Zum Hauptinhalt Zur Navigation Zur Suche

Nothing Ear (3a) im Test: Bei diesem Preis kann man nichts falsch machen

Die Ear (3a) sind die neuen True Wireless In-Ears von Nothing. Sie begeistern mit einem umwerfenden Preis-Leistungs-Verhältnis.
/ Ingo Pakalski
16 Kommentare Auf Google folgen (öffnet im neuen Fenster)
Die Nothing Ear (3a) überzeugen im Test mit einem vorzüglichen Preis-Leistungs-Verhältnis. (Bild: Martin Wolf/Golem)
Die Nothing Ear (3a) überzeugen im Test mit einem vorzüglichen Preis-Leistungs-Verhältnis. Bild: Martin Wolf/Golem
Inhalt
  1. Nothing Ear (3a) im Test: Bei diesem Preis kann man nichts falsch machen
  2. Nothing Ear (3a) klingen toll und überzeugen auch sonst
  3. Nothing Ear (3a): Verfügbarkeit und Fazit

Nothing bringt mit den Ear (3a) ein Nachfolgemodell der Ear (a) und schafft es, trotz des allgemeinen Preissteigerungstrends den damaligen Listenpreis zu halten. Golem hat die Ear (3a) bereits vor der offiziellen Vorstellung testen können. Dabei bieten die Ear (3a) eine Mitschnittfunktion für Telefonate und eine Aufnahmefunktion kurzer Audioclips. Das gibt es bei keinem anderen Nothing-Kopfhörer-Produkt.

Wir haben die Ear (3a) gegen die tollen und deutlich teureren Ear 3 alias Ear 4 von Nothing antreten lassen, das preiswerte Modell schlägt sich dabei ausgesprochen gut. Auch beim a-Modell stimmen die Produktnummern eigentlich nicht, aber dieses Mal anders als beim Ear 3.

Die Ear 3 sind die vierte Generation von Nothings Premium-Hörstöpseln, während die Ear (3a) eigentlich Ear (2a) heißen müssten, denn es ist erst die zweite Generation der a-Modellreihe. Die Ear 3 haben ein Ladeetui mit Super-Mic-Funktion, die es beim Ear 3a nicht gibt.

Ear (3a) sind die ersten Nothing-Kopfhörer mit Anrufmitschnitt

Ansonsten wurden nur zwei Funktionen weggelassen: Die Ear (3a) können sich bei Telefonaten nicht automatisch in den Transparenzmodus versetzen lassen, und die Funktion zur Soundpersonalisierung ist nicht vorhanden.

Dafür gibt es eine andere Komfortfunktion: Direkt im Hörstöpsel lassen sich Telefonate aufzeichnen, dabei ist eine Dauer von bis zu zwei Stunden möglich. Dazu haben die Hörstöpsel einen Speicher von 32 MByte. Anrufer erhalten einen Hinweis, wenn der Mitschnitt eines Telefonats gestartet wird. Wer damit nicht einverstanden ist, kann das Telefonat beenden oder eine Telefonkonferenz verlassen.

Nur für die Nutzung der Aufnahmefunktion wird ein Nothing-Konto benötigt, für alle übrigen Funktionen nicht. Dabei wird die IP-Adresse berücksichtigt, denn die Anruffunktion ist innerhalb der EU derzeit nur in Deutschland, der Schweiz und in Frankreich nutzbar.

Mitgeschnittene Telefonate lassen sich in eine Textdatei umwandeln. Dabei nutzt Nothing den französischen Drittanbieterdienst Transcription Pro. Kostenlos lassen sich drei Monate lang 120 Minuten pro Monat umwandeln. Wenn dieses Kontingent aufgebraucht ist, müssen Kunden aktiv werden und ein Abo abschließen.

Mitschnittfunktion wird mit einem Update erweitert

Im August 2026 will Nothing ein Update bereitstellen, mit dem sich Mitschnitte zusammenfassen lassen, Sprecher identifiziert werden können und sich Erinnerungen an einen Kalender senden lassen. Die Aufnahmefunktion kann auch für andere Inhalte verwendet werden, dann ist allerdings die Aufnahmedauer pro Clip aus Gründen des Urheberrechts auf 60 Sekunden beschränkt.

Anzeige

Nothing Ear (3a) Klangausgleichende Ohrhörer, 45 dB Hybrid ANC, hochauflösendes Audio mit 12 mm dynamischer Bassverstärkung, 6 Mikrofone für klare Anrufe und Aufnahmen

99,00 € bei amazon Zum Angebot (öffnet im neuen Fenster)

Wenn Sie auf diesen Link klicken und darüber einkaufen, erhält Golem eine kleine Provision. Dies ändert nichts am Preis der Artikel.

Die Mitschnittfunktion für Telefonate ist eine pfiffige Idee und kann im Alltag nützlich sein. Die Audio-Clip-Funktion für andere Inhalte ist uns allerdings zu beschränkt, so dass wir damit nicht viel anfangen. Diese Funktion wird es nicht für bereits auf dem Markt befindliche Nothing-Kopfhörer geben, weil ihnen der dafür nötige Speicher fehlt.

Im Alltag sind die Ear (3a) fast immer so gut wie die Ear 3 alias Ear 4 und übertreffen diese sogar in einer Disziplin.


Relevante Themen