ist unbekannt. Dank der verfügbaren LTE-Bänder dürfte sich ein über einen Importeur gekauftes Gerät aber auch hierzulande problemlos im LTE-Netz verwenden lassen.



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