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Notfall-Patch ist da: Microsoft patzt beim ersten Update 2026

Das Januar-Sicherheitsupdate für Windows 11 verursacht Probleme beim Herunterfahren und bei Remote-Verbindungen – nun ist Abhilfe da.
/ Michael Linden
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Ein Windows-Patch richtete einigen Schaden an. (Bild: Riccardo Milani / Hans Lucas / AFP via Getty Images)
Ein Windows-Patch richtete einigen Schaden an. Bild: Riccardo Milani / Hans Lucas / AFP via Getty Images

Der Jahresauftakt für Microsoft hätte besser laufen können. Am 13. Januar veröffentlichte das Unternehmen das erste Sicherheitsupdate für 2026. Am 17. Januar ist bereits ein Notfall-Patch erfolgt(öffnet im neuen Fenster) , um die dadurch entstandenen Probleme zu beheben, wie The Verge berichtet(öffnet im neuen Fenster) .

Das ursprüngliche Update verursachte gleich mehrere Fehler . Betroffene Nutzer berichten, dass sich ihre Rechner nicht mehr ordnungsgemäß herunterfahren oder in den Ruhezustand versetzen lassen. Andere können sich nicht mehr per Remote Desktop anmelden – für viele Anwender im Arbeitsalltag ein ernstes Problem.

Laut Microsoft(öffnet im neuen Fenster) sind von den Anmelde- und Authentifizierungsfehlern mehrere Plattformen betroffen: Windows 11 Version 25H2, Windows 10 Version 22H2 ESU und Windows Server 2025. Die Probleme beim Herunterfahren und Ruhezustand beschränken sich hingegen auf Geräte mit Windows 11 Version 23H2, bei denen Secure Launch aktiviert ist, heißt es im Changelog.

Außerplanmäßige Updates häufen sich

Out-of-Band-Updates – also Aktualisierungen außerhalb des regulären monatlichen Zyklus – waren früher die Ausnahme und kritischen Sicherheitslücken vorbehalten. In letzter Zeit greift Microsoft jedoch immer öfter zu diesem Mittel.

Das wirft Fragen zur Qualitätssicherung auf. Jeder fehlerhafte Patch, der eine Nachbesserung erfordert, bedeutet zusätzlichen Aufwand für IT-Abteilungen und Ärger für Endanwender.

Immerhin existiert für Betroffene bereits eine Lösung. Wer Probleme beim Herunterfahren, Ruhezustand oder Remote-Desktop-Log-in bemerkt, sollte das Update vom 17. Januar über Windows Update(öffnet im neuen Fenster) installieren. Nutzer mit deaktivierten automatischen Updates sollten manuell prüfen, ob ihr System aktuell ist und gegebenenfalls den Patch einspielen.


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