Nothing Phone (1) im Test: Hype mit Substanz
Carl Pei ist mit einem Smartphone zurück: Nachdem sich der Oneplus-Mitgründer aus dem Unternehmen zurückgezogen und seine eigene Firma Nothing gegründet hat, ist mit dem Phone (1) das erste Smartphone des Herstellers erschienen. Vor der Veröffentlichung machte Pei das, was in den Anfangstagen von Oneplus schon gut funktioniert hat: einen Hype erzeugen.
Scheibchenweise zeigte Nothing Details des Phone (1), vor allem die LED-beleuchtete Rückseite und die Präsentation auf der Kunstmesse Art Basel haben Eindruck gemacht. Das Einladungssystem, über das sich das Phone (1) kaufen lässt, erinnert stark an Oneplus vor ein paar Jahren. Bei all dem Hype dürften sich viele die Frage gestellt haben: Ist der Rummel berechtigt?
Im Hands-on hat das Phone (1) bereits einen guten Eindruck hinterlassen – nun folgt der ausführliche Test. Dabei zeigt sich, dass Nothing bei den Komponenten zwar nicht das Rad neu erfindet, aber eine sehr gute Mischung aus Hardware und Software bietet. Ganz ohne Schwächen ist das Smartphone aber nicht.
Rückseite ist nicht nur Zierde
Das auffälligste Merkmal des Phone (1) ist die Rückseite mit ihrem Muster aus LED-Streifen und den Einblicken in bestimmte Teile der Technik. Der Schwerpunkt liegt im Design, wirklich viel von den internen Bauteilen ist nicht zu sehen. Dafür sieht ein Teil in der unteren rechten Ecke aus wie ein Elefant – wenn man das einmal bemerkt hat, sieht man es immer wieder.

Die LED-Streifen bilden die sogenannte Glyph-Beleuchtung, die – bei aller PR rund um das Design – einen Zweck erfüllt. Die insgesamt zehn verschiedenen Beleuchtungsmuster mit passendem Sound und teils sehr starker Vibration können wir verschiedenen Kontakten und Kontaktgruppen zuordnen. So lässt sich recht schnell erkennen, wer einen da gerade anruft – auch wenn das Klingeln und die Vibration deaktiviert sind. Um das Phone (1) schnell stummzuschalten, können wir es einfach auf die Displayseite legen.
Schade finden wir bei diesem Stummschaltmodus, dass er ein standardisiertes Leuchtmuster mitbringt. Haben wir für unterschiedliche Kontakte verschiedene Klingeltöne und Leuchtmuster eingestellt, werden diese im Glyph-Stummschaltmodus durch das einheitliche Blinken ersetzt. Die einzige Alternative ist, den Modus nicht zu verwenden und das Smartphone manuell auf stumm zu schalten. Drehen wir es dann auf die Rückseite, erstrahlen die LEDs in den von uns gewählten Mustern.
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Nothing Phone (2) - 256 GB + 12 GB RAM, Glyph Interface, Nothing OS 2.0, 50-MP-Dual-Kamera, OIS, 6,7" LTPO OLED-Display, 4700-mAh-Akku, Wasserfest IP54, Android Simlockfreie Handy, Dunkelgrau
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Die Glyph-Beleuchtung kann beim Fotografieren auch als Lichtquelle genutzt werden. Die LED-Leisten erzeugen ein wesentlich weicheres Licht als das Blitzlicht, was in bestimmten Situationen angenehm sein kann. Bei Videoaufnahmen leuchtet übrigens eine kleine rote LED auf der Rückseite, ein schöner Effekt, der an alte Camcorder erinnert.
