Notebooks: AMD ändert das Namensschema für Mobilprozessoren
2023 wird AMD seine Ryzen Mobile Prozessoren anders benennen. Obwohl das Schema schlüssig ist, bedeutet es einige Umgewöhnung.
In das neue Benennungsschema fließen das Portfolio-Jahr, Segment, Architektur, Feature-Isolation und der Formfaktor beziehungsweise die Leistungsklasse ein. AMD möchte somit für Enthusiasten bei einem wachsenden Portfolio eine einfache Dekodierung ermöglichen, um welches Produkt es sich genau handelt. Gleichzeitig soll für den normalen Anwender eine höhere Zahl generell auch höhere Leistung bedeuten.
Die erste Zahl zeigt entsprechend an, in welchem Jahr dieser Prozessor als aktuelles Produkt verkauft wurde. Das Segment beinhaltet vom Athlon bis zum Ryzen-9 die verschiedenen Modelle in einer Zahl codiert. Passenderweise sind zumindest die Ryzen drei bis neun auch auf ihrer entsprechenden Zahl, wenn auch nicht ausschließlich. Hier wäre noch Platz für weitere Modelle.
Die Architektur ist erstmal klar gekennzeichnet. Verwechselungen sollen damit unmöglich werden. Gleichzeitig soll mit Feature-Isolation angezeigt werden, ob es sich um eine Weiterentwicklung einer Architektur handelt. Somit kann beispielsweise Zen3 gegenüber Zen3+ leicht unterschieden werden. Zuletzt bleibt die Kennzeichnung zum Formfaktor weiter enthalten.
Vielleicht gibt es bald auch bei AMD sechsstellige Modellnummern
In der untenstehenden Folie gibt AMD einen Ausblick auf das Modelljahr 2023. Passend zur kommenden Desktop-Generation werden alle Prozessoren in diesem Jahr als Ryzen 7000 geführt, die weiteren Zahlen geben eine Einordnung über die Architektur und Leistungsfähigkeit des jeweiligen SoCs.
AMD gibt an, dieses Schema für mindestens die nächsten fünf Jahre ausgelegt zu haben. Wir sind gespannt, ob wir tatsächlich ab 2026 die zehn am Anfang sehen werden. Bei den Desktop-Prozessoren ändert sich hingegen nichts, dort wird das bekannte Namensschema wie gehabt fortgeführt. Weiter geht es am 27. September mit dem Ryzen 7000.