Abo
  • IT-Karriere:

NSA und BND in Bad Aibling: Geheimdienstkooperation läuft wieder reibungslos

NSA und BND arbeiten Medienberichten zufolge wieder gemeinsam an der Überwachung des Internets. Die NSA gibt jetzt Begründungen für die von ihr übermittelten Selektoren.

Artikel veröffentlicht am ,
In der BND-Station Bad Aibling wird wieder mit der NSA zusammengearbeitet.
In der BND-Station Bad Aibling wird wieder mit der NSA zusammengearbeitet. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der deutsche Auslandsgeheimdienst BND und die NSA haben ihre umstrittene Kooperation in Bad Aibling nach einem Bericht von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung wieder aufgenommen. Demnach arbeiten die beiden Geheimdienste bei der Überwachung von Internetverkehrs aus Ländern des "islamischen Krisenbogens" zusammen, wozu Afghanistan, Syrien, der Irak und Libyen gehören.

Stellenmarkt
  1. makandra GmbH, deutschlandweit
  2. Versicherungskammer Bayern, München

Bereits seit mehreren Monaten liefere die NSA Begründungen für Selektoren, die zur Auswertung des mitgeschnittenen Internetverkehrs genutzt würden, heißt es in dem Bericht. Der BND war in der Selektorenaffäre dafür kritisiert worden, Suchbegriffe der NSA zum Teil ungeprüft in die eigenen Systeme eingespeist zu haben. Mit den NSA-Selektoren sollen auch europäische Politiker und Firmen Ziel von Überwachungsmaßnahmen geworden sein.

Bislang soll es keine problematischen Selektoren geben

Die Süddeutsche Zeitung zitiert in ihrem Bericht "Regierungskreise", nach deren Angaben bislang keiner der von der NSA eingebrachten Selektoren abgelehnt worden sei. Die Geheimdienstkooperation funktioniere wieder "reibungslos" - Hinweise der NSA hätten auch bei der Terrorwarnung von München in der Silvesternacht eine wichtige Rolle gespielt.

BND Chef-Schindler hatte im vergangenen Jahr gesagt, Deutschland sei abhängig von den US-Geheimdiensten. "Wir sind abhängig von der NSA und nicht umgekehrt". Er warnte davor, dass die Ermittlungen des NSA-Untersuchungsausschusses und Medienberichte zu einer Einstellung der Geheimdienstkooperation führen könnten.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de
  2. 199,90€
  3. 529,00€ (zzgl. Versand)

Trockenobst 11. Jan 2016

Ich sass mal im lokalen "Grünen" Büro. Total nette, realistische Leute. Hier ein bischen...

OhYeah 11. Jan 2016

Schaut euch mal die Szene aus Good Will Hunting an, in der der Protagonist sich bei der...

Argbeil 11. Jan 2016

Doch, ich glaube schon das hier Leute nachdenken.

Argbeil 11. Jan 2016

Die Vorratsdatenspeicherung läuft noch nicht.

neocron 11. Jan 2016

aha, andere auszuspionieren waere also kein Problem, wuerde man sich nicht beschweren...


Folgen Sie uns
       


Harry Potter Wizards Unite angespielt

Harry Potter Go? Zum Glück hat der neue AR-Titel auch ein paar eigene Ideen zu bieten.

Harry Potter Wizards Unite angespielt Video aufrufen
Smarte Wecker im Test: Unter den Blinden ist der Einäugige König
Smarte Wecker im Test
Unter den Blinden ist der Einäugige König

Einen guten smarten Wecker zu bauen, ist offenbar gar nicht so einfach. Bei Amazons Echo Show 5 und Lenovos Smart Clock fehlen uns viele Basisfunktionen. Dafür ist einer der beiden ein besonders preisgünstiges und leistungsfähiges smartes Display.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Nest Hub im Test Google vermasselt es 1A

10th Gen Core: Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren
10th Gen Core
Intel verwirrt mit 1000er- und 10000er-Prozessoren

Ifa 2019 Wer nicht genau hinschaut, erhält statt eines vierkernigen 10-nm-Chips mit schneller Grafikeinheit einen Dualcore mit 14++-Technik und lahmer iGPU: Intels Namensschema für Ice Lake und Comet Lake alias der 10th Gen macht das CPU-Portfolio wenig transparent.
Von Marc Sauter

  1. Neuromorphic Computing Intel simuliert 8 Millionen Neuronen mit 64 Loihi-Chips
  2. EMIB trifft Foveros Intel kombiniert 3D- mit 2.5D-Stacking
  3. Nervana NNP-I Intels 10-nm-Inferencing-Chip nutzt Ice-Lake-Kerne

Harmony OS: Die große Luftnummer von Huawei
Harmony OS
Die große Luftnummer von Huawei

Mit viel Medienaufmerksamkeit und großen Versprechungen hat Huawei sein eigenes Betriebssystem Harmony OS vorgestellt. Bei einer näheren Betrachtung bleibt von dem großen Wurf allerdings kaum etwas übrig.
Ein IMHO von Sebastian Grüner


      •  /