Die Lichtleiste nahe am USB-C-Anschluss lässt sich als Ladeanzeige verwenden, was wir praktisch finden. Wer die Glyph-Beleuchtung grundsätzlich nicht mag, kann sie übrigens auch komplett deaktivieren. Wer sich nur nachts nicht durch das Blinken stören lassen will, kann sie zeitgesteuert ausschalten. So verwandelt sich das Zimmer bei eingehenden nächtlichen Benachrichtigungen nicht in eine Disko. Die von Nothing angebotene Schutzhülle für das Phone (1) ist übrigens komplett durchsichtig – so sieht man die Glyph-Beleuchtung auch weiterhin.
Gutes Display, Prozessor nicht aus dem Topsegment
Das 6,55 Zoll große OLED-Display stammt Nothing zufolge von Samsung. Standardmäßig ist die Sättigung moderat eingestellt, die Farben sind eher warm – ein Look, der uns gut gefällt. Das Display ist mit einer Auflösung von 2.400 x 1.080 Pixeln scharf genug, die Bildrate kann vom System in bestimmten Anwendungsfällen automatisch von 60 auf 120 Hz erhöht werden. Weitere Hz-Stufen gibt es nicht, es handelt sich auch nicht um ein LTPO-Panel, das bis 10 oder gar 1 Hz runtergeht. In der Preisklasse ab 470 Euro halten wir das aber für vertretbar.
Der Bildschirm hat laut Nothing eine maximale durchschnittliche Helligkeit von 500 cd/m². Für ein Smartphone ist das eher ein durchschnittlicher Wert, die Helligkeit reicht aber aus, um auch im Sonnenlicht Bildschirminhalte erkennen zu können.
In den Systemeinstellungen finden wir kein Menü, um das Always-On-Display zu konfigurieren oder es zu deaktivieren, es ist einfach immer eingeschaltet. Nachts schaltet sich bei uns das Always-On-Display beim drahtlosen Laden manchmal ab, mit der Betonung auf manchmal. Hier muss Nothing softwareseitig noch nacharbeiten, wie in einigen anderen Bereichen auch – mehr dazu später. Insgesamt gefällt uns das Display des Phone (1) aber sehr gut, mit den Bildschirmen der Top-Smartphones von Samsung oder Apple kann es jedoch nicht mithalten.
Chip-Wahl für den Alltag ausreichend
Dass es sich beim Phone (1) nicht um ein absolutes Top-Smartphone handelt, merkt man auch an der Wahl des Prozessors: Zum Einsatz kommt ein Snapdragon 778G+, ein im 6-nm-Verfahren bei TSMC gefertigter Achtkern-Prozessor mit einem A78-Kern mit bis zu 2,5 GHz Taktrate, drei A78-Kernen mit bis zu 2,4 GHz Taktrate und vier A55-Kernen mit einer maximalen Taktrate von 1,8 GHz. Nothing hat sich für den Snapdragon und gegen das Exynos-Äquivalent entschieden, mit der Begründung, dass der 778G+ leistungsfähiger und zuverlässiger sei.
Die Wahl fiel auch auf den Chip, weil er einen guten Kompromiss aus Leistung, Preis und Akkulaufzeit bietet. Nothing hatte von Anfang an nicht den Anspruch, das Phone (1) technisch zu einem Konkurrenten von 1.000-Euro-Smartphones zu machen. Der 778G+ erreicht im Geräte-Benchmark Geekbench einen Single-Wert von 796 Punkten, was auf dem Niveau vergleichbar ausgestatteter Mittelklasse-Smartphones liegt. Zum Vergleich: Das Asus ROG Phone 6 Pro mit dem aktuell schnellsten Chip im Android-Bereich, dem Snapdragon 8+ Gen1, kommt auf 1.314 Zähler.
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Auch im Grafiktest Wild Life Extreme Unlimited des 3DMark liegt das Phone (1) erwartungsgemäß deutlich unter den Werten aktueller Top-Smartphones. Für die alltägliche Nutzung haben diese Zahlen aber nur bedingte Aussagekraft: Bei uns läuft das Phone (1) flüssig, dank 8 GByte Arbeitsspeicher ist auch der Wechsel zwischen mehreren geöffneten Apps kein Problem. Grafisch anspruchsvolle Spiele wie Genshin Impact können wir auf höchster Grafikstufe spielen, das Smartphone wird dann allerdings irgendwann recht warm.
