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Notebook-Grafik: Nvidia hat eine Geforce GTX 1050 (Ti) mit Max-Q

Wer künftig ein Notebook mit einer Geforce GTX 1050 (Ti) kauft, sollte darauf achten, ob es eine Max-Q-Variante ist. Die sind deutlich sparsamer, aber daher auch ein bisschen langsamer.

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Yoga 720 mit regulärer Geforce GTX 1050
Yoga 720 mit regulärer Geforce GTX 1050 (Bild: Lenovo)

Nvidia hat vor einigen Tagen die Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q und die Geforce GTX 1050 mit Max-Q ohne größere Ankündigung vorgestellt. Auf der Technikmesse CES 2018 fragten wir den Hersteller, ob solche Grafikeinheiten für Notebooks denn geplant seien, was Nvidia prompt bestätigte. Erste Geräte damit sollen unter anderem von Lenovo kommen, konkret das Yoga 720S mit 15,6 Zoll. Das gibt es bisher nur mit regulärer Geforce GTX 1050.

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Max-Q beschreibt die Modelle mit verbesserten Spannungswandlern, einer höheren Güte des zu verbauenden Grafikchips - etwa Binning für weniger Leckströme - und schlussendlich einer niedrigeren thermischen Verlustleistung. So sinkt bei der Geforce GTX 1050 Ti mit Max-Q die TDP von 64 Watt auf 46 bis 40 Watt und bei der Geforce GTX 1050 mit Max-Q von 53 Watt auf 40 bis 34 Watt. Verglichen mit einer regulären Geforce GTX 1050 (Ti) sinken allerdings auch die Taktraten um ein gutes Stück, weshalb die Geschwindigkeit geringer ausfällt.

Max-Q als Alternative zu Intels KBL-G

Hintergrund der neuen Max-Q-Grafikeinheiten dürfte Intels Kaby Lake G (KBL-G) sein: Den gibt es mit Quadcore-CPU plus Radeon Vega M als 65-Watt-Paket, was weniger ist als ein 15-Watt-Quadcore (Kaby Lake Refresh) mit einer Geforce GTX 1050 (Ti). Mit der Max-Q-Variante der Geforce GTX 1050 Ti mit 40 Watt könnten Partner die TDP der CPU sogar noch auf 25 Watt anheben. Zwar ist das Package von KBL-G sehr kompakt, der Preis für den Prozessor fällt jedoch hoch aus. Die 1050-Max-Q-Grafikeinheiten sind daher eine Alternative.

Wann erste Geräte mit einer Geforce GTX 1050 (Ti) Max-Q erscheinen, ließ Nvidia offen. Der Geforce-Treiber unterstützt entsprechende GPUs bereits.



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