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Notebooks, Monitore, Zubehör: Diese Hardware empfehlen wir fürs Homeoffice

Viele müssen ins Homeoffice und brauchen dafür mehr als einen neuen Laptop. Doch welche Hardware ist die richtige? Golem.de gibt einen Überblick.

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Der richtige Monitor ist fürs Homeoffice genauso wichtig wie ein sinnvolles Notebook.
Der richtige Monitor ist fürs Homeoffice genauso wichtig wie ein sinnvolles Notebook. (Bild: Pixabay.com)

Der Weg ins Homeoffice ist bei vielen Menschen auch mit neuen Anschaffungen verbunden. Brauchten viele Haushalte zunächst nur einen Arbeitsplatz und bekamen den womöglich vom Arbeitgeber gestellt, werden mit den neuen Corona-Regelungen zum Homeoffice wohl mehr Heimarbeitsplätze - und damit noch mehr neue Technik - nötig.

Inhalt:
  1. Notebooks, Monitore, Zubehör: Diese Hardware empfehlen wir fürs Homeoffice
  2. Die besten Mäuse kommen von Gaming-Herstellern
  3. Die richtige Webcam ist meist teurer
  4. Tisch und Stuhl sind wesentlich

Doch was ist auf dem unübersichtlichen Markt der Notebooks, Displays, Tastaturen und Headsets sinnvoll und was nicht? Golem.de hilft und beschreibt, was wir uns in unser Homeoffice stellen würden. Dabei wollen wir einen allgemeinen Überblick geben, ohne direkt einzelne Produkte zu empfehlen.

Sollten noch keine eigenen Desktop-PCs oder Notebooks zu Hause verwendet werden, geht es zunächst um ein solches Gerät. Generell gilt dabei: In den meisten Situationen ist ein Notebook im Vergleich zu einem Desktop-System die bessere Wahl, da es jederzeit verstaut oder an verschiedenen Arbeitsplätzen genutzt werden kann. Bereits ab etwa 500 Euro gibt es Laptops im verbreiteten 15,6-Zoll-Format mit ausreichend Leistung. Zu bewährten Marken zählen Lenovo, HP, Dell, Asus und Acer.

15,6 Zoll hat gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Wir empfehlen für dedizierte Homeoffice-Geräte besagte 15,6-Zoll-Displays oder noch größere 17,3-Zoll-Notebooks. Diese können etwa als Haupt- oder Zweitbildschirm genutzt werden und Programme wie Microsoft Teams, Slack, Webbrowser und Textverarbeitungssoftware in ausreichender Größe anzeigen. Zudem bietet das 15,6-Zoll-Format bei den meisten Herstellern die beste Balance zwischen Preis und Leistung sowie genug Anschlüsse für Maus, Tastatur und anderes Zubehör.

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Dabei ist es mittlerweile nicht mehr wichtig, ob das Gerät einen Prozessor von Intel oder AMD verwendet. Beide Unternehmen bieten mit Prozessorserien wie Tiger Lake - erkennbar an der Core-i-1100GX-Bezeichnung - und AMD Renoir - Ryzen 4000 - sehr schnelle Chips für Büroarbeiten an. Auch in der Golem-Redaktion werden zu großen Teilen Notebooks mit solchen SoCs genutzt. Diese sind für Schreibarbeiten, Websurfing, Tabellenkalkulationen und Bildbearbeitung mit Adobe Photoshop schnell genug.

Mit Comet Lake H gibt es zudem Chips mit mehr Power-Budget für etwas bessere Leistungswerte. Künftig werden wir auch Geräte mit Ryzen 5000 Mobile (Cezanne/Lucienne) sehen. Noch sind diese aber nicht verfügbar.

Auch Prozessoren von 2019 sind flott

Dabei können auch auf ältere Prozessoren von Intel und AMD zurückgegriffen werden - hier namentlich Ice Lake U (Core i 1000) und Picasso (Ryzen 3000). Das ist wichtig, wenn man sich etwa ein gebrauchtes Notebook statt eines Neugeräts anschaffen möchte. Vom Gebrauchtkauf sollte man generell nicht zurückschrecken, da dort meist gute Angebote zu finden sind.

Neben der richtigen CPU ist auch genug Arbeitsspeicher wichtig. Gerade im niedrigen Preissegment lassen sich Komponenten kaum noch erweitern oder austauschen. Gängige Arbeitsspeichergrößen sind 8 und 16 GByte RAM. Wir empfehlen 16 GByte. Die Redaktion hat die Erfahrung gemacht, dass viele parallel geöffnete Programme und schlecht optimierte Software wie Microsoft Teams und andere Apps 8 GByte Arbeitsspeicher schneller ausreizen als angenommen. Neue und immer umfangreichere Software benötigt zudem immer eher mehr als weniger Ressourcen.

Beim Massenspeicher sollten wir darauf achten, dass in den technischen Daten des Gerätes explizit eine SSD im M.2-Formfaktor oder ein 2,5-Zoll-Laufwerk erwähnt wird. Ob diese per langsameren SATA oder mittels NVMe (PCIe) angebunden sind, ist für den herkömmlichen Büroeinsatz weniger wichtig. Gerade günstige Notebooks verwenden allerdings oft fest verlöteten und teils sehr langsamen eMMC-Speicher.

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Wenn wir also auf jeden Euro beim Kauf achten, lässt sich das in manchen Situationen nicht vermeiden. Dann sollten wir aber auch bedenken, dass sich das angeschaffte Neugerät in einem oder zwei Jahren als obsolet oder ungenügend herausstellen könnte.

Desktop-PC für Gaming sinnvoll

Wenn es um Notebooks für die Schule oder die Universität geht, ist Mobilität ein wichtiger Faktor. Ein Notebook mit unter 13 Zoll Bildschirmdiagonale würden wir allerdings nicht verwenden wollen und entsprechend auch nicht unseren Kindern empfehlen. Im sehr niedrigpreisigen Segment unter 400 Euro konnten sich Hersteller wie Acer und Medion meist als überraschend gut herausstellen. Von Anbietern wie Chuwi, Trekstor und anderen günstigen Marken raten wir hingegen ab. Diese bieten meist weniger gute Qualität und laufen nach eigener Erfahrung teils nicht einmal stabil.

Für 4K-Videoschnitt und Gaming führt an einem dedizierten Desktop-System in einem Midi-Tower meist kaum ein Weg vorbei. Auf Gaming ausgelegte Notebooks kosten meist weit über 1.000 Euro und bieten durch ihre kompakteren Gehäuse und die dadurch ungünstigen thermischen Eigenschaften in den meisten Fällen nur eingeschränkte Prozessoren und Grafikeinheiten an. Generell ist der Anfang des Jahres 2021 ein ungünstiger Zeitpunkt für den Kauf neuer Desktop-Hardware. Preise für CPUs und Grafikkarten von Intel, AMD und Nvidia sind noch immer erhöht. Hier hilft nur warten.

Um unserer Gesundheit willen sollten wir es nicht beim Kauf eines Notebooks belassen und einen guten Monitor sowie eine gute Maus und Tastatur dazukaufen.

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ilovekuchen 30. Jan 2021 / Themenstart

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ilovekuchen 30. Jan 2021 / Themenstart

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