Notebook-CPU: Intels Core i9-13900HX schlägt aktuelle Desktop-Chips

Der Prozessor kann seine 24 Kerne in einigen Szenarien so gut ausspielen, dass Desktop-Prozessoren mit weniger Kernen das Nachsehen haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Die schnellsten Mobil-CPUs von Intel können es in der 13. Generation mit fast allen Desktop-Prozessoren aufnehmen.
Die schnellsten Mobil-CPUs von Intel können es in der 13. Generation mit fast allen Desktop-Prozessoren aufnehmen. (Bild: Intel)

In der Geekbench-Datenbank gibt es seit Kurzem einen Eintrag zum kommenden Notebook-Prozessor Intel Core i9-13900HX, der laut den dortigen Ergebnissen in Bezug auf die Rechenleistung vor den meisten aktuellen sowie allen vorherigen Mainstream-Desktop-Prozessoren liegt. So kann beispielsweise der Core i7-13700K im Multi-Core-Score übertroffen werden, während ein einzelner Kern schneller als der eines Intel Core i9-12900K rechnet.

Möglich macht dies unter anderem die im Vergleich zum Desktop-Prozessor Intel Core i9-13900K identische Konfiguration bezüglich der Kerne. Auch beim Notebook-Chip kommen 8 P-Cores kombiniert mit 16 E-Cores zum Einsatz. Intels HX-Prozessoren für Notebooks sind in der Regel für den mobilen Einsatz nutzbare Desktop-Chips. Daher handelt es sich um eine echte Desktop-CPU - wenn auch mit einigen Anpassungen, um in einem Notebook zu funktionieren.

So wird in Notebooks fast immer sogenannte Direct-Die-Kühlung eingesetzt, was den Temperaturübergang zwischen Chip und Kühler deutlich verbessert und somit trotz einer beschränkten Kühlfläche eine ausreichende Kühlung ermöglicht. Einzelne Hersteller verwenden in ausgewählten Notebooks sogar Flüssigmetall als Wärmeleitpaste, um die Wärmeübertragung zu optimieren. Hinzu kommt eine im Vergleich zu regulären Notebook-Prozessoren weiter erhöhte TDP.

Hohe Taktraten auf Desktop-Niveau

Der Core i9-13900HX erreicht laut der Datenbank eine Taktrate von maximal 5,4 GHz auf den P-Cores. Noch darüber soll sich der Intel Core i9-1380HX einordnen, der nochmal 200 MHz höher takten kann. HX-Prozessoren haben gegenüber den H- und HK-Prozessoren eine von 45 auf 55 Watt erhöhte TDP. Kurzzeitig sind auch deutlich höhere Werte möglich, beim Core i9-13900HX vermutlich 157 Watt.

Die offizielle Vorstellung der Prozessoren wird zur CES 2023 im Januar erwartet. Dabei könnten die Prozessoren bereits in ersten Geräten mit Nvidias RTX-4000-GPUs kombiniert werden. Bisher bekannte Notebooks mit den Prozessoren sind das kommende Razer Blade 18 sowie ein Clevo-Barebone. Golem wird auf der CES 2023 vor Ort sein und sich die Geräte dort einmal näher ansehen.

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Bohnensack 21. Dez 2022

Gibt es Erfahrungen wie sich die Intel CPUs mit P/E-Kerne unter Windows 11 (von mir aus...

Sharra 20. Dez 2022

Nein, das sind mobile Desktop-Replacements. Die haben ihren Sinn. Wenn auch die Lüfter...

yumiko 20. Dez 2022

Bei Intel selbst habe ich den (noch) nicht gefunden, aber einige Seiten Listen den mit...



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