NSA: US-Geheimdienst hat Zugriff auf Unterseekabel Sea-Me-We-4

Die NSA lauscht auch auf einem Unterseekabel mit, das Europa, Nordafrika und Asien verbindet, berichtet der Spiegel. Dazu wurde eine Website der Betreiberfirmen gehackt.

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Verlauf des Unterseekabels Sea-Me-We-4
Verlauf des Unterseekabels Sea-Me-We-4 (Bild: Sea-Me-We-4)

Die NSA hat Zugriff auf das Netzwerkmanagement des Unterseekabels Sea-Me-We-4, das Europa mit Nordafrika und Asien verbindet. Das berichtet der Spiegel unter Berufung auf ein als "streng geheim" eingestuftes Dokument vom 13. Februar 2013.

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Laut Spiegel gelang es NSA-Mitarbeitern, eine Website des Betreiberkonsortiums zu hacken und Unterlagen zur technischen Infrastruktur des Unterseekabels zu entwenden. Weitere Operationen, um "zusätzliche Informationen über dieses und andere Kabelsysteme zu erlangen", seien geplant.

Das Kabel hat Anknüpfungspunkte unter anderem in Marseilles (Frankreich), Palermo (Italien), Suez (Ägypten), Mumbai (Indien) und Singapur und ist rund 20.000 Kilometer lang. Insgesamt 16 Telekommmunikationsanbieter haben es gemeinsam errichten lassen, darunter der halbstaatliche französische Konzern Orange (früher France Télécom) und Telecom Italia.

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ikhaya 31. Dez 2013

Es braucht für viele Webseiten keine Lobby, der Betreiber selbst ist oft der Meinung...

FlorianScholz 31. Dez 2013

Also der Satz "allein schon weil die USA einfach nachdrucken kann, wenn 's ihr passt...

twil 30. Dez 2013

Eigenschaften eines Konsumenten ist vorallem die Ignoranz und die Verdrängung. Das...

Konakona 30. Dez 2013

Nein, das ist Terrorismusbekämpfung. Haben wir doch alles bei der VDS- und DNS-Sperren...

oli_p_aus_e 29. Dez 2013

Ich denke, daß alles, aber auch alles, was irgendwie angezapft werden kann, auch von...



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