Notizdienst: Google Keep kommt auf das iPhone und iPad

Mit Google Keep hat der Suchmaschinenbetreiber einen Notizzetteldienst entwickelt, der seit dem ersten Quartal 2013 für Android und das Web(öffnet im neuen Fenster) verfügbar ist. Nun gibt es auch eine iOS-Variante, die vermutlich mit Apples Notiz-App konkurrieren soll. Auch Evernote und OneNote von Microsoft sind für Nutzer gedacht, die sich auf dem Smartphone oder Tablet nicht nur eine Notiz machen, sondern auf diese auch von anderen Geräten zugreifen wollen. Die Cloudlösung erlaubt es, neben Textnotizen, Listen und Bildern auch Sprachaufnahmen zu transkribieren und in Text umzuwandeln. Die Notizen können auch im Web oder auf Android-Geräten gelesen und weiter bearbeitet oder anderen Nutzern zur Verfügung gestellt werden.




Die Keep-App besitzt zahlreiche Funktionen zum Suchen und Filtern der Notizen und bietet sogar eine Suche nach der Notizzettelfarbe. Diese kann der Nutzer beim Erstellen setzen, um die Inhalte zu klassifizieren. Außerdem können Stichwörter vergeben werden.
Der Nutzer kann auch Erinnerungen in Keep anlegen, die je nach Bedarf zu einer bestimmten Uhrzeit angezeigt werden oder an einem bestimmten Ort. Dieses Geofence-Feature macht Keep nicht nur für Einkaufslisten im Supermarkt interessant, dessen Lage man allerdings vorher eingeben muss. Wer will, kann die Notizen auch mit anderen Nutzern teilen und gemeinsam bearbeiten.
Eine Checklistenfunktion erlaubt es, auch umfangreiche Aufgaben zu gliedern und einzelne Aufgabenpakete beim Erledigen abzuhaken. Mit der App lassen sich auch Fotos aufnehmen und in Notizen integrieren. Befindet sich darauf Text, kann dieser per optischer Zeichenerkennung (OCR) erkannt und extrahiert beziehungsweise durchsucht werden.
Die Kacheln, in denen Googles Dienst die einzelnen Notizzettel ablegt, erinnern ein wenig an Windows 8 und Windows 10. Google Keep(öffnet im neuen Fenster) kann über den iTunes App Store heruntergeladen werden und ist kostenlos.



