Abo
  • Services:

Notebook: Apple gibt nach Monaten Fehler bei Macbook-Tastatur zu

Die Tastaturen in Macbook- oder Macbook-Pro-Modellen können fehlerhaft sein. Das hat Apple nach mehreren Monaten zugegeben. Betroffene Kunden können sich kostenlos eine funktionierende Tastatur in ihr Notebook einbauen lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine Macbook-Pro-Tastatur
Eine Macbook-Pro-Tastatur (Bild: Josh Edelson/AFP/Getty Images)

Apple hat ein kostenloses Austauchsprogramm für Macbook- und Macbook-Pro-Notebooks gestartet. Damit reagiert Apple nach vielen Monaten auf Beschwerden von Kunden, die mit den Tastaturen immer wieder Probleme hatten. So kommt es zu Tastenprellern, so dass Zeichen doppelt geschrieben werden. Umgekehrt wird auch mal ein Tastendruck nicht erkannt und der betreffende Buchstabe wird nicht geschrieben.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Stuttgart
  2. CSL Behring GmbH, Marburg, Hattersheim am Main

Zudem können eine oder mehrere Tasten "einen zu hohen Druckwiderstand" aufweisen oder sie "hängen nach dem Anschlagen". Generell ist es möglich, dass alle Tasten "uneinheitlich reagieren", beschreibt Apple die Probleme. Nach Angaben des Herstellers ist nur ein geringer Prozentsatz der Tastaturen bestimmter Macbook- und Macbook-Pro-Modelle von diesen Ausfällen betroffen. Dennoch hat sich Apple für einen kostenlosen Austausch entschieden. Kürzlich wurden in den USA mehrere Versuche unternommen, wegen der Tastaturausfälle Sammelklagen gegen Apple anzustrengen.

2015 führte Apple einen neuen Tastaturmechanismus namens Butterfly ein, der beim Macbook und beim Macbook Pro verwendet wird. Zuvor setzte Apple bei Notebook-Tastaturen meist einen Scherenmechanismus ein. Der Butterfly-Mechanismus hat einen sehr geringen Tastenhub. Dadurch kippeln die Tasten nicht, auch wenn ihre Ränder getroffen werden. Mit dem geringen Tastenhub wollte Apple erreichen, das Notebook besonders dünn bauen zu können.

Tastaturtechnik macht Schwierigkeiten

Der geringe Tastenhub sorgt aber dafür, dass bereits kleinste Krümel in der Tastatur stören können. Dadurch verursachen die Tasten beim Tippen knirschende Geräusche. Die Tasten können jedoch auch versagen oder es kann zu Tastenprellern kommen, so dass Zeichen ungewollt mehrfach eingegeben werden. Nach den neu vorliegenden Informationen können diese Ausfälle aber auch auf Hardware-Defekte zurückzuführen sein.

Kunden können entweder bei Apple oder einem autorisierten Apple-Service-Provider die Tastatur kostenlos reparieren lassen. Welche Arbeitsschritte genau erfolgen, wird vor Ort vom Techniker nach Untersuchung der Tastatur entschieden. Dann kann der Austausch einer oder mehrerer Tasten oder der gesamten Tastatur notwendig sein. Dem Kunden sollen dabei keine Kosten entstehen, verspricht Apple. Wer seine Tastatur bereits repariert hat, soll dafür das Geld von Apple zurückbekommen.

Im zugehörigen Support-Dokument listet Apple die betroffenen Notebooks auf. Demnach sind Macbook-Modelle ab dem Jahr 2015 betroffen und Macbook-Pro-Geräte, die ab 2016 auf den Markt gekommen sind.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Niko 2, Willkommen bei den Sch'tis, Der Mann aus dem Eis)
  2. (u. a. FIFA 19, Battlefield V, NFL 19)
  3. (u. a. New Super Mario Bros. U Deluxe, Super Mario Party, Pokemon)
  4. 39,99€ (Release am 23.01.)

Schnarchnase 27. Jun 2018

Stell dir doch noch ein 10. dazu, das ändert nichts daran, dass du meiner Meinung nach...

Baron Münchhausen. 26. Jun 2018

Nein ist es nicht. Sowas wie "normale Lebensdauer" gibt es nicht. Die Vorstellung davon...

Sharra 25. Jun 2018

Das heisst dann aber auch, er hat alle seine Produkte direkt bei Apple gekauft, oder...

Plasmablitz 25. Jun 2018

Dafür könntest du dir Mal KDE-Connect (für den KDE Plasma Desktop) oder Gasconnect (für...

picaschaf 25. Jun 2018

Ganz offensichtlich tritt es aber nicht bei jedem auf, also muss was dran sein, dass der...


Folgen Sie uns
       


Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht

Golem.de hat den neuen Audi E-Tron auf einem Ausflug in die Wüste von Abu Dhabi getestet.

Probefahrt mit dem Audi E-Tron - Bericht Video aufrufen
Nubia X im Hands on: Lieber zwei Bildschirme als eine Notch
Nubia X im Hands on
Lieber zwei Bildschirme als eine Notch

CES 2019 Nubia hat auf der CES eines der interessantesten Smartphones der letzten Monate gezeigt: Dank zweier Bildschirme braucht das Nubia X keine Frontkamera - und dementsprechend auch keine Notch. Die Umsetzung der Dual-Screen-Lösung gefällt uns gut.

  1. H2Bike Alpha Wasserstoff-Fahrrad fährt 100 Kilometer weit
  2. Bosch Touch-Projektoren angesehen Virtuelle Displays für Küche und Schrank
  3. Mobilität Das Auto der Zukunft ist modular und wandelbar

Schwerlastverkehr: Oberleitung - aber richtig!
Schwerlastverkehr
Oberleitung - aber richtig!

Der Schwerlast- und Lieferverkehr soll stärker elektrifiziert werden. Dafür sollen kilometerweise Oberleitungen entstehen. Dass Geld auf diese Weise in LKW statt in die Bahn zu stecken, ist aber völlig irrsinnig!
Ein IMHO von Sebastian Grüner

  1. Softwarefehler Lime-Tretroller werfen Fahrer ab
  2. Hyundai Das Elektroauto soll automatisiert parken und laden
  3. Kalifornien Ab 2029 müssen Stadtbusse elektrisch fahren

IT-Sicherheit: 12 Lehren aus dem Politiker-Hack
IT-Sicherheit
12 Lehren aus dem Politiker-Hack

Ein polizeibekanntes Skriptkiddie hat offenbar jahrelang unbemerkt Politiker und Prominente ausspähen können und deren Daten veröffentlicht. Welche Konsequenzen sollten für die Sicherheit von Daten aus dem Datenleak gezogen werden?
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Datenleak Ermittler nehmen Verdächtigen fest
  2. Datenleak Politiker fordern Pflicht für Zwei-Faktor-Authentifizierung
  3. Politiker-Hack Wohnung in Heilbronn durchsucht

    •  /