• IT-Karriere:
  • Services:

Norwegian Air Shuttle: Kostenlose Internetverbindung auf Transatlantik-Flügen

Der europäische Low Cost Carrier Norwegian plant offenbar auch auf seinen Langstreckenflügen kostenloses Internet per WLAN. Geflogen werden die Strecken mit dem modernen Boeing Dreamliner 787-8 und 787-9. Neben dem angenehmen hohen Luftdruck gibt es allerdings auch eine hohe Packungsdichte an Passagieren.

Artikel veröffentlicht am ,
Norwegians Dreamliner bekommen einen Buckel für die Internetverbindung.
Norwegians Dreamliner bekommen einen Buckel für die Internetverbindung. (Bild: Norwegian Air Shuttle ASA/CC-BY 3.0)

Die Billigfluggesellschaft Norwegian plant kostenloses WLAN samt Internetverbindung auf Transatlantik-Strecken, so die gewöhnlich gut unterrichtete Vielflieger-Seite The Points Guy. Der Carrier bietet bereits auf seinen europäischen Verbindungen einen kostenlosen Internetzugang per WLAN an, das unserer Erfahrung nach gut funktioniert. Die Fluggesellschaft ist dabei als europäisches Unternehmen zu verstehen, auch wenn der Name Norwegian nach einer von Norwegen aus operierenden Fluggesellschaft klingt. Das Unternehmen hat in ganz Europa Hubs verteilt.

Stellenmarkt
  1. Fachhochschule Südwestfalen, Iserlohn
  2. CURRENTA GmbH & Co. OHG, Leverkusen

Auf der Langstrecke fehlte die Internetverbindung noch. Dort fliegt Norwegian mit modernen Dreamlinern der Firma Boeing (B788 und B789). Eine erste Maschine vom Typ 787-9 mit einem Radom für die Antennen wurde bereits entdeckt. Vermutlich werden erst die längeren 787-9-Maschinen damit ausgestattet und die 787-8-Maschinen später umgerüstet. Der Radom erhöht den Kerosinverbrauch leicht, macht die Flüge also etwas teurer. Der Dreamliner selbst gehört aber zu den effizientesten Maschinen, die derzeit im Einsatz sind.

Das liegt auch an der Raumaufteilung. Der Dreamliner in der 3-3-3-Sitzkonfiguration bei Norwegian ist eine eng bestuhlte Maschine. Nur Fluggesellschaften wie die japanische JAL und ANA fliegen vereinzelt mit einer 2-4-2-Konfiguration. Auch die Beinfreiheit ist bei Norwegian mit 31 bis 32 Zoll (Abstand zwischen Ankerpunkten) durchschnittlich. So manche British-Airways- oder Swiss-Maschine ist enger als Norwegian. Da fällt schon einmal das Arbeiten schwer. Der Vorteil der Dreamliner, abseits der Effizienz, liegt vor allem beim hohen Luftdruck samt höherer Luftfeuchtigkeit, die das Fliegen weniger ermüdend macht. Das gilt auch für den A350XWB.

Noch ist unklar, auf welche Satelliten-Technik Norwegian setzen wird und welche Bandbreite den bis zu 344 Fluggästen zur Verfügung stehen wird. EAN fällt aus naheliegenden Gründen aus, da es dazu Festland braucht. Weitere Informationen zu Techniken für Internetverbindungen in Flugzeugen liefert unser Hintergrundartikel zu EAN, Ku- und Ka-Band.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. 304€ (Bestpreis!)
  2. 274,49€ (mit Rabattcode "PFIFFIGER" - Bestpreis!)
  3. 328€ (mit Rabattcode "YDENUEDR6CZQWFQM" - Bestpreis!)
  4. 689€ (mit Rabattcode "PRIMA10" - Bestpreis!)

Folgen Sie uns
       


Linux-Smartphone Pinephone im Test

Das Pinephone ist das erste echte Linux-Smartphone seit rund 5 Jahren und dazu noch von einer Community erstellt. Das ambitionierte Projekt scheitert letztlich aber an der Realität.

Linux-Smartphone Pinephone im Test Video aufrufen
Mafia Definitive Edition im Test: Ein Remake, das wir nicht ablehnen können
Mafia Definitive Edition im Test
Ein Remake, das wir nicht ablehnen können

Familie ist für immer - nur welche soll es sein? In Mafia Definitive Edition finden wir die Antwort erneut heraus, anders und doch grandios.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Mafia Definitive Edition angespielt Don Salieri wäre stolz
  2. Mafia Definitive Edition Ballerei beim Ausflug aufs Land
  3. Definitive Edition Das erste Mafia wird von Grund auf neu erstellt

CalyxOS im Test: Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy
CalyxOS im Test
Ein komfortables Android mit einer Extraportion Privacy

Ein mobiles System, das sich für Einsteiger und Profis gleichermaßen eignet und zudem Privatsphäre und Komfort verbindet? Ja, das geht - und zwar mit CalyxOS.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Alternatives Android im Test /e/ will Google ersetzen

Corsair K60 RGB Pro im Test: Teuer trotz Viola
Corsair K60 RGB Pro im Test
Teuer trotz Viola

Corsair verwendet in der K60 Pro RGB als erster Hersteller Cherrys neue preiswerte Viola-Switches. Anders als Cherrys günstige MY-Schalter aus den 80ern hinterlassen diese einen weitaus besseren Eindruck bei uns - der Preis der Tastatur hingegen nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Corsair K100 RGB im Test Das RGB-Monster mit der Lichtschranke
  2. Corsair Externes Touchdisplay ermöglicht schnelle Einstellungen
  3. Corsair One a100 im Test Ryzen-Wasserturm richtig gemacht

    •  /