Northrop Grumman: Manta-Ray-Drohne schließt erste Tests erfolgreich ab
Die US-Organisation Darpa (Defense Advanced Research Projects Agency) arbeitet seit einiger Zeit an einem futuristisch wirkendem neuen Unterwasserfahrzeug. Der Manta Ray wurde erstmals im April 2024 vorgestellt. Nun hat die Behörde zusammen mit dem Hersteller Northrop Grumman erste Tests abgeschlossen(öffnet im neuen Fenster) . Auch gibt es weitere Bilder zum rochenartigen U-Boot. Der Manta Ray soll als sogenanntes UUV (Uncrewed Underwater Vehicle) für erst einmal primär militärisch ausgerichtete Aufklärungsmissionen genutzt werden.
Die flache Form, die an einen Rochen erinnert, soll vor allem für ein energieeffizientes Gleiten durch Wasser vorteilhaft sein. Der Manta Ray soll dabei autonom steuern oder als typische Drohne aus der Ferne von menschlichen Operatoren gelenkt werden können – ähnlich wie es etwa bei der MQ-9-Reaper-Flugdrohne der Fall ist. Laut der Darpa soll das System dabei nicht nur für Aufklärungen, sondern auch als Transporter für Waffensysteme genutzt werden können.
Modular zusammengebaut
Das System ist für sehr lange und weitreichende Missionen ausgelegt. Außerdem soll es mit möglichst wenig Energiebedarf operieren, um so noch länger unter Wasser agieren zu können. Low-Power-Scans machen das Vehikel zudem schwerer für feindliche Sensoren aufspürbar. Eine Herausforderung ist es dabei, ein stabiles Gerät zu bauen, das den Witterungen des Ozeans auch über sehr lange Zeiten standhält.
"Unsere erfolgreichen, umfassenden Manta-Ray-Tests bestätigen die Einsatzbereitschaft des Fahrzeugs für den realen Einsatz, nachdem es vor Ort schnell aus modularen Unterabschnitten zusammengebaut wurde" , schreibt die Darpa im Blog-Post. Das Vehikel wurde in Einzelteilen von Northrop Grumman geliefert und dann für Tests in relativ kurzer Zeit in Kalifornien zusammengebaut. Dies sei ein gutes Zeichen dafür, dass die an sich sehr große Drohne auch schnell zu bestimmten Einsatzorten verlegt werden könne.
Bisher handelt es sich beim Manta Ray noch immer um einen Prototyp. Bisher ist nicht klar, wann die Drohne in den Dienst gestellt werden soll – und welche Aufgaben sie letztendlich wirklich übernimmt.
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