Abo
  • Services:

NSA-Affäre: Snowden-Dokumente in Datenbank veröffentlicht

Die US-Bürgerrechtsorganisation ACLU hat sämtliche bisher veröffentlichten Dokumente aus dem Snowden-Fundus in einer Datenbank gesammelt, die öffentlich zugänglich ist. Sie soll laufend aktualisiert werden.

Artikel veröffentlicht am ,
Die ACLU hat eine Datenbank mit Snowden-Dokumenten eingerichtet.
Die ACLU hat eine Datenbank mit Snowden-Dokumenten eingerichtet. (Bild: ACLU/Screenshot: Golem.de)

Alle 200 bisher veröffentlichten Dokumente, die der Whistleblower Edward Snowden bei der NSA gesammelt hat, sind ab sofort öffentlich abrufbar. Die US-Bürgerrechtsbewegung ACLU (American Civil Liberties Union) hat sie in eine Datenbank eingepflegt und unter dem Namen NSA Documents Database veröffentlicht. Die Datenbank enthält auch Dokumente, die die Regierung selbst veröffentlicht hat.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. BRZ Deutschland GmbH, Nürnberg

"Diese Dokumente hätten niemals geheim sein sollen. Künftig kann jeder sich darüber informieren, in welchem Umfang und in welcher Form die Regierung überwacht hat," schreibt die ACLU. Sie will damit auch eine öffentliche Debatte anstoßen und den Bürgern die Möglichkeit geben, ihre Regierung zur Rechenschaft zu ziehen.

Schlüsselwörter und Filter

Die Datenbank lässt sich mit Schlüsselwörtern durchsuchen. Außerdem gibt es Filterfunktionen, etwa zur Art der Überwachung oder nach der Quelle der Veröffentlichung. Die NSA Documents Database enthält alle seit Juni 2013 veröffentlichten Dokumente, die teilweise bis zum Jahr 1986 zurückdatieren. Auch die Dokumente, die das Prism-Projekt, das Projekt Quantum Insert oder das Überwachungsprogramm Xkeyscore beschreiben, sind darin enthalten.

Tausende brisante Dokumente

Wenige Wochen nach den ersten Enthüllungen im Sommer 2013 setzte die britische Regierung den britischen Guardian unter Druck und verlangte sogar die Zerstörung einer Festplatte, die angeblich die brisanten Dokumente enthielt. Auch die New York Times wurde dazu aufgefordert, Unterlagen zu vernichten.

Anfang April 2014 forderten die beiden Vorsitzenden des NSA-Untersuchungsausschusses des Bundestages, Clemens Binninger (CDU) und SPD-Obmann Christian Flisek, einen umfassenden Zugriff auf die Originaldokumente aus dem Snowden-Archiv. Bis jetzt waren sie ausschließlich in den Händen von Journalisten. Snowden selbst beteuert, er habe keine Dokumente mehr in seinem Besitz. Er wolle es den Journalisten überlassen, welche Unterlagen sie veröffentlichen wollen. Der Journalist Glenn Greenwald ist nach eigenen Angaben im Besitz Tausender noch unveröffentlichter Unterlagen. Die Datenbank der ACLU soll laufend aktualisiert werden, sobald neue Unterlagen veröffentlicht werden.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. ab 69,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.10.)
  2. 6,37€
  3. (u. a. The Crew 2 für 39,99€, Tom Clancy's Ghost Recon Wildlands für 16,99€ und Rayman 3 für...
  4. 16,82€

Baron Münchhausen. 05. Apr 2014

Dem Link, den ich gepostet habe nicht gefolgt? Dort wird der Einsatzzweck und keine...

TheDelta 05. Apr 2014

Sehe ich auch so. Warum sollten sie nur die Mittel haben, drehen wir den Spieß doch um...

Seasdfgas 05. Apr 2014

ja, auch schon gemerkt? die haben doch seit tag 1 behauptet: ja, aber mehr als das was...


Folgen Sie uns
       


So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor

Das französische Nahverkehrsbetrieb Transdev will künftig Fahrgäste mit autonomen Bussen befördern. Das Video stellt das Konzept vor.

So stellt sich Transdev den Einsatz autonomer Busse vor Video aufrufen
SpaceX: Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen
SpaceX
Milliardär will Künstler mit zum Mond nehmen

Ein japanischer Milliardär ist der mysteriöse erste Kunde von SpaceX, der um den Mond fliegen will. Er will eine Gruppe von Künstlern zu dem Flug einladen. Die Pläne für das Raumschiff stehen kurz vor der Fertigstellung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Mondwettbewerb Niemand gewinnt den Google Lunar X-Prize

iOS 12 im Test: Auch Apple will es Nutzern leichter machen
iOS 12 im Test
Auch Apple will es Nutzern leichter machen

Apple setzt mit iOS 12 weniger auf aufsehenerregende Funktionen als auf viele kleine Verbesserungen für den Alltag. Das erinnert an Google und Android 9, was nicht zwingend schlecht ist.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple iOS 12.1 verrät neues iPad Pro
  2. Apple Siri-Kurzbefehle-App für iOS 12 verfügbar

Segelflug: Die Höhenflieger
Segelflug
Die Höhenflieger

In einem Experimental-Segelflugzeug von Airbus wollen Flugenthusiasten auf gigantischen Luftwirbeln am Rande der Antarktis fast 30 Kilometer hoch aufsteigen - ganz ohne Motor. An Bord sind Messinstrumente, die neue und unverfälschte Daten für die Klimaforschung liefern.
Ein Bericht von Daniel Hautmann

  1. Luftfahrt Nasa testet leise Überschallflüge
  2. Low-Boom Flight Demonstrator Lockheed baut leises Überschallflugzeug
  3. Elektroflieger Norwegen will elektrisch fliegen

    •  /