Abo
  • IT-Karriere:

Novell-Manager: Unternehmen werden ohne E-Mail handlungsunfähig

In einer Reaktion auf den Zero-E-Mail-Plan des IT-Service-Unternehmens Atos hat ein Novell-Manager erklärt, dass Unternehmen ohne E-Mail handlungsunfähig würden. Ein Produktivitätsabfall sei sicher.

Artikel veröffentlicht am ,
Michael Kleist
Michael Kleist (Bild: Novell)

Ein Novell-Manager hat den Plan von Atos kritisiert, E-Mails bei der unternehmensinternen Kommunikation abzuschaffen. Michael Kleist, Managing Director Central Europe bei Novell, erklärte: "Die E-Mail für tot zu erklären ist die Übertreibung des Jahrhunderts. Natürlich setzt die jüngere Generation zunehmend auf soziale Plattformen als Kommunikationsinstrument und mag E-Mails altbacken finden. Das Gleiche gilt in dieser Altersgruppe aber auch für das Tragen von Anzügen und Kostümen."

Stellenmarkt
  1. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung, Berlin
  2. Diehl Connectivity Solutions GmbH, Wangen im Allgäu / Nürnberg

Auch junge Menschen würden im Arbeitsleben schnell merken, dass E-Mails in Unternehmen nach wie vor das Kommunikationsinstrument Nummer eins seien und sich sehr schnell daran gewöhnen, ob sie "dies möchten oder nicht". Er gehe so weit, zu behaupten, "dass Unternehmen ohne E-Mails gar nicht handlungsfähig wären", sagte Kleist.

Die E-Mail werde schon deshalb nicht so schnell verschwinden, weil es bislang kein alternatives Tool gebe, das sich vergleichbar in bestehende Compliance-Prozesse integrieren lasse.

Kleist: "Instant-Messenger, soziale Plattformen und Videochats sind ja nett für eine flüchtige team- oder kundenübergreifende Abstimmung, die Archivierung und Nachverfolgung von wichtigen Informationen und offiziellen Absprachen ermöglichen sie jedoch nicht." Es werde zwar einen Generationsumbruch geben, der Social-Network- und browserbasierte Kommunikationsmodelle auch für Unternehmen öffnen werde. Interessant sei, welche Symbiosen entstünden, wenn soziale Netzwerke und Cloud-basierte Collaboration-Modelle erst einmal breiteren Einzug in die Arbeitswelt halten würden.

Die vollständige Digitalisierung des Arbeitsplatzes benötige elektronische Kommunikationsprozesse, die sich langfristig zurückverfolgen lassen und als verlässliche Dokumentationsquelle dienten. Diese Veränderung sei jedoch ein schleichender Prozess. Es gelte, den Mitarbeiter in seiner "Produktivität zu unterstützen, nicht darum, ihm eine Technologie zu 'verschreiben', die als Nebenwirkung den Produktivitätsabfall hat."



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Inno3D Geforce RTX 2070 X2 OC für 399,00€, Zotac Gaming Geforce RTX 2080 AMP Extreme...
  2. 199,90€ (Bestpreis!)
  3. ab 794,99€ und damit günstiger als bei Apple (Release am 20.09.)
  4. ab 1.144,99€ und damit günstiger als bei Apple (Release am 20.09.)

DirkRoehrborn 16. Apr 2012

Bei der Einführung von E-Mail haben wir erlebt, wie diese als unnütz bezeichnet wurde...

elgooG 05. Apr 2012

Tut mir Leid, aber welcher seriöse Entwickler würde sich denn da melden? Also dieser...

Indiana 05. Apr 2012

Naja, und so kommt es oft vor das Emails gar nicht bearbeitet werden ... dann muss ich...

lottikarotti 05. Apr 2012

+1

lottikarotti 05. Apr 2012

Ich finde die Kommuniktion im Team (natürlich wenn es um die Arbeit geht) äußerst...


Folgen Sie uns
       


Lenovo Thinkbook 13s - Test

Das Thinkbook wirkt wie eine Mischung aus teurem Thinkpad und preiswerterem Ideapad. Das klasse Gehäuse und die sehr gute Tastatur zeigen Qualität, das Display und die Akkulaufzeit sind die Punkte, bei denen gespart wurde.

Lenovo Thinkbook 13s - Test Video aufrufen
Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
Apple TV+
Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
Eine Analyse von Ingo Pakalski

  1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
  2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
  3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

Manipulierte Zustimmung: Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal
Manipulierte Zustimmung
Datenschützer halten die meisten Cookie-Banner für illegal

Nur die wenigsten Cookie-Banner entsprechen den Vorschriften der DSGVO, wie eine Studie feststellt. Die Datenschutzbehörden halten sich mit Sanktionen aber noch zurück.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Chrome & Privacy Google möchte uns in Zukunft anders tracken
  2. Tracking Google und Facebook tracken auch auf vielen Pornoseiten
  3. Android Apps kommen auch ohne Berechtigung an Trackingdaten

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

    •  /