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NSA-Skandal: Big Data wird in Deutschland kritischer gesehen
(Bild: Screenshot / Hanno Böck)

NSA-Skandal: Big Data wird in Deutschland kritischer gesehen

NSA-Skandal: Big Data wird in Deutschland kritischer gesehen
(Bild: Screenshot / Hanno Böck)

Die Geheimdienstskandale führen dazu, dass die Menschen in Deutschland Big Data oft ablehnen. Nutzer sozialer Netzwerke sind zu 58 Prozent gegen das Aggregieren und Analysieren von Kundendaten.

Die massenhafte weltweite Überwachung der elektronischen Kommunikation durch Geheimdienste lässt die Menschen das Sammeln und Analysieren von Massendaten (Big Data) erheblich kritischer sehen. Das zeigt eine Studie des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag von T-Systems. Die Befragung wurde im August 2013 und zu Beginn der Ausspähskandale durchgeführt. "Der Vergleich belegt, dass die Enthüllungen der letzten Wochen die Haltung der Bevölkerung stark negativ beeinflusst haben", so T-Systems über die Studie.

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Kritisch sehen die Befragten, wenn Unternehmen Massendaten etwa aus sozialen Foren nutzen. Im August waren 50 Prozent dafür und 49 Prozent lehnten ab, dass Pharmafirmen Beiträge in Diskussionsforen zum Erkennen von Nebenwirkungen auswerten. Im Juni waren noch 57 Prozent dafür und 42 Prozent dagegen.

Bei der Frage, ob Unternehmen Beiträge in Internetforen nutzen dürfen, um eigene Produkte zu verbessern, änderte sich die Stimmung massiv: Im August waren 57 Prozent der Befragten dagegen, im Juni gab es noch 51 Prozent Zustimmung.

Auch das Argument, automatisches Speichern von Kundendaten vereinfache den Einkaufsprozess, überzeugt die Käufer immer weniger: Die Ablehnungsquote stieg hier von 72 auf 78 Prozent.

Nutzer sozialer Netzwerke sprechen sich zu 58 Prozent gegen das Aggregieren und Analysieren von Kundendaten aus. Nutzen Unternehmen die Daten ihrer Kunden, um so individuelle Empfehlungen machen zu können, stößt das bei 59 Prozent auf Ablehnung. Im August sahen nur 39 Prozent darin einen persönlichen Vorteil und befürworteten solche Angebote, in Juni waren es noch 47 Prozent.

Rund drei Viertel der Befragten fühlen sich als Kunden nicht ausreichend darüber informiert, ob Unternehmen ihre Daten speichern und wozu sie ihre Daten verwenden.

Um tatsächlich Straftaten aufzuklären, befürworten im August 75 Prozent (im Juni waren es noch 78 Prozent), dass staatliche Stellen Telefon- und Internetdaten auswerten.


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ck (Golem.de) 27. Aug 2013

Unter dem Gesichtspunkt bringt es keine Sicherheit, aber es kann helfen, um etwa nicht...

Tourist 27. Aug 2013

...und Firmen bei Bewerbungen und, und...

Tourist 27. Aug 2013

Die Bänder selbst genauso wie die Bandlaufwerke sind US Produkte. Die Bänder müssen 2...

Th3Dan 27. Aug 2013

Nein 75%. Und zwar die 75% wo ernsthaft glauben, die Daten werden nur zur Aufklärung von...

Th3Dan 27. Aug 2013

Ein Rückgang um maximal 8% nennt ihr massiv? Nur für den Fall, dass ihr hinterm Mond...



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