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Ausbau: Vodafone Deutschland nutzt 5G-Supercore-Rechenzentren

Vodafone beginnt beim 5G-Ausbau mit Rechenzentren. Die ersten vier sind bereits im Netz.

Artikel veröffentlicht am ,
5G-Supercore-Rechenzentren
5G-Supercore-Rechenzentren (Bild: Vodafone Deutschland)

Vodafone Deutschland hat vier neue 5G-Supercore-Rechenzentren in Betrieb genommen. Das gab das Unternehmen am 17. April 2019 bekannt. Zusätzlich würden bestehende Rechenzentren modernisiert.

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Es gibt die kleinen Echtzeit-Rechenzentren (5G Edge Computing) und die 5G Supercore Rechenzentren. Vodafone-Sprecher Tobias Krzossa sagte Golem.de: "Die Supercores sind riesig und davon gibt es bereits vier Stück in Deutschland zusätzlich zu den normalen Rechenzentren. Das dient bereits der Dezentralisierung der Datenverarbeitung. 5G Edge Computing wird der nächste Schritt. Das sind dann die kleinen Echtzeit-Rechenzentren, die mit 5G direkt an den Mobilfunkmasten sein werden. "

Die kleinen Rechenzentren für Edge Computing bei 5G brauchten kaum mehr Platz als ein handelsübliches Notebook. "Mit Edge Computing wandern die Rechenzentren direkt an den Ort, an dem die Daten entstehen: in die Industriehalle, in das Klinikum oder an die Straßenecke. Die Daten müssen dann keine langen Wege mehr quer durch Deutschland zurücklegen, um verarbeitet zu werden. All das passiert direkt am Rande des Netzwerks'", berichtet das Unternehmen. Der Austausch von Daten soll in Echtzeit funktionieren. Dies ist nötig, um die niedrigen Latenzzeiten bei 5G zu erreichen.

Der Cloud-Server muss an den Rand

Zur Erreichung der extrem kurzen Latenzen braucht es nicht nur räumliche Nähe und hohe Frequenzen, sondern auch eine Änderung der Rahmenstruktur, also der Anpassung der Datenpakete auf Funkressourcen, um diese zu übertragen. Thomas Haustein, Abteilungsleiter Drahtlose Kommunikation und Netze am Fraunhofer-Institut für Nachrichtentechnik, Heinrich-Hertz-Institut (HHI), sagte Golem.de im Dezember 2018: "Hier kommt eine sogenannte Edge-Cloud-Lösung zum Einsatz, also eine Cloud, die nicht irgendwo zentralisiert oder viele Hunderte Kilometer entfernt ist. Der Cloud-Server muss an den Rand - englisch 'Edge' - des Funknetzes wandern, damit man bestenfalls direkt in der Basisstation Berechnungen durchführen kann". Nötig sei außerdem eine Optimierung über alle Protokollschichten hinweg: "Dann können Sie, wenn Sie auf der Luftschnittstelle vielleicht 200 Mikrosekunden verbrauchen, im Protokoll-Stack noch mal 300 Mikrosekunden verbrauchen. Dann haben Sie immer noch eine halbe Millisekunde auf Applikationsebene verfügbar, um die eine Millisekunde zu erreichen." Möglich ist die kurze Latenz also.

Sind 5G-Sender und -Empfänger dicht genug beieinander, sind heute bereits Latenzen unterhalb einer Millisekunde machbar, wie Huawei im Rahmen der IMT-2020 Technologietests zeigte. "Unter Ausnutzung aller Konfigurationsparameter schafften wir es über die Luft, die Latenz auf 0,33 Millisekunden für eine Richtung zu drücken", beschreibt Michael Lemke den Demonstrator. "Das heißt: 330 Mikrosekunden ist bisher das Schnellste, was in dem Umfang machbar war. Aber, das muss man deutlich sagen, das schafften wir unter Laborbedingungen. Wir konnten Idealbedingungen konfigurieren: Kürzeste Verbindung von links nach rechts und lokale Datenverarbeitung." Außerdem gelang die kurze Latenz nur unter Nutzung der höheren in 5G spezifizierten Frequenzen.



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Labbm 19. Apr 2019

Könnte man im Bezug auf 5G auch sagen. Zumindest kann es nichts was der Endkunde braucht.

Jdbdbskslfjwbal 18. Apr 2019

^^

bofhl 18. Apr 2019

Von Internet redet hier niemand! Was mit 5G sehr oft gemeint wird sind IoT-Anwendungen...

beuteltier 18. Apr 2019

Die Vorstellungen gehen dahin, dass 5G auch genutzt wird, um in Inudstrieumgebungen die...


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