Notebooks und Desktops: Linux-Computerhandel muss schließen

Zareason hatte diverse Notebooks und auch Nuc-Systeme als Linux-Versionen verkauft. Das Unternehmen muss nun allerdings schließen.

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Zareason muss den Laden schließen.
Zareason muss den Laden schließen. (Bild: Pexels/Pexels License)

Der US-amerikanische Computerhandel Zareason musste Ende November sein Geschäft einstellen. Durch die Einschränkungen im Zuge der Coronapandemie konnte das Unternehmen nicht weiter wirtschaftlich sein. "Die Pandemie war der finale K.-o.-Schlag", schreibt das Team in einem Abschiedspost auf der eigenen Webseite. Zareason hatte diverse PCs und Notebooks speziell für die Verwendung mit Linux-Distributionen hergestellt. So gab es auch etwa eine eigene Version des Intel Nuc mit Linux-Betriebssystem und darauf angepassten Treibern.

Für Kunden des Onlineshops bedeutet die Schließung, dass auch der technische Support und Garantieansprüche mit ihm verfallen. "Wenn ein Business stirbt, dann stirbt die Garantie mit ihm", stellt das Unternehmen klar. Allerdings sei es möglich, sich Hilfe bei diversen Communitys im Linux-Segment zu holen. Online-Foren und Support-Gruppen seien etwa eine gute Anlaufstelle dafür.

Das Ende wurde durch Covid-19 beschleunigt

Die Schließung sei traurig, aber auch vorhersehbar gewesen. Der relativ kleine Onlineshop hatte bereits vor der Pandemie mit Problemen zu kämpfen. Das war laut eigenen Aussagen am immer kleiner werdenden Hardwareangebot und immer langsamer werdenden Support zu sehen. "Unser Produktsortiment wurde immer kleiner und unser Tech-Support wurde kriechend langsam", schreibt Zareason. Es war daher nur eine Frage der Zeit, bis das Unternehmen den Betrieb eingestellt hat. Covid-19 hatte diesen Prozess nur beschleunigt.

In Deutschland wurden Zareason-Produkte wohl weniger oft verkauft. Die Einfuhr von Hardware ist schließlich aufwendiger, als diese bei einem lokalen europäischen Händler zu kaufen. Hierzulande gibt es etwa Tuxedo, das Notebooks und PCs mit vorinstalliertem Linux OS und dazugehörigen Treibern verkauft. Auch große Hardwarehersteller wie Dell bieten für ihre Notebooks dedizierte Linux-Versionen an.

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