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NTT Data: Dell verkauft Konzernteil für 3 Milliarden US-Dollar

Dell trennt sich von Dell Services, um sich auf die Übernahme von EMC zu konzentrieren. Der Bereich wird nach Japan verkauft.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Dell im Juli 2015
Michael Dell im Juli 2015 (Bild: Scott Olson/Getty Images)

Dell verkauft seinen IT-Services-Bereich für 3,05 Milliarden US-Dollar an NTT Data. Das gab die Tochter des Telekommunikationskonzerns Nippon Telegraph and Telephone (NTT) in Japan bekannt. NTT Data will im Bereich Cloud in den USA wachsen. NTT ist ein führender Festnetz- und Mobilfunkbetreiber in Japan.

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"Es gibt nur wenige Akquisitionsziele in unserem Markt, die diese einzigartige Gelegenheit bieten, unsere Wettbewerbsfähigkeit und die Angebotstiefe zu erhöhen", erklärte NTT-Data-Chef John McCain.

NTT Data wird auch rund 28.000 Beschäftigte von Dell in den USA und Indien übernehmen. Dell hatte den Services-Bereich im Jahr 2009 als Perot Systems für 3,9 Milliarden US-Dollar gekauft. NTT kann auf dem japanischen Markt kaum noch wachsen und setzt darum auf Zukäufe im Ausland. Im Jahr 2010 erwarb NTT die südafrikanische IT-Firma Dimension Data Holdings für 3,2 Milliarden US-Dollar und den IT-Dienstleister Keane aus den USA für rund 1,4 Milliarden US-Dollar.

Dell Services wird weiter unter der Führung von President Suresh Vaswani stehen und an Michael Dell berichten, bis die Übernahme abgeschlossen ist, erklärte NTT Data.

Größte Übernahme im IT-Sektor

Dell hatte am 12. Oktober 2015 den Kauf von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben, die bisher größte Übernahme im IT-Sektor. Dells Board Of Directors besteht aus Michael Dell und den beiden Silver-Lake-Managing-Partnern Egon Durgan und Simon Patterson. Firmengründer Michael Dell hatte das Unternehmen von der Börse genommen. Er übernahm zusammen mit Silver Lake Partners und Microsoft den Konzern und machte Dell zum Privatunternehmen. Dell meldete nach der Privatisierung Schulden in Höhe von 12 Milliarden US-Dollar.

Die EMC-Transaktion hat kürzlich die regulatorischen Freigaben in den USA und Europa erhalten. Die Zustimmung durch die Aktionäre wird für Anfang Mai erwartet.

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