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Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York
Glenn Greenwald auf einer Preisverleihung am 11. April 2014 in New York (Bild: Eduardo Munoz/Reuters)

Schockierendste Enthüllungen folgen noch

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In der FAZ kündigte er weitere große Enthüllungen an: "Für mich sind die größten und schockierendsten Geschichten die, die noch nicht veröffentlicht wurden." Konkrete Hinweise auf kommende Berichte gab Greenwald nicht. Er deutete jedoch an, mehr Material über den Nachrichtenaustausch zwischen der NSA und anderen US-Regierungsbehörden wie CIA und FBI zu veröffentlichen.

Dadurch könnte auch deutlich werden, dass das eigentliche Ziel der Überwachung nicht der Schutz vor Kriminalität und Terrorismus, sondern der Machterhalt sei. "Für mich ist das Motiv sehr klar: Es ist Macht. Je mehr man über die Menschen weiß, die man regiert, desto mehr Macht hat man über sie. Man kann vorhersehen, was die anderen tun, verstehen, was sie tun, oder es sogar stoppen", sagte Greenwald.

Einmischung von Omidyar zurückgewiesen

Ebenfalls äußerte er sich ausführlich über sein Medienprojekt The Intercept, über das er inzwischen neue Enthüllungen veröffentlicht. In den USA wird Greenwald bereits Untätigkeit vorgeworfen, weil auf dem Portal seit zehn Tagen keine Meldung mehr publiziert wurde. Auf einem Strategietreffen Anfang April diskutierte eBay-Gründer Pierre Omidyar mit Experten, wie es mit dem von ihm ins Leben gerufenen Projekt First Look weitergehen soll.

Eine mögliche Einflussnahme des Milliardärs Omidyar wies Greenwald in den Interviews zurück. "Die Vorstellung, dass es ihn kratzt, wie wir über die Branche berichten, ist albern; die Vorstellung, dass wir uns von ihm sagen lassen, worüber wir berichten sollen und worüber nicht, ist lächerlich. Der Tag, an dem er sich in meine Arbeit einmischt, ist der Tag, an dem ich gehen würde", sagte Greenwald der FAZ. Nicht umsonst habe sich Omidyar Journalisten für das Magazin geholt, die wirklich schwer zu kontrollieren seien, sagte er dem Tagesspiegel. Wie das Portal Geld verdienen soll, weiß Greenwald aber auch noch nicht. "Das Ganze ist kein Charity-Projekt. Und natürlich müssen wir Geld verdienen. Wie das geht, wird sich noch zeigen, wir sind erst seit zwei Monaten am Start." Abonnements oder Bezahlschranken soll es aber nicht geben. Die "größten und schockierendsten" NSA-Enthüllungen blieben damit noch für jeden nachzulesen.

 NSA-Ausschuss: Greenwald will keine Snowden-Dokumente herausgeben

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DY 15. Apr 2014

auf willkommene Art im Sande verlaufen lassen kann. Herauskommen wird dabei eh nichts und...

PeterK 14. Apr 2014

... Im Grunde könnte ich hier schon abbrechen... Nein, eben das Gegenteil passiert...

Analysator 14. Apr 2014

Wenn er alle veröffentlichen würde, wüsste er in keinerster Weise "mehr".

bazoom 14. Apr 2014

Ah - ok!

Kasabian 14. Apr 2014

Du arbeitest ja auch kostenlos zum Hungerlohn, riskierst dabei auch noch täglich dein...



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