Verfügbarkeit und Fazit: Nothing Phone (2a)
Das Nothing Phone (2a) wird in zwei Varianten in Deutschland auf den Markt kommen. Die Version mit 8 GByte RAM und 128 GByte Flash-Speicher kostet 330 Euro, einen Steckplatz für Speicherkarten gibt es nicht. Die Variante mit 12 GByte Arbeitsspeicher und 256 GByte Flash-Speicher kostet 380 Euro. Das Smartphone soll ab 12. März 2024 erhältlich sein.
Fazit
Nothing hat mit dem Phone (2a) ein interessantes Smartphone für den preiswerteren Mittelklassemarkt vorgestellt. Das Gerät vereint einige der Funktionen der teureren Nothing-Smartphones, wie die Glyph-Beleuchtung und das Design – wenn auch in reduzierter Form.
Bei der Beleuchtung auf der Rückseite finden wir diese Zurückhaltung nicht schlecht: Das Phone (1) und Phone (2) waren schon ziemlich auffällig. Wer die Glyph-Beleuchtung mag, aber weniger auffallen möchte, ist mit dem Phone (2a) besser bedient. Funktionen wie Timer und lautlose Benachrichtigungen gibt es auch beim neuen Modell.
| Nothing Phone (2a) | |
|---|---|
| Display | 6,7 Zoll AMOLED, 2.412 x 1.084 Pixel. 30 - 120 Hz Bildrate, maximale HDR-Helligkeit 1.300 cd/qm |
| Prozessor | Mediatek Dimensity 7200 Pro |
| Speicher | 8 GByte RAM und 128 GByte Flash oder 12 GByte RAM und 256 GByte Flash |
| Kamera | 50 Megapixel Hauptkamera mit f/1.88 und OIS, 50 Megapixel Superweitwinkelkamera mit 114 Grad Bildwinkel |
| Frontkamera | 32 Megapixel |
| Akku | 5.000 mAh, Laden mit 45 Watt, kein drahtloses Laden möglich |
| Netzwerk | 5G, Wifi, Bluetooth |
| Größe | 162 x 76,5 x 9 mm |
| Gewicht | 190 Gramm |
| Betriebssystem | Android 14, Nothing OS |
Das Design der Rückseite mit der transparenten Abdeckung gefällt uns gut. Auch der Umstand, dass die Rückseite wie ein Deckel auf dem Rahmen sitzt, gefällt uns. Das verwendete Material fühlt sich allerdings etwas billig an und zieht Staub und Fingerabdrücke nahezu magisch an.
Dass die Kameras auf der Rückseite mittig angebracht sind, ist von Vorteil: Das Phone (2a) wackelt nicht, wenn es auf dem Tisch liegt und bedient wird. Die Kameraqualität ist durchschnittlich gut und dem Preis angemessen. Wunder sollten Käufer nicht erwarten, die Bilder sind alles in allem aber ok – vor allem bei Tageslicht.
Das Phone (2a) dürfte Nothing beim Ausbau seiner Marke helfen. Das preiswertere Marktsegment hat das Unternehmen bislang auch mit dem Phone (1) nicht bedient, es kostete immer noch mindestens 470 Euro. Im Gespräch mit Golem.de hat das Unternehmen bestätigt, dass künftige Topmodelle eher im Preisbereich zwischen 700 bis 1.000 Euro liegen werden. Das Phone (2a) ist damit die deutlich günstigere Möglichkeit, in Nothings Produktpalette einzusteigen. Mit den preisbedingten Abstrichen können Nutzer nicht viel falsch machen.