• IT-Karriere:
  • Services:

NSA-Skandal: EU-Justizkommissarin passt auf, was sie am Telefon sagt

Nach dem Bericht über Angriffe der NSA auf das interne Computernetzwerk der EU und Abhörgeräte in Gebäuden überlegt EU-Justizkommissarin Viviane Reding, was sie sagt. Sie ist "sehr vorsichtig mit dem", was sie im Büro oder am Telefon bespricht.

Artikel veröffentlicht am ,
EU-Justizkommissarin Viviane Reding
EU-Justizkommissarin Viviane Reding (Bild: Nikola Solic/Reuters)

Nach dem Bekanntwerden der Informationen zu NSA-Angriffen auf EU-Einrichtungen ist EU-Justizkommissarin Viviane Reding vorsichtig geworden. Auf die Frage der VDI Nachrichten: "Haben Sie als EU-Justizkommissarin Angst, dass auch Ihr Büro oder Ihr eigenes Handy von US-amerikanischen Spähern schon mal abgehört wurde?" sagte Reding: "Unsere Büros werden regelmäßig auf Wanzen kontrolliert. Trotzdem sollte man sich auf nichts verlassen", sagte Reding. "Man muss gerade als Politiker immer damit rechnen, abgehört zu werden. Deshalb bin ich sehr vorsichtig mit dem, was ich im Büro oder am Telefon bespreche."

Stellenmarkt
  1. DEKRA SE, Stuttgart
  2. Deutsche Lufthansa AG, Frankfurt am Main

Reding räumte ein, dass das Vertrauen in die USA beschädigt sei und die Abhöraffäre auch die Gespräche über ein Freihandelsabkommen belasten. "Das Vertrauen ist ohne Zweifel angeknackst. Es gilt, jetzt wieder Vertrauen herzustellen, indem sich auch die USA eindeutig zu starken Datenschutzstandards im transatlantischen Verhältnis bekennen", forderte Reding.

Kernforderung der Verhandlungen mit den USA sei, dass es beim Rechtsschutz keine Diskriminierung für EU-Bürger geben dürfe. "Wenn US-Bürger Datenschutzrechte in der EU haben, so müssen auch EU-Bürger, deren Daten in den USA verarbeitet werden, gleiche Rechte haben."

Das "Streben nach mehr Sicherheit darf die Grundrechte nicht außer Kraft setzen", sagte Reding. Doch von der EU geht ebenfalls massive Massenüberwachung wie die Vorratsdatenspeicherung aus: Die EU-Kommission hatte wegen der Nichtumsetzung in Deutschland am 31. Mai 2012 Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht und die Verhängung von Geldstrafen gefordert. Die EU schlug vor, dass gegen Deutschland ein tägliches Zwangsgeld in Höhe von rund 315.000 Euro verhängt wird.

Die NSA spioniert offenbar gezielt die EU aus. Das ging aus geheimen Dokumenten hervor, die der Whistleblower Edward Snowden dem Magazin Der Spiegel vorgelegt hatte. In einem als "streng geheim" eingestuften Papier der NSA vom September 2010 wird beschrieben, wie der US-Geheimdienst die diplomatische Vertretung der EU in Washington angreift. Demnach wurden das interne Computernetzwerk infiltriert und Abhörgeräte in dem Gebäude installiert.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 51,99€
  2. 13,99€
  3. 0,99€
  4. 4,99€

Lala Satalin... 05. Aug 2013

Ja!

Kasabian 03. Aug 2013

und dort konnte man es den Menschen noch erklären oder per TV-Comic-Porduktion...

Kasabian 03. Aug 2013

sind alles negative Eigenschaften, welche Widerstand - Terrorismus - schaffen aber nicht...

Casandro 03. Aug 2013

Politiker wissen entweder, dass ihr Wohlergehen vom Wohlergehen der Geheimdienste...

Atalanttore 02. Aug 2013

Darum bezeichnet man die USA auch als "das Land der unbegrenzten Möglichkeiten".


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Handelskrieg: Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche
Handelskrieg
Zartbittere Zeiten für Chinas Technikbranche

"Bitterkeit essen" heißt es in China, wenn schlechte Zeiten überstanden werden müssen. Doch so schlimm wie Donald Trump es darstellt, wird der Handelskrieg mit den USA für Chinas Technikbranche wohl nicht werden.
Eine Analyse von Finn Mayer-Kuckuk

  1. Smarter Türöffner Nello One soll weiter nutzbar sein
  2. Bonaverde Berliner Kaffee-Startup meldet Insolvenz an
  3. Unitymedia Vodafone plant großen Stellenabbau in Deutschland

Videospiellokalisierung: Lost in Translation
Videospiellokalisierung
Lost in Translation

Damit Videospiele in möglichst viele Länder verkauft werden können, müssen sie übersetzt beziehungsweise lokalisiert werden. Ein kniffliger Job, denn die Textdatei eines Games hat oft auf den ersten Blick keine logische Struktur - dafür aber Hunderte Seiten.
Von Nadine Emmerich

  1. Spielebranche Entwickler können bis 2023 mit Millionenförderung rechnen
  2. Planet Zoo im Test Tierische Tüftelei
  3. Förderung Spielentwickler sollen 2020 nur einen "Ausgaberest" bekommen

Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

    •  /