Nordrhein-Westfalen: Fast alle neuen LTE-Standorte kommen von der Telekom

Nordrhein-Westfalen sieht Fortschritte im Mobilfunk-Ausbau. Doch von den rund 280 neuen LTE-Standorten hat die Telekom 250 errichtet.

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Netzausbau ist unausgeglichen.
Netzausbau ist unausgeglichen. (Bild: Deutsche Telekom)

Laut Angaben der Mobilfunknetzbetreiber wurden in Nordrhein-Westfalen rund 280 LTE-Standorte neu errichtet und über 1.600 Standorte auf LTE umgerüstet. Das gab Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart bekannt. Von den rund 280 in dem Bundesland neu errichteten LTE-Standorten entfallen 250 auf die Deutsche Telekom. "Wir haben einen Großteil der Mobilfunkstandorte in Nordrhein-Westfalen aufgebaut. Wir jagen Funklöcher", sagte Telekom-Geschäftsführer Michael Hagspihl in Anspielung an eine Aktion des Netzbetreibers zur Beschleunigung des Ausbaus.

Pinkwart sagte: "Der Mobilfunkpakt gibt dem LTE-Ausbau in Nordrhein-Westfalen Rückenwind, aber wir sind noch lange nicht am Ziel. Es kommt jetzt darauf an, beim LTE-Ausbau die letzten Versorgungslücken zu schließen und gleichzeitig schrittweise den 5G-Rollout zu unterstützen." Um die 5G-Technologie zu erproben und die Entwicklung von neuen Geschäftsmodellen zu fördern, stelle die Landesregierung bis zu 90 Millionen Euro bereit.

Zahlreiche weiße Flecken konnten laut Pinkwart seit der Unterzeichnung des Mobilfunkpaktes geschlossen werden, beispielsweise in Südwestfalen, Ostwestfalen oder der Region Aachen, wo insbesondere weiße Flecken in den zu Belgien und den Niederlanden grenznahen Gebieten geschlossen wurden. Große weiße Flecken gebe es weiterhin in Südwestfalen, zum Beispiel in Siegen-Wittgenstein, in Höxter (Ostwestfalen) und an den Auslandsgrenzen, erklärte Pinkwart und betonte: "Wir sind noch lange nicht am Ziel."

Der Anteil der durch mindestens einen Anbieter mit LTE versorgten Fläche in Nordrhein-Westfalen lag Ende Juni 2019 bei 92,6 Prozent. Dieser Wert soll nach Branchenangaben bis Ende 2020 auf 94 Prozent steigen. Der Bundesschnitt liegt nach Regierungsangaben bei nur 65 Prozent, hier sind aber auch Waldgebiete und dünn besiedelte Regionen eingeschlossen. Die Niederlande erreichen jedoch 89 Prozent.

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