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npm: Entwickler von beliebtem Open-Source-Tool integriert Werbung

"Die Sponsorenschaft finanziert direkt unsere Wartungsarbeitszeit": Die Entwickler des Tools Standard führen mit der Version "standard 14" Werbebanner ein. Einige Nutzer verstehen die Entscheidung, viele andere halten die Idee für falsch.
/ Oliver Nickel
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Das Tool Standard blendet Werbung wie diese ein. (Bild: Github/wmhilton)
Das Tool Standard blendet Werbung wie diese ein. Bild: Github/wmhilton

Die Entwickler des quelloffenen Java-Script-Tools Standard(öffnet im neuen Fenster), das ein optionales Zusatztool für etwa npm ist, wollen ihr Projekt mit Hilfe von Werbebannern finanzieren. Diese werden mit dem Installer "standard 14" eingeblendet. Das gibt Standard-Entwickler Feross auf dem Portal Github bekannt(öffnet im neuen Fenster). Die Banner werden als Standard-Pop-up mit einer kurzen Sponsornachricht und einem darunterstehenden Link realisiert. "Die Sponsorenschaft finanziert direkt unsere Wartungsarbeitszeit", schreibt er. Dabei handele es sich vorerst um ein Experiment. Den Code für die Werbeeinblendung stellt das Team ebenfalls quelloffen zur Verfügung(öffnet im neuen Fenster).

Die Entwickler sehen in der Werbeeinblendung einen Vorteil für viele andere Open-Source-Projekte. "Wenn wir herausfinden, dass das Experiment funktioniert, dann können wir dabei helfen, alle Open-Source-Projekte stabiler zu machen", schreibt Feross. Er merkt an, dass Sponsoren für Open-Source-Software außerhalb von Werbebannern kaum zu finden sind. "Wir haben ein öffentliches Gut, das von einer riesigen Anzahl von Nutzern konsumiert wird, aber fast niemand dafür bezahlt", ergänzt er.

Die Lösung ist für die Community nicht ideal

Die Meinung der Nutzer ist derweil gespalten: Einige können die Entscheidung gut verstehen, da Geld für die Entwicklung wichtig ist. Allerdings gibt es Befürchtungen, dass der Aufruf npm install zu einer langen Liste an aufeinanderfolgenden Werbebannern wird. Ein Großteil der Nutzer findet diese Art der Monetarisierung daher nicht ideal. Sie störe etwa den Arbeitsfluss und sei zu aufdringlich.

"Werbung in meinem Terminal ist nicht die Lösung", schreibt der Entwickler morgansliman. Er und einige andere Nutzer weichen daher auf "yarn" aus, welches die Werbeeinblendungen noch nicht implementiert. Alternativ gibt es die Möglichkeit, den Installer "standard 13.0.0" zu verwenden.


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