Die richtige Webcam ist meist teurer

In den meisten Anwendungsszenarien ist es eigentlich nicht notwendig, eine dedizierte Webcam zu kaufen. Selbst günstige Notebooks verwenden Kameras mit ausreichender Auflösung. Da Teamchatsoftware wie Zoom, Webex, Slack und Co. normalerweise Videosignale weiter komprimieren, sind die Unterschiede zwischen eigenen Webcams und integrierter Kamera häufig nicht ersichtlich.

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Sollten wir den Anspruch haben, unser eigenes Videobild so hübsch wie möglich zu halten, führt an teureren Webcams aber kein Weg vorbei, während wir günstige Kameras ignorieren können. Dazu zählen Produkte wie die Logitech Brio oder die Logitech Streamcam, die für 4K, respektive 1080p ausgelegt sind und erweiterte Funktionen wie Flimmerfilter und Digitalzoom sowie Autobelichtung unterstützen. Durch die erhöhte Nachfrage zurzeit sind solche Webcams aber noch teurer.

Alternativ können wir unser Smartphone als Webcam nutzen - entweder, indem wir den Chatclient auf dem Gerät verwenden oder Apps wie Droidcam nutzen, welche die Rückkamera des Smartphones als Gerät auf dem eigenen PC zur Verfügung stellen.

Headsets - Komfort auf dem Kopf und kein Kabel

Wichtiger als die Webcam ist ein gutes Headset. Hier gilt einmal mehr: Gaming-Geräte eignen sich auch gut für Videokonferenzen. Allerdings wird im niedrigeren Preissegment gern am Tragekomfort und der Soundqualität gespart. Daher sollten wir hier mindestens 100 Euro einplanen und vor allem auf In-Ear-Kopfhörer wie die Apple Airpods oder andere Geräte verzichten. In Redaktionsmeetings fallen vor allem diese meist durch starke Nebengeräusche und schlechtere Rauschunterdrückung auf.

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Kabellos darf es trotzdem sein: Gerade bei Kopfhörern sind Kabel oft im Weg und stören bei der Arbeit. Mit kabellosen Headsets können wir etwa auch an langen Konferenzen teilnehmen und zwischenzeitlich aufstehen, ein paar Schritte gehen oder uns einen Kaffee holen. Das ist besser für das eigene Wohlbefinden und die Gesundheit bei der Arbeit. Selbst günstige Drahtlos-Headsets halten mehrere Stunden lang ohne Aufladen durch. Auch sind Qualitätsverluste bei der Soundwiedergabe im Homeoffice-Setting vernachlässigbar.

Logitech G533 kabelloses Gaming-Headset, 7.1 Surround Sound, DTS Headphone:X, 40mm Treiber, 2.4 GHz Wireless, Noise-Cancelling Mikrofon, Wireless Verbindung, 15-Stunden Akkulaufzeit, PC/Mac, Schwarz

Allerdings sind Bluetooth-Headsets oft nicht unbedingt geeignet. Das Protokoll sorgt bei der Geräuschwiedergabe in vielen Fällen für hohe Latenzen. Bei der Musikwiedergabe ist das weniger schlimm, bei Videos und in Spielen allerdings extrem nervig. Abhilfe schaffen auch hier dedizierte USB-Dongles, die von den meisten drahtlosen Gaming-Headsets genutzt werden.

Laserdrucker auf Dauer günstiger

Wenn es um Drucker geht, empfehlen wir, wenn möglich komplett auf diese zu verzichten. Möglicherweise kann die Umstellung im Homoffice bei einigen Leuten auch ein Umdenken in der Arbeitsweise bedeuten. Allerdings ist das in manchen Unternehmen schlicht nicht möglich, und Drucker gehören noch immer zu gängigen Arbeitsgeräten in Deutschland.

Angesichts der derzeit hohen Nachfrage ist die Entscheidung hier aber noch schwieriger. Ganz klar ist HP in diesem Bereich mit den meisten Geräten vorne. Das Unternehmen bietet meist gute Tintenstrahl- und Laserdrucker an. Allerdings ist HP auch bei der Beschränkung auf proprietäre und kopiergeschützte Tinten und Toner immer weit vorn. Eine Alternative sind Unternehmen wie Canon und Brother, die Geräte mit weniger geschlossenem Ökosystem bieten. Auch Epson baut einige Geräte, die teils mit umweltfreundlicheren Ökotank-Farbbehältern ausgeliefert werden.

HP LaserJet Pro M404dn Laserdrucker (Drucker, LAN, Duplex, AirPrint, 350-Blatt Papierfach) weiß

Generell würden wir zurzeit eher zu einem Laser- als zu einem Tintenstrahldrucker greifen. Die Anschaffungskosten sind zwar initial etwas höher, doch sind Tintennachfüllpatronen aktuell extrem teuer und kaum verfügbar, während das auf Laserdruckertoner noch nicht zuzutreffen scheint. Laserdrucker ermöglichen zudem meist ein qualitativ besseres Druckerzeugnis und drucken wesentlich schneller.

Bei Druckern sollten wir zudem darauf achten, was wir noch benötigen: Oft werden Geräte als Kombimodule mit integriertem Flachbettscanner und Kopierer angeboten. Zusatzfeatures wie Duplexdruck ermöglichen zudem beidseitiges Drucken. Das spart Papier ein.

Genauso wichtig wie Hardware ist der Ort, an dem wir jeden Arbeitstag acht Stunden lang sitzen.

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 Die besten Mäuse kommen von Gaming-HerstellernTisch und Stuhl sind wesentlich 
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xploded 31. Jan 2021

Notebook mit i7 und 64GB RAM, 2 SSD. Zwei Dockingstation, eine daheim, eine im Büro. Vier...

quineloe 31. Jan 2021

Ich finde hier werden viele seltene Szenarien zusammenfantasiert, die nur auf einen...

Spiritogre 30. Jan 2021

Mein Laserdrucker HP Laserjet 1150 hat Mitte letzten Jahres den Geist aufgegeben. Ich...

ilovekuchen 30. Jan 2021

Trackpoint und weniger Maus schubsen ist besser als vertikale Maus.

ilovekuchen 30. Jan 2021

Drei Monitore ist zuviel, beziehungsweise wirklich speziell für ..ka für was. Teams auf...



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