Die besten Mäuse kommen von Gaming-Herstellern

Das dauerhafte Arbeiten an einem kompakten Notebook kann nach einiger Zeit zu einem falschen Sitzverhalten und gesundheitlichen Problemen führen, weshalb wir uns weitere Hardware dazukaufen sollten. Die Auswahl an Tastaturen, Mäusen und Monitoren ist groß, kann aber je nach Präferenz schnell kleiner werden.

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Die Tastatur ist wohl das am meisten benutzte Werkzeug des Online-Journalisten. Bei Golem.de sehen wir daher alle möglichen Varianten - von einfachen 20-Euro-Tastaturen über ergonomisch geformte Tippgeräte bis hin zu mechanischen Tastaturen mit klickenden und taktilen Schaltern. Würden wir uns ein Homeoffice komplett neu einrichten, dann wäre hier eine gute Möglichkeit, Geld zu sparen.

Schon herkömmliche Rubberdome-Tastaturen wie die Cherry Stream reichen für eigentlich alle Schreibarbeiten aus. Generell baut das deutsche Unternehmen funktionale und gute Geräte, die in den meisten Fällen nicht allzu teuer sind.

Cherry MX Red, Brown und Blue

Vom gleichen Hersteller stammen auch die verbreiteten Cherry-MX-Switches, die in vielen mechanischen Tastaturen verwendet werden. Für einen linearen Druckpunkt würden wir zu den Cherry MX Red greifen, während die Cherry MX Brown ein taktiles Feedback beim Tippen aufweisen. Je nachdem, wie viele Familienmitglieder zu Hause sind, würden wir von Cherry MX Blue abraten. Diese haben ein deutliches Klick-Geräusch beim Schreiben und können sehr schnell sehr laut werden.

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Andere Hersteller bauen ihre eigenen Switches, die sich meist am Farbschema und Tippverhalten der Cherry-Schalter orientieren. Für das Heimbüro sollten wir dabei zunächst auf Gaming-Anbieter wie Logitech, Razer, Roccat, Corsair und andere verzichten. Diese bieten meist wesentlich teurere Tastaturen an, die im Kern aber identisch funktionieren. Günstige mechanische Keyboards von weniger bekannten Herstellern beginnen bei etwa 50 Euro.

CHERRY Stream Desktop - Tastatur & Maus Set - kabellos - QWERTZ - deutsches Layout - weiß-grau

Eine Maus für jeden Handtyp

Fast ebenso wichtig ist eine gute Maus für die Heimarbeit. Hier ist es genau umgedreht: In den meisten Fällen bieten Gaming-Hersteller auch für weniger Geld die qualitativ besseren Mäuse an. Je nach Marke sind dabei Geräte für unterschiedliche Handformen und -größen zu finden.

Razer bietet etwa ein recht großes Sortiment an symmetrischen Mäusen und wenige Linkshändergeräte an. Roccat baut meist große und schwere Mäuse, die in größere Hände passen. Logitech-Mäuse sind im Vergleich dazu eher leichter, wesentlich schmaler und eignen sich eher für kleinere Hände. Logitech ist auch eines der wenigen großen Unternehmen, das spezielle Office-Mäuse und ergonomische Hardware anbietet. In der Redaktion wird etwa die Logitech MX Vertical eingesetzt, die eine weniger schädliche Handposition forcieren soll.

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Sowohl bei Mäusen als auch bei Tastaturen gilt: Drahtlosgeräte, die per Bluetooth kommunizieren, sind fürs Schreiben und Scrollen gut geeignet. Allerdings ist das Protokoll recht instabil, weshalb es in seltenen Fällen zu Verbindungsabbrüchen oder Eingabelatenzen kommt. Für Gaming und andere eher leistungsorientierte Anwendungen sollten wir deshalb darauf achten, dass die eigene Peripherie etwa per USB-Dongle funken kann. Das bedeutet eine stabilere Verbindung, die sich vom Kabelbetrieb kaum noch unterscheidet. Allerdings sind Akkulaufzeiten im 2,4-GHz-Dongle-Betrieb meist wesentlich kürzer.

Ein guter Monitor für mehr Effizienz

Neben einer Maus-Tastatur-Kombination ist es auch wichtig, einen vernünftigen Monitor für die Heimarbeit zu nutzen. Die größere Bildfläche gibt mehr Übersicht beim Arbeiten, strengt die Augen nicht so stark an und lässt uns natürlicher in einer weniger gebeugten Haltung sitzen.

Mittlerweile gibt es diverse Monitore in ausreichender Größe, die bereits für weniger als 300 Euro zu haben sind. Bekannte Marken sind hier etwa Samsung, LG, Benq, Acer und Asus. Für uns ist eine Diagonale von 27 Zoll oder mehr wichtig. Dabei sollten wir natürlich aufpassen, dass der Monitor auch auf den eigenen Schreibtisch passt. 27-Zoll-Modelle bieten eine gute Mischung aus Platzbedarf und angenehmer Größe.

Dabei hat die Auflösung nicht die oberste Priorität. Full HD ist für Büroarbeiten ausreichend. Allerdings würden wir spätestens ab 32 Zoll zu WQHD (1440p) oder, noch besser, 4K raten. Je höher nämlich die Auflösung, desto weniger pixelig werden Schriften angezeigt und desto weniger anstrengend ist ein dauerhaftes Arbeiten am Bildschirm.

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Wir sollten ein Panel mit ausreichender Ausleuchtung auswählen. Wir empfehlen Geräte mit 300 cd/m² oder mehr, um in diffusen Lichtverhältnissen einen Puffer zu haben. Es sollten jedoch mindestens 250 cd/m² vorhanden sein. Zudem ist es von Vorteil, wenn sich der Monitor ergonomisch in der Höhe einstellen lässt.

Lässt sich unser Notebook per USB-C aufladen, können wir uns zudem nach USB-C-Monitoren umsehen, die über ein Kabel Energie per Power Delivery und ein Displaysignal übertragen. Das kann den eigenen Arbeitsplatz aufgeräumter machen, ist aber nicht unbedingt notwendig. Wir sollten dabei schauen, welche Display-Anschlüsse der jeweilige Bildschirm hat.

Die meisten Notebooks verwenden HDMI. Geräte mit Displayport-Anschluss gibt es außerhalb älterer Macs und Surface-Geräte eigentlich kaum. Mittels Adapter können wir ein HDMI- oder Displayport-Signal auch per USB-C übertragen. Bei günstigen Monitoren liegen entsprechende HDMI- oder Displayport-Kabel nicht bei. Sie müssen dann dazugekauft werden.

Zum Homeoffice gehören allerdings auch andere Dinge wie Drucker, Headset und Webcam.

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 Notebooks, Monitore, Zubehör: Diese Hardware empfehlen wir fürs HomeofficeDie richtige Webcam ist meist teurer 
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xploded 31. Jan 2021

Notebook mit i7 und 64GB RAM, 2 SSD. Zwei Dockingstation, eine daheim, eine im Büro. Vier...

quineloe 31. Jan 2021

Ich finde hier werden viele seltene Szenarien zusammenfantasiert, die nur auf einen...

Spiritogre 30. Jan 2021

Mein Laserdrucker HP Laserjet 1150 hat Mitte letzten Jahres den Geist aufgegeben. Ich...

ilovekuchen 30. Jan 2021

Trackpoint und weniger Maus schubsen ist besser als vertikale Maus.

ilovekuchen 30. Jan 2021

Drei Monitore ist zuviel, beziehungsweise wirklich speziell für ..ka für was. Teams auf...



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