Dualkamera macht überraschend gute Fotos
Auf der Rückseite des Phone (1) ist eine Dualkamera verbaut. Nothing zufolge verzichtete man auf ein drittes oder gar viertes Objektiv, um nicht den Fehler anderer Hersteller von Mittelklasse-Smartphones zu machen: Diese verwenden häufig als dritte Kamera eine Makrokamera, die in den meisten Fällen nur bescheidene Ergebnisse liefert und im Alltag von den wenigsten genutzt werden dürfte. Das Phone (1) verwendet eine Hauptkamera und eine Superweitwinkelkamera mit jeweils 50 Megapixeln.
Bei der Hauptkamera kommt Sonys IMX766 zum Einsatz, ein nicht mehr ganz neuer, aber guter Sensor. In der Superweitwinkelkamera verwendet Nothing Samsungs JN1, der als 1/2,67-Zoll-Sensor deutlich kleiner ist als der IMX766 (ein 1/1,56-Zoll-Sensor) und demnach wesentlich kleinere Pixel verwendet. Die Hauptkamera besitzt einen optischen Bildstabilisator und macht überraschend gute Bilder. Im Schärfevergleich mit der Hauptkamera des Pixel 6 Pro fallen uns keine nennenswerten Unterschiede auf, lediglich die Bilddynamik ist beim Google-Smartphone besser.
Bildeindruck der Fotos ist gut
Aber auch die mit dem Phone (1) gemachten Bilder können sich sehen lassen: Die Farben sind gut, die Belichtung stimmt. In schattigen Bereichen sind etwas weniger Details auszumachen als beim Pixel 6 Pro, grundsätzlich ist der Bildeindruck aber gut. Die Superweitwinkelaufnahmen sind in der Detailvergrößerung weniger scharf, das ist aber bei vielen Smartphones ein Problem. Die Belichtung und die Farben sind auch hier gut, die mit der Hauptkamera gemachten Fotos gefallen uns aber insgesamt etwas besser.
Ein Teleobjektiv hat das Phone (1) nicht, der digitale Zoom lässt sich im niedrigen einstelligen Vergrößerungsbereich aber problemlos nutzen. Bei höheren Vergrößerungen kommt das Smartphone an seine Grenzen und kann mit dem Pixel 6 Pro und seinem hervorragenden Digitalzoom jenseits der vierfachen optischen Vergrößerung nicht mehr mithalten. Können wir mit dem Pixel 6 Pro noch gute Aufnahmen mit 20-facher Vergrößerung machen, kommt beim Phone (1) nur noch Pixelbrei heraus. Angesichts der Preisdifferenz ist das für uns aber hinnehmbar.
Im Nachtmodus können wir mit der Hauptkamera gut ausgeleuchtete Bilder machen, mit der Superweitwinkelkamera sind die Ergebnisse nicht gut. Porträtaufnahmen sehen sowohl mit der Hauptkamera als auch mit der Frontkamera gut aus. Videos lassen sich mit der Hauptkamera in 4K mit 30 fps aufnehmen, 4K mit 60 fps oder gar 8K-Aufnahmen sind mit dem Phone (1) nicht möglich. Die Superweitwinkelkamera ermöglicht uns nur Full-HD-Aufnahmen. Wir können auch HDR-Aufnahmen machen, bei denen die Bilddynamik ausgeglichener ist. Die Stabilisierung bei Videoaufnahmen ist gut, sie funktioniert aber nur auf zwei Achsen.
