Abo
  • Services:

Notebook-Festplatten: 7-Millimeter-Laufwerke bis 500 GByte von Toshiba

Als dritter Hersteller bietet nun auch Toshiba 2,5-Zoll-Festplatten mit einer Bauhöhe von nur sieben Millimetern an. Die Kapazitäten entsprechen konkurrierenden Geräten, unter bestimmten Umständen ist die Leistungsaufnahme der Serie MQ01ABF aber recht gering.

Artikel veröffentlicht am ,
Die 7 mm dünne MQ01ABF
Die 7 mm dünne MQ01ABF (Bild: Toshiba)

Unter der Modellreihenbezeichnung MQ01ABF bietet Toshiba ab sofort 7 Millimeter dünne Festplatten für Notebooks an. Solche Laufwerke gibt es bereits von Hitachi und auch WD, bei allen drei Anbietern beträgt die maximale Kapazität 500 GByte. Mehr als eine Magnetscheibe (Platter) ist in den flachen Gehäusen bisher kaum unterzubringen, und auch die Datendichte pro Platter konnten die Storage-Hersteller bisher offenbar nicht steigern. Toshiba gibt für das 500-GByte-Modell eine Dichte von 1.153,4 Megabit pro Quadratmillimeter an.

Stellenmarkt
  1. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  2. Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH (KBB), Berlin

Die neuen Festplatten sind an den Modellnummern MQ01ABF050 (500 GByte), MQ01ABF032 (320 GByte) und MQ01ABF025 (250 GByte) zu erkennen. Laut Toshiba werden sie noch im Oktober 2012 ausgeliefert, Preise nannte das Unternehmen noch nicht, und auch bei deutschen Hardwareversendern sind die Geräte noch nicht gelistet.

Zum Einsatz kommt bei allen drei Modellen eine SATA-Schnittstelle mit 6 GBit/s, die von einem klassenüblichen Cache von 8 MByte unterstützt wird. Die Drehzahl liegt bei 5.400 rpm, Angaben zur maximalen Lese- und Schreibgeschwindigkeit macht Toshiba auch im Datenblatt (PDF) nicht.

Immerhin gibt es Werte zur Leistungsaufnahme. Sie liegt bei Zugriffen bei 1,5 Watt und bei laufendem Motor ohne Zugriffe bei 0,55 Watt. Damit sind die Toshiba-Laufwerke sparsamer als die Serie 7Z500K von Hitachi, die dabei auf 1,8 und 0,8 Watt kommt, aber die Scheibe auch mit 7.200 rpm bewegt. WDs flache Scorpio Blue mit 5.400 rpm benötigt 1,4 und 0,55 Watt, ist also zumindest laut den offiziellen technischen Daten noch etwas sparsamer.

Es geht noch dünner

Vorgesehen sind alle 7-Millimeter-Festplatten für flache Notebooks, insbesondere Ultrabooks, wo sie eine günstige Alternative zu SSDs darstellen sollen. Deren Tempo erreichen sie aber nicht annähernd. Wenn die dünnen Drives in einem Notebook mit einem Einbauschacht der üblichen Höhe von 9,5 Millimetern eingesetzt werden sollen, ist ein Abstandshalter (Spacer) empfehlenswert, sofern das Laufwerk nicht durch Schrauben fixiert wird.

Lose Festplatten, die nur am SATA-Port festgehalten werden, sind eine potenzielle Fehlerquelle. Wenn sich der Spacer für das jeweilige Notebook nicht kostengünstig beschaffen lässt, kann man leicht mit einigen ausgedienten Kredit- oder Schlüsselkarten improvisieren. Dem Trend zu immer flacheren Geräten folgend, sind aber auch die ersten Muster von 5-Millimeter-Festplatten bereits bei Notebookherstellern eingetroffen. Sie stellt WD als Hybridlaufwerk her, ein Flash-Cache soll dabei ähnlich wie bei Seagates Momentus XT Zugriffe auf häufig benötigte Daten beschleunigen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.018,99€ inkl. Rabattgutschein (Vergleichspreis ca. 1.205€ inkl. Versand)
  2. 18,99€ (ohne Prime oder unter 29€ zzgl. Versand)
  3. 219,90€

Folgen Sie uns
       


Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht

Wir haben uns beim DFKI in Saarbrücken angesehen, wie das Training von Bewerbungsgesprächen mit einer Künstlichen Intelligenz funktioniert.

Bewerbungsgespräch mit der KI vom DFKI - Bericht Video aufrufen
Security: Vernetzte Autos sicher machen
Security
Vernetzte Autos sicher machen

Moderne Autos sind rollende Computer mit drahtloser Internetverbindung. Je mehr davon auf der Straße herumfahren, desto interessanter werden sie für Hacker. Was tun Hersteller, um Daten der Insassen und Fahrfunktionen zu schützen?
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Alarmsysteme Sicherheitslücke ermöglicht Übernahme von Autos
  2. Netzwerkanalyse Wireshark 3.0 nutzt Paketsniffer von Nmap
  3. Sicherheit Wie sich "Passwort zurücksetzen" missbrauchen lässt

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
  2. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  3. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet

Tom Clancy's The Division 2 im Test: Richtig guter Loot-Shooter
Tom Clancy's The Division 2 im Test
Richtig guter Loot-Shooter

Ubisofts neuer Online-Shooter beweist, dass komplexe Live-Spiele durchaus von Anfang an überzeugen können. Bis auf die schwache Geschichte und Gegner, denen selbst Dauerbeschuss kaum etwas anhaben kann, ist The Division 2 ein spektakuläres Spiel.
Von Jan Bojaryn

  1. Netztest Connect Netztest urteilt trotz Funklöchern zweimal sehr gut
  2. Netztest Chip verteilt viel Lob trotz Funklöchern

    •  /