Notebooks: Lenovos Business-Thinkpads mit Ryzen Mobile kommen

In den kommenden Wochen dürften die ersten Thinkpads für den professionellen Einsatz mit mobilen AMD-Prozessoren auf den Markt kommen. Zusätzlich zu zwei Displaygrößen gibt es zahlreiche Konfigurationen und Robustheit.

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Business-Thinkpads lassen sich stets flach aufklappen.
Business-Thinkpads lassen sich stets flach aufklappen. (Bild: Lenovo)

Mit den APUs der Serie Ryzen Mobile (Raven Ridge) findet AMD nach langer Zeit nun auch wieder Platz im lukrativen und imageträchtigen Markt der Notebooks für professionelle Anwender. Zu den ersten Vertretern dieser Gattung gehören die Modelle Thinkpad E485 (14 Zoll) und E585 (15,6 Zoll), die Lenovo nun ohne weitere Ankündigung auf seine Webseiten gestellt hat. Dass es sie geben wird, hatte das Unternehmen bereits auf dem MWC 2018 angekündigt.

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Nun sind die genauen Konfigurationen bekannt, die wie bei Business-Notebooks üblich in jedem Detail der Komponenten angepasst werden können. Beide Modelle gibt es mit mattem HDready- oder Full-HD-Display. Ein IPS-Panel ist dabei den Geräten mit der höheren Auflösung vorbehalten. Das gegenüber Consumer-Notebooks wohl robustere Gehäuse bedingt ein höheres Gewicht von 1,75 Kilogramm für das kleinere und 2,1 Kilogramm für das größere Gerät.

Für Profis gibt es sowohl einen fixen Port für Gigabit-Ethernet wie auch bei manchen Varianten einen Fingerabdruckleser sowie ein TPM. Der Card-Reader ist jedoch nur für MicroSD-Kärtchen ausgeführt, was insbesondere Fotografen ärgern wird - gerade die hätten sich über ein robustes Notebook mit IPS-Panel und langer Ersatzteilverfügbarkeit gefreut. Zweimal USB 3.1 vom Typ A, einmal USB-C sind auf der Höhe der Zeit, das nur mit einem Stream ausgeführte 802.11ac-WLAN aber nicht. Das gilt auch für den HDMI-Port unbekannter Version, der als einziger Displayanschluss zur Verfügung steht.

Flexibel ist dagegen die Laufwerksbestückung. PCIe-SSDs gibt es bis 512 GByte, dazu kommt noch ein Sata-Einbauplatz. Für diesen bietet Lenovo aber nur mechanische Festplatten mit bis zu 1 TByte an, in der Regel dürfen Business-Notebooks aber durch Fachpersonal auch ohne Garantieverlust selbst erweitert werden - Sata-SSDs mit mehreren TByte sollten also möglich sein.

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Bei den Prozessoren setzt Lenovo auf drei Modelle, den Dual-Core Ryzen 3 2200 U mit 2,5 bis 3,5 GHz sowie die Vierkerner Ryzen 5 2500U und Ryzen 7 2700 U mit 2,0 bis 3,8 GHz und 2,2 bis 3,8 GHz. Diese APUs sind jeweils mit unterschiedlich schnellen Vega-Grafikeinheiten bestückt, Details verrät eine frühere Meldung. Die Laufzeiten dürften sich unter anderem durch diese verschiedenen APUs unterscheiden, Lenovo gibt als Richtwerte 9 Stunden für den 14-Zöller und 13 Stunden für den 15,6-Zöller an.

Preise nannte das Unternehmen auch für die USA noch nicht. Das gewöhnlich gut informierte Anandtech geht aber davon aus, dass die einfachsten Konfigurationen ab 600 US-Dollar zu haben sein werden; die größeren Modelle dürften nach Erfahrungen von Golem.de durchaus bis zu 1.500 Euro kosten. Auf den Markt sollen die Thinkpads in wenigen Wochen kommen, spätestens Mitte Mai 2018 dürfte es soweit sein.

Nachtrag vom 20. April 2018, 9:15 Uhr

Anders als ursprünglich berichtet besitzt auch das 14-Zoll-Modell in der Full-HD-Ausführung ein IPS-Panel. Die Meldung wurde an dieser Stelle korrigiert.

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