Norton Core: Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht

Noch ein Unternehmen betritt den Markt für WLAN-Router: Symantec will mit Norton Core durch verbesserte Sicherheit auffallen, Updates sollen ohne Verbindungsverlust möglich sein, verursachen aber im zweiten Jahr Kosten. Die technischen Daten liegen im oberen Bereich, inklusive des üblichen WLAN-Schummelns.

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Der Norton Core hat ein ungewöhnliches Design.
Der Norton Core hat ein ungewöhnliches Design. (Bild: Symantec)

Mit Norton Core bietet auch Symantec im Laufe des Jahres einen WLAN-Router für Endanwender und kleinere Unternehmen an. Einen besonderen Fokus legt das Unternehmen auf die Sicherheit und lässt sich das auch gut bezahlen. Neben dem Preis für die Hardware wird nach dem ersten Jahr nämlich eine Abogebühr für Norton Core Security Plus fällig, was Symantec auf der US-Seite deutlich macht und von Symantec Deutschland gar nicht erst erwähnt wird. Die Abogebühr wird automatisch nach der Einrichtung und dem Ablauf des kostenlosen ersten Jahres abgebucht. Immerhin gewährt Symantec in den USA 60 Tage nach der Abbuchung eine kostenfreie Stornierung. Eine Kreditkarte ist Pflicht, sonst lässt sich der Router in den USA nicht aktivieren.

Inhalt:
  1. Norton Core: Symantec bietet sicheren Router mit Kreditkartenpflicht
  2. Norton Core mit guter Ausstattung, Länderblockade und Erstkonfiguration mit BLE

Wer die 10 US-Dollar pro Monat (ohne Steuern) bereit ist zu zahlen, der sichert damit laut den Lizenzbedingungen bis zu 20 Geräte mit iOS, Android, PCs und Macs ab. Windows 10 für Smartphones oder Konsolen wird nicht erwähnt, ist also offenbar kostenlos. Geschützt werden sollen im Übrigen auch Geräte des Internet of Things, insbesondere das Smart Home, die im Netzwerk kommunizieren. Aber auch Fernseher sollen so geschützt werden. Symantec versucht also auch, Angriffe auf Geräte ohne Sicherheitsupdates zu verhindern. Mit der Gebühr deckt Symantec die Sicherheitsfunktionen ab. Auf Anti-Virus-Software kann laut Symantec verzichtet werden. Regelmäßige Updates wird es geben und die Sicherheitssoftware des Norton Core soll jedes ein- und ausgehende Paket auf Angriffe hin untersuchen und gegebenenfalls abfangen. Interessanterweise verspricht Symantec, dass die automatischen Updates die Verbindung nicht beeinträchtigen.

  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
  • Norton Core (Bild: Symantec)
Norton Core (Bild: Symantec)

Immerhin bedeutet das auch, dass der Router ein klares Mindesthaltbarkeitsdatum hat, da eine Aufgabe des Services seitens des Herstellers angekündigt werden muss. Das unterscheidet Norton Core von dem Gros der auf dem Markt befindlichen Router, die in der Regel ohne Support einfach weiterlaufen. Fraglich ist, ob Privatanwender, bei denen der Einsatz eines solchen Routers eine interessante Alternative wäre, bereit sind, diesen hohen Preis zu bezahlen.

Ohne Abo funktioniert der Router ohne Sicherheitsfunktionen

Sollte das Abo auslaufen, wird der Router aber nicht zu einer nutzlosen Box. Das System ist weiter als gut ausgestatteter WLAN-Router verfügbar. Beim Marketing dieser Funktionen übertreibt es Symantec aber ordentlich. So wird der Router als Zukunft des WLANs beschrieben und soll Datenraten von bis zu 2,5 GBit/s bieten. Das ist allerdings wie üblich geschummelt, denn Symantec addiert die Bänder. Ein Endgerät kann rein technisch diese Geschwindigkeiten nicht erreichen. Vermarktet wird der Router sogar als AC2600.

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Norton Core mit guter Ausstattung, Länderblockade und Erstkonfiguration mit BLE 
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