Normandy: Nokia-Smartphone mit Spezial-Android

Unter dem Codenamen Normandy hat Nokia ein Smartphone mit einer speziellen Android-Version entwickelt. Es war vor allem als Smartphone für wenig Geld gedacht. Ob es jemals erscheint, ist aber fraglich.

Artikel veröffentlicht am ,
Ungewisse Zukunft für Nokias Normandy-Projekt
Ungewisse Zukunft für Nokias Normandy-Projekt (Bild: Sari Gustafsson/AFP/Getty Images)

Viel Energie hat Nokia investiert, um im kommenden Jahr ein Smartphone mit einer speziellen Android-Version auf den Markt zu bringen. Es wird kein herkömmliches Android-Smartphone sein, wie The Verge von Insidern aus dem Nokia-Umfeld erfahren hat: Das unter dem Codenamen Normandy entwickelte Smartphone soll wie etwa die Kindle-Geräte von Amazon mit einer eigenen Android-Version laufen.

Stellenmarkt
  1. IT Support Specialist (d/m/w)
    Müller-Elektronik GmbH, Salzkotten
  2. Controllerin / Controller (m/w/d), Referat Finanzcontrolling und Risikomanagement
    GKV-Spitzenverband, Berlin
Detailsuche

Auf einem solchen Android-Fork können bisherige Android-Apps laufen, allerdings fehlt dann üblicherweise der Zugriff auf Googles Play Store. Voraussichtlich würden sich neue Apps über einen von Nokia betriebenen App-Shop installieren lassen.

Android-Smartphones von Nokia vor allem für Einsteiger

Die Konzentration auf eine spezielle Android-Version wird damit begründet, dass Nokia vor allem preiswerte Smartphones anbieten will, die günstiger als die Lumia-Smartphones verkauft werden können. Nokia setzt eigentlich seit einiger Zeit voll auf Windows Phone. Microsoft will die gesamte Mobiltelefon-Sparte von Nokia übernehmen und es ist unklar, ob das Normandy-Smartphone noch auf den Markt kommt, bevor die Übernahme abgeschlossen ist.

Dass nach einer Übernahme jemals ein Nokia-Smartphone mit einer Spezial-Android-Version auf den Markt kommen könnte, ist fraglich. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass Microsoft ein Interesse am Projekt Normandy hat, denn Microsoft will vor allem die Verbreitung der Windows-Phone-Plattform weiter vorantreiben.

Eigene Anpassungen durch Nokia möglich

Golem Akademie
  1. Einführung in die Programmierung mit Rust: virtueller Fünf-Halbtage-Workshop
    21.–25. März 2022, Virtuell
  2. Jira für Anwender: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10. November 2021, virtuell
Weitere IT-Trainings

Nokia hat sich für das Normandy-Projekt bewusst auf einen Android-Fork konzentriert, um eigene Anpassungen an dem Betriebssystem vornehmen zu können. Welche das im Detail sein werden und was für eine Oberfläche dieses spezielle Nokia-Android haben wird, ist nicht bekannt. Damit wollte Nokia parallel zur Asha-Linie günstige Smartphones anbieten und somit die Marktanteile im Smartphone-Markt steigern.

Im Vorfeld gab es bereits Berichte dazu, dass Nokia an einem eigenen Android-Smartphone arbeitet. Aber bislang war nicht bekannt, dass Nokia dabei auf einen Android-Fork setzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


nykiel.marek 13. Dez 2013

Nokia, wo Microsoft das sage hat ist kein Nokia mehr, deswegen 0% Aber Nokia (Handy...

marvster 12. Dez 2013

Sry beim Note musste ich zwangsläufig an's 10.1 denken, da ich dass selber mal hatte...

ap (Golem.de) 11. Dez 2013

Auch wenn es der Threadstarter nicht so gemeint hat, ist leider ein Flamewar entstanden...

Anonymer Nutzer 11. Dez 2013

Wer weiß, vielleicht gibt es in den Untiefen der Apple Forschungslabors auch ein iPhone...

MistelMistel 11. Dez 2013

Das hört sich echt nach einem Kopflosen Huhn an. Erst MeeGo und Meltemi einstellen die...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Snapdragon 8 Gen1
Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da

Neuer Name, neue Kerne: Der Snapdragon 8 Gen1 nutzt ARMv9-Technik, auch das 5G-Modem und die künstliche Intelligenz sind viel besser.

Snapdragon 8 Gen1: Der erste ARMv9-Smartphone-Drache ist da
Artikel
  1. 470 - 694 MHz: Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu
    470 - 694 MHz
    Streit um DVB-T2 und Veranstalterfrequenzen spitzt sich zu

    Nach dem Vorstoß von Baden-Württemberg, einen Teil des Frequenzbereichs an das Militär zu vergeben, gibt es nun Kritiken daran aus anderen Bundesländern.

  2. Prozessoren: Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus
    Prozessoren
    Intel lagert zehn Jahre alte Hardware in geheimem Lagerhaus

    Tausende ältere CPUs und andere Hardware lagern bei Intel in einem Lagerhaus in Costa Rica. Damit lassen sich Probleme exakt nachstellen.

  3. Factorial Energy: Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien
    Factorial Energy
    Mercedes und Stellantis investieren in Feststoffbatterien

    Durch Festkörperakkus sollen Elektroautos sicherer werden und schneller laden. Doch mit einer schnellen Serienproduktion ist nicht zu rechnen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Nur noch heute: Bis zu 75% auf Switch-Spiele • AOC 31,5" WQHD 165Hz 289,90€ • Gaming-Sale bei MediaMarkt • G.Skill 64GB Kit DDR4-3800 319€ • Bis zu 300€ Direktabzug: u. a. TVs, Laptops • WD MyBook HDD 18TB 329€ • Switch OLED 359,99€ • Xbox Series S 275,99€ [Werbung]
    •  /