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Insgesamt hat uns die Kamera des Phone (1) vor allem im Fotobereich positiv überrascht, da wir angesichts der technischen Daten mittelmäßigere Bilder erwartet hätten. Die Bildverarbeitung ist allerdings ziemlich gut, Nothing verwendet offenbar gute Algorithmen. Im Videobereich bietet das Phone (1) nur mittelmäßige Leistung, was angesichts des Preises aber in Ordnung ist.
Android 12 mit ein paar Problemchen
Mit dem Phone (1) lassen sich zwei SIM-Karten verwenden. Das Smartphone unterstützt Dual-Mode-5G und Wi-Fi 6, Bluetooth läuft in der Version 5.2. Die Gesprächsqualität bei Telefonaten ist gut, sowohl auf unserer Seite als auch bei der Person, die wir anrufen. Das Phone (1) hat zwei Lautsprecher, die einen guten Klang bieten.
Das Phone (1) wird mit Android 12 und einer eigenen Benutzeroberfläche ausgeliefert. Diese orientiert sich sehr an Material You und ist kaum verändert worden, was uns gefällt. Auch auf Bloatware hat Nothing verzichtet, was das Phone (1) in dieser Preisklasse von anderen Herstellern wie etwa Xiaomi abhebt. Bei unserem Test merken wir aber, dass Nothing bei der Software noch ein paar Baustellen beseitigen muss.
So funktioniert beispielsweise Google Pay nicht: Wir können keine Kreditkarte einbinden, da Google das Android-System nicht als sicher einstuft. Für gewöhnlich passiert das bei gerooteten Geräten, beim Android-System eines Herstellers sollte dies nicht so sein.
Glyph-Stummschaltung nicht immer konsequent
Aktivieren wir die Glyph-Stummschaltung, indem wir das Phone (1) auf das Display legen, kommen manchmal trotzdem noch Benachrichtigungstöne durch. Dieses Problem können wir lösen, indem wir das Smartphone einfach noch einmal anheben und wieder auf das Display legen. An manchen Stellen des Betriebssystems gibt es eigenartige Übersetzungen: So heißt der Porträtmodus in der Kamera-App beispielsweise Hochformat, was überhaupt keinen Sinn ergibt.
Die uns aufgefallenen Software-Probleme sollten durch Updates einfach zu beheben sein. Idealerweise bringt Nothing noch vor dem Marktstart am 21. Juli 2022 eine entsprechende Aktualisierung heraus, die die ärgsten Probleme beseitigt. Die Bugs sind für sich genommen nicht dramatisch (mit Ausnahme des Google-Pay-Problems), in der Summe fallen sie aber auf und stören den an sich sehr guten Gesamteindruck des Android-ROMs.
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Der Akku des Phone (1) hat eine Nennladung von 4.500 mAh und lässt sich per Kabel mit 33 Watt (Power Delivery) laden. Ein Netzteil ist nicht im Lieferumfang enthalten, Nothing bietet separat eines an. Alternativ lässt sich das Smartphone auch drahtlos mit maximal 15 Watt laden. Auf der Rückseite ist die Induktionsspule gut erkennbar. Mit einer Akkuladung hält das Phone (1) bei uns auch unter stärkerer Nutzung einen Tag problemlos durch.
Nothing zufolge soll sich die LED-Beleuchtung nicht nennenswert auf die Akkulaufzeit auswirken. In verschiedenen internen Tests soll die Auswirkung auf den Akku bei nur 0,5 Prozent gelegen haben. In unserem Test konnten wir keinen negativen Effekt der Glyph-Beleuchtung feststellen.
Nothing Phone (1): Verfügbarkeit und Fazit
Das Nothing Phone (1) ist auf der Webseite des Herstellers(öffnet im neuen Fenster), bei T-Mobile und bei zahlreichen Onlinehändlern bestellbar. Die Auslieferung soll ab dem 21. Juli 2022 erfolgen. Das Modell mit 8 GByte Arbeitsspeicher und 128 GByte Flash-Speicher kostet 470 Euro, die Variante mit 8 GByte RAM und 256 GByte Speicher 500 Euro. Das teuerste Modell kommt mit 12 GByte RAM und 256 GByte Speicher und kostet 550 Euro.
