Abo
  • Services:
Anzeige
NSA-Skandal: Ein Viertel der Internetnutzer will verschlüsseln
(Bild: Bobby Yip/Reuters)

NSA-Skandal Ein Viertel der Internetnutzer will verschlüsseln

Viele Internetnutzer in Deutschland wollen ihre Daten besser schützen. 87 Prozent der Deutschen glauben, dass sowohl die deutschen Geheimdienste als auch die deutsche Regierung lügen und von der NSA-Überwachung wussten. Die Piraten können in Umfragen nicht davon profitieren.

Anzeige

Der NSA-Überwachungsskandal hat tiefgreifende Auswirkungen auf das Verhältnis der Deutschen zu Sicherheitssoftware. Das ergab die aktuelle Umfrage im ZDF-Politbarometer der Forschungsgruppe Wahlen, die am 12. Juli 2013 veröffentlicht wurde. 25 Prozent der Internetnutzer planen, die eigenen Daten künftig besser zu schützen, 13 Prozent geben an, sich bereits jetzt etwa mit Verschlüsselungsprogrammen zu schützen. 5 Prozent haben dazu keine Meinung.

Eine Mehrheit von 57 Prozent derjenigen Befragten, die das Internet nutzen, hat nicht vor, die eigenen Daten im Netz künftig besser zu schützen.

Die Interviews wurden in der Zeit vom 9. bis 11. Juli 2013 bei 1.338 zufällig ausgewählten Wahlberechtigten telefonisch erhoben. Die Befragung ist repräsentativ für die wahlberechtigte Bevölkerung in Deutschland.

Eine große Mehrheit von 87 Prozent der Deutschen geht davon aus, dass sowohl die deutschen Geheimdienste als auch die deutsche Regierung (79 Prozent) von der umfangreichen Datenüberwachung durch die US-Geheimdienste wussten. Die behauptete Unwissenheit glauben nur 8 Prozent der Befragten den Geheimdiensten und 16 Prozent der Regierung.

Prism hilft Piraten bei Umfrage nicht

Die Piraten können von dem NSA-Überwachungsskandal überhaupt nicht profitieren. Ein Sprecher der Forschungsgruppe Wahlen sagte Golem.de: "Wir haben zu wenig Fallzahlen. Das heißt, sie liegen definitiv unter drei Prozent. Alles unter drei Prozent lässt sich von uns nicht seriös darstellen."

Wenn am Sonntag Bundestagswahl wäre, käme die Piratenpartei auf zwei Prozent. Das ergab auch eine repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

Im Januar 2013 kam die Piratenpartei laut Politbarometer noch auf drei Prozent. Laut Stern-RTL-Wahltrend vom 2. Oktober 2012 lagen die Piraten zu dem Zeitpunkt noch bei 7 Prozent. Nach den erfolgreichen Landtagswahlen waren es zeitweise sogar mehr als 10 Prozent.


eye home zur Startseite
Atalanttore 07. Sep 2013

Du hast aber ein Vertrauen in ein Land das meilenweit im Ar*** der USA steckt. Die NSA...

Tigerf 15. Jul 2013

Verschwörungstheorien sind so alt wie die Menscheit. Die Piraten waren ein sehr gerne...

Koto 15. Jul 2013

Schöne Utopie. @Casadro XMPP ist auch ein gutes Beispiel. Ich hatte es 2 Tage. Dann...

Spaghetticode 15. Jul 2013

Sollen sie doch einfach die 5-Prozent-Hürde abschaffen. Minderheiten sollte man auch...

Spaghetticode 15. Jul 2013

Ich würde Jabber/XMPP verwenden. Denn dort ist Telefonieren dank Jingle&#8220...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Provadis Professionals GmbH, Frankfurt am Main
  2. Friedrich Lütze GmbH, Weinstadt
  3. IHK für München und Oberbayern, München
  4. BMF Media Information Technology GmbH, Augsburg


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)
  2. beim Kauf einer Geforce GTX 1070/1080

Folgen Sie uns
       


  1. Roborace

    Roboterrennwagen bei Testlauf verunglückt

  2. Realface

    Apple kauft israelischen Gesichtserkennungsspezialisten

  3. Chevrolet Bolt

    GM plant Tests mit Tausenden von autonomen Elektroautos

  4. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  5. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  6. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  7. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  8. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  9. SpaceX

    Trägerrakete Falcon 9 erfolgreich gestartet

  10. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Pure Audio: Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische
Pure Audio
Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische

  1. ad "kinetischer effekt"

    drsnuggles79 | 07:47

  2. Re: Immer die selbe Leier

    eXXogene | 07:36

  3. Re: Und wo liegt nun der Unterschied zu Alexa?

    M.P. | 07:18

  4. Re: was ist schlimmer

    longthinker | 07:16

  5. Re: Wie kann man auch so dumm sein?

    Dragon Of Blood | 07:15


  1. 07:53

  2. 07:41

  3. 07:22

  4. 14:00

  5. 12:11

  6. 11:29

  7. 11:09

  8. 10:47


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel