Notebook: Apple gibt nach Monaten Fehler bei Macbook-Tastatur zu

Die Tastaturen in Macbook- oder Macbook-Pro-Modellen können fehlerhaft sein. Das hat Apple nach mehreren Monaten zugegeben. Betroffene Kunden können sich kostenlos eine funktionierende Tastatur in ihr Notebook einbauen lassen.

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Eine Macbook-Pro-Tastatur
Eine Macbook-Pro-Tastatur (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Apple hat ein kostenloses Austauchsprogramm für Macbook- und Macbook-Pro-Notebooks gestartet. Damit reagiert Apple nach vielen Monaten auf Beschwerden von Kunden, die mit den Tastaturen immer wieder Probleme hatten. So kommt es zu Tastenprellern, so dass Zeichen doppelt geschrieben werden. Umgekehrt wird auch mal ein Tastendruck nicht erkannt und der betreffende Buchstabe wird nicht geschrieben.

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Zudem können eine oder mehrere Tasten "einen zu hohen Druckwiderstand" aufweisen oder sie "hängen nach dem Anschlagen". Generell ist es möglich, dass alle Tasten "uneinheitlich reagieren", beschreibt Apple die Probleme. Nach Angaben des Herstellers ist nur ein geringer Prozentsatz der Tastaturen bestimmter Macbook- und Macbook-Pro-Modelle von diesen Ausfällen betroffen. Dennoch hat sich Apple für einen kostenlosen Austausch entschieden. Kürzlich wurden in den USA mehrere Versuche unternommen, wegen der Tastaturausfälle Sammelklagen gegen Apple anzustrengen.

2015 führte Apple einen neuen Tastaturmechanismus namens Butterfly ein, der beim Macbook und beim Macbook Pro verwendet wird. Zuvor setzte Apple bei Notebook-Tastaturen meist einen Scherenmechanismus ein. Der Butterfly-Mechanismus hat einen sehr geringen Tastenhub. Dadurch kippeln die Tasten nicht, auch wenn ihre Ränder getroffen werden. Mit dem geringen Tastenhub wollte Apple erreichen, das Notebook besonders dünn bauen zu können.

Tastaturtechnik macht Schwierigkeiten

Der geringe Tastenhub sorgt aber dafür, dass bereits kleinste Krümel in der Tastatur stören können. Dadurch verursachen die Tasten beim Tippen knirschende Geräusche. Die Tasten können jedoch auch versagen oder es kann zu Tastenprellern kommen, so dass Zeichen ungewollt mehrfach eingegeben werden. Nach den neu vorliegenden Informationen können diese Ausfälle aber auch auf Hardware-Defekte zurückzuführen sein.

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Kunden können entweder bei Apple oder einem autorisierten Apple-Service-Provider die Tastatur kostenlos reparieren lassen. Welche Arbeitsschritte genau erfolgen, wird vor Ort vom Techniker nach Untersuchung der Tastatur entschieden. Dann kann der Austausch einer oder mehrerer Tasten oder der gesamten Tastatur notwendig sein. Dem Kunden sollen dabei keine Kosten entstehen, verspricht Apple. Wer seine Tastatur bereits repariert hat, soll dafür das Geld von Apple zurückbekommen.

Im zugehörigen Support-Dokument listet Apple die betroffenen Notebooks auf. Demnach sind Macbook-Modelle ab dem Jahr 2015 betroffen und Macbook-Pro-Geräte, die ab 2016 auf den Markt gekommen sind.

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Schnarchnase 27. Jun 2018

Stell dir doch noch ein 10. dazu, das ändert nichts daran, dass du meiner Meinung nach...

Baron Münchhausen. 26. Jun 2018

Nein ist es nicht. Sowas wie "normale Lebensdauer" gibt es nicht. Die Vorstellung davon...

Sharra 25. Jun 2018

Das heisst dann aber auch, er hat alle seine Produkte direkt bei Apple gekauft, oder...

Plasmablitz 25. Jun 2018

Dafür könntest du dir Mal KDE-Connect (für den KDE Plasma Desktop) oder Gasconnect (für...



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