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Normandy: Nokia-Smartphone mit Spezial-Android

Unter dem Codenamen Normandy hat Nokia ein Smartphone mit einer speziellen Android-Version entwickelt. Es war vor allem als Smartphone für wenig Geld gedacht. Ob es jemals erscheint, ist aber fraglich.
/ Ingo Pakalski
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Ungewisse Zukunft für Nokias Normandy-Projekt (Bild: Sari Gustafsson/AFP/Getty Images)
Ungewisse Zukunft für Nokias Normandy-Projekt Bild: Sari Gustafsson/AFP/Getty Images

Viel Energie hat Nokia investiert, um im kommenden Jahr ein Smartphone mit einer speziellen Android-Version auf den Markt zu bringen. Es wird kein herkömmliches Android-Smartphone sein, wie The Verge(öffnet im neuen Fenster) von Insidern aus dem Nokia-Umfeld erfahren hat: Das unter dem Codenamen Normandy entwickelte Smartphone soll wie etwa die Kindle-Geräte von Amazon mit einer eigenen Android-Version laufen.

Auf einem solchen Android-Fork können bisherige Android-Apps laufen, allerdings fehlt dann üblicherweise der Zugriff auf Googles Play Store. Voraussichtlich würden sich neue Apps über einen von Nokia betriebenen App-Shop installieren lassen.

Android-Smartphones von Nokia vor allem für Einsteiger

Die Konzentration auf eine spezielle Android-Version wird damit begründet, dass Nokia vor allem preiswerte Smartphones anbieten will, die günstiger als die Lumia-Smartphones verkauft werden können. Nokia setzt eigentlich seit einiger Zeit voll auf Windows Phone. Microsoft will die gesamte Mobiltelefon-Sparte von Nokia übernehmen und es ist unklar, ob das Normandy-Smartphone noch auf den Markt kommt, bevor die Übernahme abgeschlossen ist.

Dass nach einer Übernahme jemals ein Nokia-Smartphone mit einer Spezial-Android-Version auf den Markt kommen könnte, ist fraglich. Es ist wohl eher unwahrscheinlich, dass Microsoft ein Interesse am Projekt Normandy hat, denn Microsoft will vor allem die Verbreitung der Windows-Phone-Plattform weiter vorantreiben.

Eigene Anpassungen durch Nokia möglich

Nokia hat sich für das Normandy-Projekt bewusst auf einen Android-Fork konzentriert, um eigene Anpassungen an dem Betriebssystem vornehmen zu können. Welche das im Detail sein werden und was für eine Oberfläche dieses spezielle Nokia-Android haben wird, ist nicht bekannt. Damit wollte Nokia parallel zur Asha-Linie günstige Smartphones anbieten und somit die Marktanteile im Smartphone-Markt steigern.

Im Vorfeld gab es bereits Berichte dazu, dass Nokia an einem eigenen Android-Smartphone arbeitet. Aber bislang war nicht bekannt, dass Nokia dabei auf einen Android-Fork setzt.


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