Abo
  • Services:

NSA-Leaks: Shadow Brokers bieten Abo für Sicherheitslücken an

Die Gruppe Shadow Brokers hat Details ihres geplanten Abomodells veröffentlicht. Gegen die Kryptowährung Zcash sollen Abonnenten monatlich Informationen zu Sicherheitslücken aus dem Fundus der Hackergruppe erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin.
Ein Zeppelin weist auf NSA-Spionage hin. (Bild: Douglas C. Pizac/Greenpeace)

Zunächst verursachten Bewegungen auf dem Bitcoin-Konto der Shadow Brokers Aufregung. Wenig später veröffentlichte die Hackergruppe eine Mitteilung, in der sie den Start ihres bereits angekündigten Abomodells vorstellt. Gegen einen monatlichen Obolus sollen weitere Sicherheitslücken an zahlende Mitglieder für 20.000 US-Dollar weitergegeben werden - zahlbar in der Kryptowährung Zcash.

Stellenmarkt
  1. Eurowings Aviation GmbH, Köln
  2. mobilcom-debitel GmbH, Büdelsdorf

Die Mitteilung könnte die Lösung des Rätsels um das Bitcoin-Konto der Gruppe sein. Mit dem Wechsel zur vermeintlich anonymen Zahlungsmethode Zcash wollen die Shadow Brokers sowohl sich als auch ihre Kunden schützen, obwohl sie in ihrem üblichen wirren Englisch Zweifel an einer echten Anonymität der Kryptowährung äußern.

Noch keine Informationen zu den weiteren Dumps

Welche Informationen sie jetzt preisgeben wollen, verrät die Hackergruppe nicht. Laut der Gruppe haben sie Informationen zu chinesischen, russischen, iranischen und nordkoreanischen Raketenprogrammen sowie kritische Daten zum internationalen Bankennetzwerk Swift. Die Frage sei, ob es sich eher nicht lohne, als Erster an solche Informationen zu gelangen, fragt die Gruppe frech in ihrer Mitteilung. Auf Twitter wird bereits diskutiert, ob die geforderte Summe per Crowdfunding gesammelt werden sollte.

Die Shadow Brokers hatten zuvor unter anderem Exploits für Router von Cisco, die im Besitz der NSA waren. Gravierender war die Veröffentlichung der SMB-Schwachstelle aus dem NSA-Dump, die zu der Infizierung durch die Ransomware Wanna Cry führte. Die NSA hatte wohl vorsorglich Microsoft über die Schwachstelle informiert. Ein rechtzeitig veröffentlichter Patch konnte die rasante weltweite Infektion jedoch nicht verhindern.

Die Shadow Brokers hatten bereits versucht, ihren Datenfundus durch eine Auktion zu monetarisieren, jedoch mit wenig Erfolg. Jetzt habe sich jeder überzeugen können, was passiere, wenn ihres Dumps an die Öffentlichkeit gelangten, heißt es abschließend in der Mitteilung der Hackergruppe.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 41,95€
  2. 19,95€
  3. 4,95€
  4. (u. a. The Banner Saga 3 12,50€, Pillars of Eternity II: Deadfire 24,99€)

Folgen Sie uns
       


Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019)

Der Ring von Padrone soll die Maus überflüssig machen - wir haben ihn uns auf der CES 2019 angesehen.

Padrone-Maus-Ring angesehen (CES 2019) Video aufrufen
IT-Jobs: Ein Jahr als Freelancer
IT-Jobs
Ein Jahr als Freelancer

Sicher träumen nicht wenige festangestellte Entwickler, Programmierer und andere ITler davon, sich selbstständig zu machen. Unser Autor hat vor einem Jahr den Schritt ins Vollzeit-Freelancertum gewagt und bilanziert: Vieles an der Selbstständigkeit ist gut, aber nicht alles. Und: Die Freiheit des Freelancers ist relativ.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Job-Porträt Cyber-Detektiv "Ich musste als Ermittler über 1.000 Onanie-Videos schauen"
  2. Bundesagentur für Arbeit Ausbildungsplätze in der Informatik sind knapp
  3. IT-Jobs "Jedes Unternehmen kann es besser machen"

Padrone angesehen: Eine Mausalternative, die funktioniert
Padrone angesehen
Eine Mausalternative, die funktioniert

CES 2019 Ein Ring soll die Computermaus ersetzen: Am Zeigefinger getragen macht Padrone jede Oberfläche zum Touchpad. Der Prototyp fühlt sich bei der Bedienung überraschend gut an.
Von Tobias Költzsch

  1. Videostreaming Plex will Filme und Serien kostenlos und im Abo anbieten
  2. People Mover Rollende Kisten ohne Fahrer
  3. Solar Cow angesehen Elektrische Kuh gibt Strom statt Milch

Datenschutz: Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen
Datenschutz
"Nie da gewesene Kontrollmacht für staatliche Stellen"

Zur G20-Fahndung nutzt Hamburgs Polizei eine Software, die Gesichter von Hunderttausenden speichert. Schluss damit, sagt der Datenschutzbeauftragte - und wird ignoriert.
Ein Interview von Oliver Hollenstein

  1. Brexit-Abstimmung IT-Wirtschaft warnt vor Datenchaos in Europa
  2. Österreich Post handelt mit politischen Einstellungen
  3. Digitalisierung Bär stößt Debatte um Datenschutz im Gesundheitswesen an

    •  /