• IT-Karriere:
  • Services:

Nova-Projekt: Google plant eigene Mobilfunktarife

Google will eigene Mobilfunktarife anbieten und damit für eine Preissenkung am Markt sorgen. Die Tarife sollen dann über das Internet angeboten werden - womöglich in Kombination mit Nexus-Geräten.

Artikel veröffentlicht am ,
Google will mit eigenen Mobilfunktarifen die Preise senken.
Google will mit eigenen Mobilfunktarifen die Preise senken. (Bild: Adam Berry/Getty Images)

Google will voraussichtlich noch in diesem Jahr eigene Mobilfunktarife vermarkten. Derzeit liefen Verhandlungen mit zwei Mobilfunknetzbetreibern, berichtet The Information mit Verweis auf drei Personen, die mit diesen Plänen vertraut seien. Vorerst seien Googles Mobilfunktarife nur in den USA geplant, und es sei eine Zusammenarbeit mit den Mobilfunknetzbetreibern Sprint und T-Mobile angedacht, hätten zwei Informanten berichtet. Bei Google trage das Projekt intern den Codenamen Nova.

Google will Preise für Mobilfunk senken

Stellenmarkt
  1. medneo GmbH, Berlin
  2. über duerenhoff GmbH, Stuttgart

Das Ziel von Google ist es, die Preise für Mobilfunktarife allgemein zu senken. Außerdem soll die Nutzung der Mobilfunktarife vereinfacht werden. Der Marktstart könnte nach Angaben von The Information noch in diesem Jahr erfolgen. Google will neben passenden Datentarifen auch Sprachtarife anbieten. Neben Flatrate-Tarifen sind auch Tarife nach Verbrauch in der Debatte. Das Nova-Projekt wird vom langjährigen Google-Manager Nick Fox geleitet.

Es ist wohl kein Zufall, dass sich Google für sein Projekt Sprint und T-Mobile als Partner sucht. Beide Mobilfunknetzbetreiber haben es auf dem US-Markt schwer, gegen die beiden Marktführer Verizon und AT&T zu bestehen. Sowohl Sprint als auch T-Mobile haben im vergangenen Jahr ihre Preise gesenkt, um so neue Kunden zu gewinnen und bestehende Kunden zu halten. Beide Netzbetreiber haben das Problem, dass die Netzabdeckung in den USA nicht so gut ist wie bei den beiden Marktführern.

Google-Tarife wird es nur online geben

Google wird die eigenen Mobilfunktarife nur online verkaufen, vermutlich erfolgt das über den Play Store. Dazu gibt es zwar noch keine Informationen, aber es erscheint denkbar, dass Google vor allem die Nexus-Smartphones und Play-Editionen anderer Smartphones zusammen mit passenden Tarifen verkauft.

In den USA gibt es die Topmodelle einiger Smartphone-Hersteller als Play-Editionen. Diese laufen dann mit dem Basis-Android statt den Oberflächen des entsprechenden Geräteherstellers. Diese Gerätevarianten werden in Deutschland nicht von Google angeboten.

Erste Berichte im Frühjahr 2014

Erste Hinweise auf Googles Einstieg in den Markt mit Mobilfunktarifen gab es bereits im April 2014. Auch damals war der Bericht von The Information. Seinerzeit war die Rede davon, dass die Mobilfunktarife nur in den Regionen angeboten werden, in denen Google mit dem Fiber-Projekt Glasfaser verlegt hat.

In den betreffenden Regionen sollen Konkurrenten die Preise gedrückt und zugesichert haben, die Geschwindigkeiten zu erhöhen, um gegen das Google-Angebot bestehen zu können. Jenseits dieser Regionen haben Googles Fiber-Aktivitäten hingegen keine Auswirkungen auf die Preise oder die Geschwindigkeiten, die der Kunde erhält.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. täglich neue Deals bei Alternate.de

ustas04 22. Jan 2015

Full HD über Mobilfunk yeaaah! das ist entweder ignoranz oder du kennst die bedeutung...

Signal77 22. Jan 2015

Das ist Füllmaterial um Werbung zu verkaufen. In der Tat null Relevanz für den deutschen...

nykiel.marek 22. Jan 2015

Das sind vielleicht deine Präferenzen aber sicher nicht konkrete Einwände. Übrigens, so...


Folgen Sie uns
       


Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020)

Das Expertbook B9 von Asus ist ein sehr leichtes, leistungsfähiges Business-Notebook. Im ersten Kurztest macht das Gerät einen guten Eindruck.

Asus Expertbook B9 - Hands on (CES 2020) Video aufrufen
Programmieren lernen: Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex
Programmieren lernen
Informatik-Apps für Kinder sind oft zu komplex

Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Von Tarek Barkouni

  1. Kano-PC Kano und Microsoft bringen Lern-Tablet mit Windows 10

Energiewende: Norddeutschland wird H
Energiewende
Norddeutschland wird H

Japan macht es vor, die norddeutschen Bundesländer ziehen nach: Im November haben sie den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen. Die Voraussetzungen dafür sind gegeben. Aber das Ende der Förderung von Windkraft kann das Projekt gefährden.
Eine Analyse von Werner Pluta

  1. Energiewende Brandenburg bekommt ein Wasserstoff-Speicherkraftwerk
  2. Energiewende Dänemark plant künstliche Insel für Wasserstofferzeugung
  3. Energiewende Nordländer bauen gemeinsame Wasserstoffwirtschaft auf

Kailh-Box-Switches im Test: Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum
Kailh-Box-Switches im Test
Besser und lauter geht ein klickender Switch kaum

Wer klickende Tastatur-Switches mag, wird die dunkelblauen Kailh-Box-Schalter lieben: Eine eingebaute Stahlfeder sorgt für zwei satte Klicks pro Anschlag. Im Test merken unsere Finger aber schnell den hohen taktilen Widerstand.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Charachorder Schneller tippen als die Tastatur erlaubt
  2. Brydge+ iPad-Tastatur mit Multi-Touch-Trackpad
  3. Apex Pro im Test Tastatur für glückliche Gamer und Vielschreiber

    •  /