Northvolt: Millionenförderung für Batteriezellfabrik in Heide

Der Bund und Schleswig-Holstein unterstützen den Bau einer Batteriezellfabrik mit einem hohen Millionenbetrag. Es sollen 3.000 Arbeitsplätze entstehen.

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So stellt sich Northvolt die Batteriezellfabrik vor.
So stellt sich Northvolt die Batteriezellfabrik vor. (Bild: Northvolt)

Die Bundesregierung und das Land Schleswig-Holstein fördern den Bau einer Batteriezellfabrik mit 155,4 Millionen Euro. Einen entsprechenden Förderbescheid überreichte der Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck (Grüne), am 11. Mai 2022 an das schwedische Unternehmen Northvolt.

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Dieses plant den Bau einer Fabrik mit einer jährlichen Kapazität von 60 Gigawattstunden (GWh) in der Nähe von Heide in Dithmarschen. Die Bauarbeiten sollten in der zweiten Jahreshälfte 2023 beginnen, sagte ein Sprecher des Unternehmens der Nachrichtenagentur dpa.

Die Förderung erfolgt im Rahmen des zweiten europäischen Großprojekts zur Batteriezellfertigung (Important Projects of Common European Interest, IPCEI). Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums will Northvolt erst im Juli 2022 die endgültige Standortentscheidung treffen. "Auf dem Weg dorthin sind noch letzte Fragen zu klären, bei denen Land und Bund tatkräftig unterstützen werden", hieß es.

3.000 Arbeitsplätze geplant

Die Produktionskapazität der Fabrik reicht für etwa eine Million E-Fahrzeuge. In Heide sollen rund 3.000 Arbeitsplätze entstehen. Die ersten Stellen für den neuen Standort schrieb Northvolt bereits im Frühjahr 2022 aus. Der Produktionsstart ist für 2025 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen solle sich auf 4,5 Milliarden Euro belaufen, berichtete dpa unter Berufung auf das Wirtschaftsministerium.

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Schleswig-Holstein trägt 30 Prozent der Fördersumme. Dessen Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) sprach von einem "herausragenden Ansiedlungsprojekt". Mit der Übergabe des Förderbescheids komme das Vorhaben ein ganzes Stück näher. Günther nannte das Projekt "für ganz Deutschland bedeutend, um unsere wirtschaftlichen, energiepolitischen und Klimaschutz-Ziele zu erreichen." Ziel müsse es sein, "schnell, nachhaltig und ohne Wohlstands-Einbuße das fossile Zeitalter hinter uns zu lassen".

Mit der Gigafactory Northvolt Drei erhöhen sich die Akkuproduktionskapazitäten, die sich in Entwicklung befinden, auf über 170 Gigawattstunden. Die erste Gigafactory von Northvolt steht in Skellefteå in Nordschweden und nahm Ende 2021 ihre Produktion auf. Die zweite baut Northvolt zusammen mit dem Automobilkonzern Volkswagen in Salzgitter.

Northvolt baut und recycelt Akkus

Wie in Skellefteå soll auch in Heide neben der Akkuzellfabrik eine Anlage zum Recyceln der Akkus entstehen - im November stellte Northvolt die erste Akkuzelle aus Recyclingmaterial vor. Ab 2030 will Northvolt Akkuzellen zur Hälfte aus recycelten Rohstoffen herstellen.

Die Wahl auf den Standort sei gefallen, weil die Region das sauberste Energienetz Deutschlands beherberge, das sich durch einen Überschuss an Strom aus Onshore- und Offshore-Windkraft auszeichne.

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