Abo
  • Services:

NSA: Der Sysadmin als Saboteur

Die NSA hat in Deutschland, China und Südkorea verdeckt arbeitende Agenten in Firmen und anderen Einrichtungen eingeschleust. Das zeigen von Edward Snowden veröffentlichte Dokumente. Passend zu dieser neuen Enthüllung erscheint ein Dokumentarfilm über den Whistleblower.

Artikel veröffentlicht am ,
Szene aus Citizenfour
Szene aus Citizenfour (Bild: Citizenfour)

Im Rahmen eines streng geheimen Programms namens Sentry Osprey soll der US-Nachrichtendienst National Security Agency (NSA) verdeckte Ermittler in Firmen und weiteren Einrichtungen in Deutschland, China und Südkorea eingeschleust haben. Das sei aus Dokumenten ersichtlich, die der Whistleblower Edward Snowden veröffentlicht habe, so die Autorin und Filmemacherin Laura Poitras zusammen mit dem Journalisten Peter Maas auf der Webseite The Intercept.

Stellenmarkt
  1. Lidl Digital, Neckarsulm
  2. Protea Networks GmbH, Unterhaching

Die in Berlin lebende Filmemacherin Laura Poitras hat fast gleichzeitig in New York bei einem Festival den Film Citizenfour vorgestellt, für den sie Snowden mehrere Monate lang begleitet hat; "Citizenfour" ist ein Codename, den Snowden eine Zeitlang verwendet hatte. Der Film soll am 6. November 2014 in die deutschen Kinos kommen.

Poitras schreibt, dass die NSA ihre Undercover-Agenten in die Firmen und sonstigen Einrichtungen eingeschleust habe, um sich dort Zugang zu Netzwerken zu verschaffen. Die verdeckt arbeitenden Mitarbeiter des Nachrichtendienstes sollen möglicherweise auch amerikanische Firmen infiltriert haben.

Laut dem Bericht von Poitras und Maas sei nur ein sehr kleiner Personenkreis über den vollen Umfang des Programms informiert gewesen, bei dem die NSA aber auch mit anderen Diensten wie der CIA, dem FBI und der Defense Intelligence Agency (DIA) zusammengearbeitet habe. Die US-Seite Wired.com weist übrigens darauf hin, dass es bislang keine tatsächlichen Belege dafür gegeben habe, dass die NSA ihre Mitarbeiter direkt in Firmen eingeschleust habe.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Vergleichspreis 265,99€)
  2. 269€ (Vergleichspreis 319€)HP Pavilion 32
  3. 3,82€

berritorre 13. Okt 2014

Man muss halt nur das Bezugsystem für "links" und "rechts" mit reinnehmen. Was in den...

LesenderLeser 12. Okt 2014

Kommt der Film auch in regionale Kinos, oder ist der eher so eine Indipendent Produktion...

MarioWario 12. Okt 2014

Es lag doch aber schon eh' im Erwartungshorizont, das ein Mitarbeiter von BND, GCHQ oder...

ip_toux 11. Okt 2014

Was soll da schon groß dahinter stecken, da bewirbt sich halt einer bei einer Firma und...


Folgen Sie uns
       


AMD Ryzen 7 2700X - Test

Wie gut ist der Ryzen-Refresh? In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.

AMD Ryzen 7 2700X - Test Video aufrufen
Indiegames-Rundschau: Mutige Mäuse und tapfere Trabbis
Indiegames-Rundschau
Mutige Mäuse und tapfere Trabbis

Grafikwucht beim ganz großen Maus-Abenteuer oder lieber Simulationstiefe beim Mischen des Treibstoffs für den Trabbi? Wieder haben Fans von Indiegames die Qual der Wahl - wir stellen die interessantesten Neuheiten vor.
Von Rainer Sigl

  1. Indiegames-Rundschau Zwischen Fake News und Mountainbiken
  2. Indiegames-Rundschau Tiefseemonster, Cyberpunks und ein Kelte
  3. Indiegames-Rundschau Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

Patscherkofel: Gondelbahn mit Sicherheitslücken
Patscherkofel
Gondelbahn mit Sicherheitslücken

Die Steuerungsanlage der neuen Gondelbahn am Innsbrucker Patscherkofel ist ohne Sicherheitsmaßnahmen im Netz zu finden gewesen. Ein Angreifer hätte die Bahn aus der Ferne übernehmen können - trotzdem beschwichtigt der Hersteller.
Von Hauke Gierow

  1. Hamburg Sensoren melden freie Parkplätze
  2. Edge Computing Randerscheinung mit zentraler Bedeutung
  3. Software AG Cumulocity IoT bringt das Internet der Dinge für Einsteiger

NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

    •  /