Dualkamera macht überraschend gute Fotos

Auf der Rückseite des Phone (1) ist eine Dualkamera verbaut. Nothing zufolge verzichtete man auf ein drittes oder gar viertes Objektiv, um nicht den Fehler anderer Hersteller von Mittelklasse-Smartphones zu machen: Diese verwenden häufig als dritte Kamera eine Makrokamera, die in den meisten Fällen nur bescheidene Ergebnisse liefert und im Alltag von den wenigsten genutzt werden dürfte. Das Phone (1) verwendet eine Hauptkamera und eine Superweitwinkelkamera mit jeweils 50 Megapixeln.

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Bei der Hauptkamera kommt Sonys IMX766 zum Einsatz, ein nicht mehr ganz neuer, aber guter Sensor. In der Superweitwinkelkamera verwendet Nothing Samsungs JN1, der als 1/2,67-Zoll-Sensor deutlich kleiner ist als der IMX766 (ein 1/1,56-Zoll-Sensor) und demnach wesentlich kleinere Pixel verwendet. Die Hauptkamera besitzt einen optischen Bildstabilisator und macht überraschend gute Bilder. Im Schärfevergleich mit der Hauptkamera des Pixel 6 Pro fallen uns keine nennenswerten Unterschiede auf, lediglich die Bilddynamik ist beim Google-Smartphone besser.

Bildeindruck der Fotos ist gut

Aber auch die mit dem Phone (1) gemachten Bilder können sich sehen lassen: Die Farben sind gut, die Belichtung stimmt. In schattigen Bereichen sind etwas weniger Details auszumachen als beim Pixel 6 Pro, grundsätzlich ist der Bildeindruck aber gut. Die Superweitwinkelaufnahmen sind in der Detailvergrößerung weniger scharf, das ist aber bei vielen Smartphones ein Problem. Die Belichtung und die Farben sind auch hier gut, die mit der Hauptkamera gemachten Fotos gefallen uns aber insgesamt etwas besser.

  • Ein Detailausschnitt eines mit dem Pixel 6 Pro gemachten Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein Detailausschnitt eines mit dem Phone (1) gemachten Fotos (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nachtaufnahmen sind mit dem Phone (1) möglich, verglichen mit Top-Smartphones sind die Ergebnisse aber weniger gut ausgeleuchtet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Nachtaufnahmen mit der Superweitwinkelkamera sind verrauscht. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit der Superweitwinkelkamera aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der zweifache Digitalzoom ist problemlos nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Ein im Makro-Modus aufgenommenes Bild (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Das gleiche Motiv, mit der Superweitwinkelkamera aufgenommen (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der zweifache Digitalzoom ist problemlos nutzbar. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der zweifache Zoom ist immer noch gut, ...
  • ... beim vierfachen Digitalzoom lässt die Qualität nach. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
  • Der 20-fache Digitalzoom ist nur noch zu Dokumentationszwecken geeignet. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)
Eine Aufnahme bei Tageslicht, gemacht mit der Hauptkamera (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Ein Teleobjektiv hat das Phone (1) nicht, der digitale Zoom lässt sich im niedrigen einstelligen Vergrößerungsbereich aber problemlos nutzen. Bei höheren Vergrößerungen kommt das Smartphone an seine Grenzen und kann mit dem Pixel 6 Pro und seinem hervorragenden Digitalzoom jenseits der vierfachen optischen Vergrößerung nicht mehr mithalten. Können wir mit dem Pixel 6 Pro noch gute Aufnahmen mit 20-facher Vergrößerung machen, kommt beim Phone (1) nur noch Pixelbrei heraus. Angesichts der Preisdifferenz ist das für uns aber hinnehmbar.

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Im Nachtmodus können wir mit der Hauptkamera gut ausgeleuchtete Bilder machen, mit der Superweitwinkelkamera sind die Ergebnisse nicht gut. Porträtaufnahmen sehen sowohl mit der Hauptkamera als auch mit der Frontkamera gut aus. Videos lassen sich mit der Hauptkamera in 4K mit 30 fps aufnehmen, 4K mit 60 fps oder gar 8K-Aufnahmen sind mit dem Phone (1) nicht möglich. Die Superweitwinkelkamera ermöglicht uns nur Full-HD-Aufnahmen. Wir können auch HDR-Aufnahmen machen, bei denen die Bilddynamik ausgeglichener ist. Die Stabilisierung bei Videoaufnahmen ist gut, sie funktioniert aber nur auf zwei Achsen.

Nothing Phone (1) - 8 GB RAM + 256 GB, Glyph Interface, 50-MP-Dualkamera, Nothing OS, OLED-Display (6,55 Zoll, 120 Hz), weiß

Insgesamt hat uns die Kamera des Phone (1) vor allem im Fotobereich positiv überrascht, da wir angesichts der technischen Daten mittelmäßigere Bilder erwartet hätten. Die Bildverarbeitung ist allerdings ziemlich gut, Nothing verwendet offenbar gute Algorithmen. Im Videobereich bietet das Phone (1) nur mittelmäßige Leistung, was angesichts des Preises aber in Ordnung ist.

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 Gutes Display, Prozessor nicht aus dem TopsegmentAndroid 12 mit ein paar Problemchen 
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spitfire_ch 01. Aug 2022 / Themenstart

Danke, bin dazu leider auch etwas zu ungeschickt - aber cool, dass es grundsätzlich...

Steffo 20. Jul 2022 / Themenstart

Wenn du Energiesparen aktivieren musst, dann hast das Smartphone ein Hitzeproblem

debattierer 18. Jul 2022 / Themenstart

Hallo, meinen Sie die zwei herangezoomten Ausschnitte? Ein mal Pixel 6 Pro und ein mal...

Mafjol 17. Jul 2022 / Themenstart

Ja stimmt sollte wichtigster Punkt sein.

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