Notruf-Ausfall: Alternativnummern für 110 und 112 speichern

Am Donnerstagmorgen gab es einen Ausfall der Notrufnummern 110 und 112. Doch zum Glück existieren Alternativen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Es gibt auch Alternativen zu Notrufnummern wie der 112.
Es gibt auch Alternativen zu Notrufnummern wie der 112. (Bild: John Macdougall/AFP via Getty Images)

Sicher ist sicher: Um auch bei einem Ausfall der 110 oder 112 schnell Hilfe rufen zu können, ist das Speichern von Ersatz-Notrufnummern im Smartphone sinnvoll. Allerdings muss man mögliche Nummern-Alternativen für seinen Wohn- oder Aufenthaltsort genau recherchieren, erklärt das Telekommunikationsportal Teltarif.de.

Am Morgen des 11. November waren in vielen Bundesländern und Großstädten die Notrufnummern 110 und 112 ausgefallen. Die Telekom hat den Fehler mittlerweile behoben.

In vielen Kommunen sei beispielsweise die Rettungsleitstelle des Deutschen Roten Kreuzes unter der jeweiligen Ortsvorwahl gefolgt von der 19222 erreichbar, so das Portal. Im Festnetz kann es ausreichen, die Nummer ohne Vorwahl zu wählen. Diese Nummer ist allerdings nicht in jedem Ortsnetz geschaltet, man muss sich also vorher informieren. Teils sind die Leitstellen für Rettungsdienst und Feuerschutz auch auf Kreisebene organisiert.

Alternative zur Notrufnummer 110

Und was ist mit der 110-Alternative? Die örtlich zuständigen Dienststellen der Polizei sind telefonisch ebenso auf anderen Wegen erreichbar, ihre Nummern aber in jedem Ort unterschiedlich. Da helfe etwa das gute alte Telefonbuch weiter, rät Teltarif.de. In jedem Fall sollten die Bürger jedoch Testanrufe unterlassen. Das könne andere lebens­wich­tige Anrufe blockieren oder verzö­gern, schreibt Teltarif.de. Der Missbrauch von Notruf­ein­rich­tungen sei im Übrigen strafbar.

Laut der Telekom kam es in den Morgenstunden des 11. November infolge von Routine-Wartungsarbeiten zu einer Störung der Erreichbar­keit der Notruf-Leit­stellen in verschie­denen Regionen Deutsch­lands. Die Probleme seien um 4:30 Uhr aufgetreten und um 5:40 Uhr wieder behoben gewesen. "Ursäch­lich für die Störung war vermut­lich die Einbrin­gung einer neuen Soft­ware, die zuvor ausführ­lich getestet worden war und keinerlei Auffäl­lig­keiten gezeigt hatte. Einen Hacker­angriff können wir aktuell ausschließen", teilte ein Telekom-Spre­cher mit.

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Kakiss 15. Nov 2021

Den tollen Tipp hat mir die 110 gegeben. Was soll denn daran verkehrt sein, die Polizei...

peterbruells 15. Nov 2021

Weil Facebook nicht einfach anruft. Und auch nicht bei einem zu Hause vor der Tür steht.

peterbruells 15. Nov 2021

Wenn es eine Kleinstadt war, dann ist die Chance gross, dass es nur eine...

peterbruells 15. Nov 2021

https://www.youtube.com/watch?v=ab8GtuPdrUQ



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