Notebook: Surface Laptop 4 bekommt wieder angepassten Ryzen
Das Team von Winfuture(öffnet im neuen Fenster) hat einige Details zum kommenden Surface Laptop 4 erhalten können. Demnach soll der überarbeitete Laptop bereits im April 2021 erscheinen. Außerdem wird es – wie bereits Ende 2020 bekanntwurde – wohl wieder eine Intel- und eine AMD-Version geben.
Zur Auswahl stehen Intels Tiger Lake, genauer der Core i5-1145G7 oder der Core i7-1185G7, und AMD Ryzen 4000 alias Renoir . Die Ryzen 5-4680U und Ryzen 7 4980U wurden von Ryzen 5000 (Cezanne) und Zen-3-Kernen abgelöst. Entsprechend werden die neuen AMD-Laptops von Microsoft bereits nach dem Release nicht mehr ganz aktuell sein.
Surface-Edition-Ryzen mit mehr Takt
Außerdem ist klar, dass es sich bei den genannten SoCs wieder um spezielle Surface-Edition-Chips handelt. Laut Winfuture sollen diese auf einen etwas höheren Standard- und Boost-Takt pro Kern eingestellt sein. Der Ryzen 5 4680U liegt bei 2 GHz und 4,4 GHz Boost-Clock und damit höher als der Ryzen 5 4500U, auf dem der Chip sicherlich aufbaut. Das würde auch bedeuten, dass hier sechs respektive acht Kerne zum Einsatz kommen.
Es scheint, als habe der Hersteller sonst nicht viel verändert. Der Surface Laptop 4 ist wieder in zwei Größen erhältlich – zu 13,5 und 15 Zoll. Das 3:2-Panel ist nicht entspiegelt, hat dafür aber einen Touchscreen verbaut. Zudem ist die Auflösung mit 2.256 x 1.504 Pixeln oder 2.496 x 1.664 Pixeln bei der 15-Zoll-Version weiterhin überdurchschnittlich hoch.

Wie schon alle Generationen zuvor wird wohl auch der Surface Laptop 4 mit zwei Anschlüssen – USB-A 3.2 Gen1 und USB-C 3.2 Gen2 – und dem magnetischen Surface-Dock-Verbinder ausgestattet. Die Maße von 308 x 223 x 14,5 mm beim 13,5-Zoll-Modell und 339,5 x 244 x 14,5 mm beim 15-Zoll-Modell lassen auf zum Surface Laptop 3 identische Chassis schließen.
Auch bleibt der Akku mit 49 Wattstunden gleich groß. Vorgängermodelle konnten damit gute Akkulaufzeiten erreichen. Allerdings fällt auf: Das AMD-Modell scheint etwa 600 Gramm leichter zu sein. Möglicherweise verbaut Microsoft einen kleineren Energiespeicher oder spart bei anderen Komponenten. Diese Praxis konnten wir bei den AMD-Notebooks anderer Hersteller wie Lenovo in der Vergangenheit feststellen. Das ist aber hier nicht sicher, denn es könnte auch einfach Gewicht durch eine unterschiedliche Kühllösung oder andere Komponenten eingespart werden.
Unabhängig des verbauten SoC wird es wieder 8-, 16- und 32-GByte-RAM geben. Außerdem sind 128 bis 512 GByte SSD-Speicher konfigurierbar. Nur die Intel-Version soll es mit 1-TByte-SSD geben. Die SSDs mit vorinstalliertem Windows 10 Home sind beim Surface Laptop 3 und beim Surface Laptop Go gesteckt. Das dürfte sich hier nicht ändern.
Obwohl Winfuture bereits sehr detaillierte Informationen geliefert hat, sind diese nicht auf offizieller Seite bestätigt. Es ist daher möglich, dass sich Spezifikationen noch ändern.
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