Fazit
Nothing hat mit seinem ersten Smartphone Phone (1) sehr viel richtig gemacht. Die Positionierung im Mittelklassesegment halten wir für schlau, da dort eine Menge Smartphones abgesetzt werden. Natürlich ist dafür auch die Konkurrenz stärker, das Phone (1) bietet mit dem minimalistischen Design, der transparenten Rückseite und der Glyph-Beleuchtung aber Alleinstellungsmerkmale.
Manche mögen die Beleuchtung als unnötige Spielerei abtun. Sie leistet aber zwei Dinge: Zum einen gibt sie Nothing die vor allem zu Beginn sehr notwendige Aufmerksamkeit, um sich gegen Konkurrenten durchsetzen zu können. Zum anderen kann die Beleuchtung verwendet werden, um unterschiedliche Nachrichten und Anrufer zu erkennen. Diese Funktion erfüllte bei vielen früheren Smartphones eine Nachrichten-LED, die aus der Mode gekommen ist.
| Nothing Phone (1) | |
|---|---|
| Display | 6,55 Zoll OLED, 2.400 x 1.080 Pixel, 12 Hz, HDR10+ |
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 778G+ |
| Speicher | 8/12 GByte LPDDR5, 128/256 GByte UFS 3.1 |
| Kamera | 50 Megapixel Hauptkamera mit f/1.88 und OIS (Sony IMX766), 50 Megapixel Superweitwinkelkamera mit bis zu 114 Grad Bildwinkel (Samsung Isocell JN1), f/2.2 |
| Frontkamera | 16 Megapixel (Sony IMX471) |
| Akku | 4.500 mAh, Laden mit 33 Watt, drahtlos Laden mit 15 Watt |
| Netzwerk | 5G, Wi-Fi 6, Bluetooth 5.2 |
| Größe | 159,2 x 75,8 x 8,3 mm |
| Gewicht | 193,5 Gramm |
| Betriebssystem | Android 12 mit drei Jahren Versionsupgrades, vier Jahren Sicherheitsupdates |
| Besonderheiten | Glyph-Beleuchtung auf der Rückseite |
Die restliche Hardware des Phone (1) ist gut, ohne Aufsehen zu erregen. Was uns gefällt, ist die Mischung: Nothing hat bewährte Komponenten zu einem Paket zusammengefügt, das vor allem beim günstigsten Modell interessant ist. Verglichen mit gleich teuren Konkurrenten wie der Mittelklasse von Samsung macht das Phone (1) bessere Bilder, verglichen mit Xiaomi-Smartphones gefällt uns die Bloatware-freie Software bei Nothing wesentlich besser. Dazu kommt das Design des Phone (1), das es so auf dem Markt nicht gibt. Verbessern muss Nothing allerdings noch die Software – vor allem der Bug bei Google Pay nervt.
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Natürlich lässt sich darüber streiten, ob einem die Glyph-Beleuchtung und die Rückseite des Phone (1) gefällt. Nothing hat allerdings das gemacht, was viele andere, deutlich größere Hersteller seit einigen Jahren nicht getan haben: Der Anbieter hat einem Smartphone in klassischer Bauart einen wirklichen Wiedererkennungswert gegeben. Dieser wird sicherlich Liebhaber finden – so ein Hype wie der ums Phone (1) entsteht schließlich auch und gerade deshalb, weil sich Leute dafür begeistern.
Mit dem Phone (1) folgt Nothing seiner bisherigen Designphilosophie, die bereits bei den Kopfhörern Ear (1) zu sehen gewesen ist. Es bleibt abzuwarten, was Nothing noch einfällt – das Phone (1) ist in jedem Fall ein gelungenes Smartphone-Erstlingswerk.
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