Norwegen: E-Mail-Accounts von Abgeordneten gehackt

E-Mails einige Abgeordneter des norwegischen Parlaments wurden offenbar gehackt. Das genaue Ausmaß des Datenabflusses ist bisher unklar.

Artikel veröffentlicht am , Anna Biselli
Das norwegische Parlamentsgebäude: Gegen Hacker helfen starke Mauern nicht.
Das norwegische Parlamentsgebäude: Gegen Hacker helfen starke Mauern nicht. (Bild: Andreas Haldorsen/CC-BY-SA 4.0)

Das norwegische Parlament teilte am Dienstag mit, dass Daten von den E-Mail-Accounts einiger Abgeordneter und Mitarbeiter abgeflossen seien. Die Parlamentsverwaltung habe den Vorfall der Polizei gemeldet und arbeite eng mit den zuständigen Sicherheitsbehörden zusammen, heißt es in der Pressemitteilung. Der Vorfall war offenbar bereits in der vergangenen Woche aufgefallen.

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Laut der Parlamentsdirektorin Marianne Andreassen laufen derzeit Analysen, um das Ausmaß des entstandenen Schadens zu erfassen. Details dazu, welche Daten abgeflossen sind und wer hinter dem Angriff stecken könnte, sind derzeit nicht bekannt. Gegenüber dem norwegischen Rundfunk NRK und weiteren norwegischen Medien bestätigten die Sozialdemokratische Arbeiterpartei und die Zentrumspartei, dass Angehörige ihrer Parteien betroffen seien. Die norwegische Tageszeitung VG berichtet, dass für den Login in die E-Mail-Konten eine Zwei-Faktor-Authentifizierung notwendig sei, wenn ein PC nicht von der IT-Abteilung des Parlaments eingerichtet wurde.

In den vergangenen Jahren kam es wiederholt zu Angriffen auf die IT-Infrastruktur von Parlamenten. So war der Deutsche Bundestag im Jahr 2015 Ziel eines Hackerangriffs, dessen vollständige Bewältigung mehrere Monate dauerte. Anfang 2019 wurde bekannt, dass Angreifer sich Zugriff auf die Netze des autralischen Parlaments verschaffen konnten.

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