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Notizen: Android könnte fest verankerte Keep-App bekommen

Googles Notiz- App Keep könnte mit Android 16 zu einer Anwendung werden, die sich nicht löschen lässt – dafür aber erweiterte Features bietet.
/ Przemyslaw Szymanski
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Googles Android bekommt mit Version 16 wohl eine weitere System-App. (Bild: Justin Sullivan/Getty Images)
Googles Android bekommt mit Version 16 wohl eine weitere System-App. Bild: Justin Sullivan/Getty Images

Google könnte seine beliebte Notiz-App Keep künftig stärker in den Mittelpunkt rücken. Laut einem Bericht von Android Authority(öffnet im neuen Fenster) , basierend auf der zweiten Developer-Preview von Android 16, plant der Anbieter offenbar, Keep als feste System-App in das kommende Betriebssystem zu integrieren.

Damit wäre die App tief im System verankert und standardmäßig vorinstalliert – ähnlich wie andere Anwendungen wie die Telefon- und die Kontakte-App sowie der Google Play Store.

Außerdem würde sich die Anwendung nicht mehr auf gewöhnlichem Weg deinstallieren lassen. Ein Entfernen wäre dann nur noch mit Root-Zugriff möglich. Dieser Vorgang setzt jedoch ein gewisses technisches Wissen voraus und bringt Risiken mit sich.

Google sieht Android-Zukunft mit Keep

Google äußerte sich bislang noch nicht zu dem Bericht. Dementsprechend lässt sich noch nicht sagen, was der US-Konzern mit seiner Notiz-App vorhat.

Den Angaben von Android Authority zufolge plant Google eine tiefere Verzahnung mit anderen Android-Kernfunktionen. Der Bericht bezieht sich auf Hinweise in früheren Android-Versionen, nach denen Google offenbar eine direkte Integration der Notiz-App in den Sperrbildschirm seines Betriebssystems plant.

Damit könnten Nutzer künftig auf ihre Notizen zugreifen, ohne das Gerät vollständig zu entsperren.

All das würde zu den bisherigen Bemühungen von Google passen: Im Oktober 2024 berichtete Android Authority(öffnet im neuen Fenster) , dass der Konzern die Speicher- und Teilmöglichkeiten von Keep erweitern und Nutzern künftig die Möglichkeit bieten möchte, Notizen direkt als PDF-Datei zu exportieren und zu speichern. Bislang mussten Anwender dafür den Umweg über Google Docs nehmen.


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