Abo
  • Services:

Nubia X: Smartphone im Oberklassebereich mit zwei Displays

Mit dem Nubia X hat Nubia ein neues Smartphone vorgestellt, das auch ohne Notch ein Display mit schmalem Rahmen auf der Vorderseite unterbringt. Die Frontkamera wurde abgeschafft, stattdessen wird die Rückkamera verwendet - zusammen mit einem zweitem Display auf der Rückseite.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Nubia X mit seinen zwei Displays
Das Nubia X mit seinen zwei Displays (Bild: Nubia)

Der chinesische Hersteller Nubia hat das neue Android-Smartphone Nubia X vorgestellt. Das Nubia X hat eine Ausstattung im Oberklassebereich und ein zusätzliches Display auf der Rückseite.

Stellenmarkt
  1. Dürr IT Service GmbH, Bietigheim-Bissingen
  2. Grand City Property, Berlin

Der LC-Bildschirm auf der Vorderseite ist 6,26 Zoll groß und hat eine Auflösung von 2.280 x 1.080 Pixeln. Eine Notch hat das Nubia X nicht, dennoch reicht der Bildschirm an allen vier Seiten bis fast an den Rand heran. Möglich ist das dadurch, dass der Hersteller die Frontkamera weglässt und den Annäherungssensor sowie den Lautsprecher zum Telefonieren nah am Gehäuserand unterbringt.

Selbstporträts können Nutzer des Nubia X mit Hilfe der Hauptkamera auf der Rückseite machen, die aus einem 16-Megapixel- und einem 24-Megapixel-Sensor besteht. Um sich selbst sehen zu können, steht auf der Rückseite ein 5,1 Zoll großer zweiter Bildschirm zur Verfügung. Dieses OLED-Display hat eine geringere Auflösung von 1.520 x 720 Pixeln und reicht nicht bis an den Rahmen des Gehäuses heran.

Ausgeschaltet ist der rückseitige Bildschirm aufgrund der OLED-Technologie dank der dunklen Gehäusefarbe nicht sofort zu erkennen. Nutzer können verschiedene Motive darauf anzeigen lassen, um ihrem Smartphone ein individuelles Aussehen zu geben.

Das Display kann auch herkömmliche Inhalte wie den Homescreen oder andere Apps anzeigen. Es lässt sich mit Hilfe eines eigenen Fingerabdrucksensors entsperren.

  • Das neue Nubia X hat einen Bildschirm auf der Vorderseite und einen auf der Rückseite. (Bild: Nubia)
  • Das rückseitige Display ist ein OLED. (Bild: Nubia)
  • Nutzer können unter anderem verschiedene Motive einstellen, die auf dem rückwärtigen Display angezeigt werden. (Bild: Nubia)
  • Der Bildschirm auf der Vorderseite ist ein LCD. (Bild: Nubia)
  • Das Nubia X hat keine Frontkamera, da Nutzer das Display auf der Rückseite als Sucher für Selbstporträts verwenden können. (Bild: Nubia)
Das neue Nubia X hat einen Bildschirm auf der Vorderseite und einen auf der Rückseite. (Bild: Nubia)

Das Nubia X hat zwei Fingerabdrucksensoren, die jeweils im linken und rechten Rand des Gehäuses eingebaut sind. So lässt sich das Smartphone immer mit demselben Finger entsperren, egal, wie herum der Nutzer es hält.

Im Inneren arbeitet Qualcomms Snapdragon-845-Prozessor, der Arbeitsspeicher ist wahlweise 6 oder 8 GByte groß. Der eingebaute Flashspeicher ist je nach Ausstattung 64, 128 oder 256 GByte groß, einen Steckplatz für Micro-SD-Karten hat das Nubia X nicht.

Das Smartphone unterstützt LTE auch auf den in Deutschland wichtigen Frequenzbändern 3, 7 und 20, WLAN beherrscht das Gerät nach 802.11ac. Bluetooth läuft in der Version 5.0, ein GPS-Modul ist eingebaut. Der nicht ohne weiteres wechselbare Akku hat eine Nennladung von 3.800 mAh.

Preise beginnen in China bei umgerechnet 420 Euro

Ausgeliefert wird das Nubia X mit Nubia UI 6.0.2, das auf Android 8.1 basiert. Die Version mit 6 GByte Arbeitsspeicher und 64 GByte Flash-Speicher kostet umgerechnet knapp 420 Euro. Die Variante mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher kostet knapp 470 Euro. Laut GSM Arena kostet die Version mit 8 GByte RAM und 256 GByte Flash-Speicher umgerechnet 530 Euro - auf der Internetseite des Herstellers können wir diese allerdings nicht reservieren.

Ob und wann das Nubia X auch nach Deutschland kommen wird, ist unbekannt. Dank der verfügbaren LTE-Bänder dürfte sich ein über einen Importeur gekauftes Gerät aber auch hierzulande problemlos im LTE-Netz verwenden lassen.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 119,90€

Heldbock 05. Nov 2018 / Themenstart

Das Konzept klingt erstmal ganz interessant. Schutzhüllen sind damit aber vermutlich...

nadann0803 01. Nov 2018 / Themenstart

Hat Huawei das mit dem ShotX schon einmal versucht indem man die Kamera und LED fürs...

nadann0803 01. Nov 2018 / Themenstart

Samsung und Apple werden Vorreiter sein und was sollen die bitte lösen? Waren es nicht...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Apple iPhone Xr - Test

Das iPhone Xr kostet 300 Euro weniger als das iPhone Xs, bietet aber das gleiche SoC und viele andere Ausstattungsmerkmale des teureren Modells. Unterschiede gibt es bei der Kamera und dem Display: Das iPhone Xr hat keine Dualkamera und anstelle eines OLED-Bildschirms kommt ein LCD zum Einsatz.

Apple iPhone Xr - Test Video aufrufen
Dark Rock Pro TR4 im Test: Be Quiet macht den Threadripper still
Dark Rock Pro TR4 im Test
Be Quiet macht den Threadripper still

Mit dem Dark Rock Pro TR4 hat Be Quiet einen tiefschwarzen CPU-Kühler für AMDs Threadripper im Angebot. Er überzeugt durch Leistung und den leisen Betrieb, bei Montage und Speicherkompatiblität liegt die Konkurrenz vorne. Die ist aber optisch teils deutlich weniger zurückhaltend.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Dark Rock Pro TR4 Be Quiets schwarzer Doppelturm kühlt 32 Threadripper-Kerne

Interview Alienware: Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!
Interview Alienware
"Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"

Selbst bauen oder Komplettsystem kaufen, die Zukunft von Raytracing und was E-Sport-Profis über Hardware denken: Golem.de hat im Interview mit Frank Azor, dem Chef von Alienware, über PC-Gaming gesprochen.
Von Peter Steinlechner

  1. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden
  2. Dell Intel Core i9 in neuen Alienware-Laptops ab Werk übertaktet

Dell Ultrasharp 49 im Test: Pervers und luxuriös
Dell Ultrasharp 49 im Test
Pervers und luxuriös

Dell bringt mit dem Ultrasharp 49 zwei QHD-Monitore in einem, quasi einen Doppelmonitor. Es könnte sein, dass wir uns im Test ein kleines bisschen in ihn verliebt haben.
Ein Test von Michael Wieczorek

  1. Magicscroll Mobiles Gerät hat rollbares Display zum Herausziehen
  2. CJG50 Samsungs 32-Zoll-Gaming-Monitor kostet 430 Euro
  3. Agon AG322QC4 Aggressiv aussehender 31,5-Zoll-Monitor kommt für 600 Euro

    •  /