Non-Fungible Animals: Naturschutzorganisation WWF verkauft NFT-Kunst

Die Naturschutzorganisation WWF will auf vom Aussterben bedrohte Tierarten aufmerksam machen und nutzt dazu den Hype um digitale Blockchain-Kunst.

Artikel veröffentlicht am , Manuel Bauer
Mit dem NFT-Verkauf setzt sich der WWF unter anderem für den Schutz der Walart Vaquita ein.
Mit dem NFT-Verkauf setzt sich der WWF unter anderem für den Schutz der Walart Vaquita ein. (Bild: AFP Contributor via Getty Images)

In Kooperation mit mehreren internationalen Künstlern verkauft die Naturschutzorganisation WWF ab dem 2. November 2021 via Blockchain zertifizierte, digitale Bilder. Die Zahl der angebotenen Non-Fungible Tokens (NFTs) entspricht der Zahl noch lebender Exemplare der auf dem jeweiligen Bild dargestellten Tierart.

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So wird es etwa von dem stilisierten Gemälde eines Vaquitas aus der Feder von Künstlerin Lea Fricke 30 Exemplare geben, weil nur noch 30 Tiere dieser Walart in freier Wildbahn leben. Zehn unterschiedliche Bilder stehen im Rahmen der Aktion zum Verkauf und sollen auf das drohende Aussterben der jeweils dargestellten Tierart aufmerksam machen.

Neben dem Vaquita sind unter anderem der Amur-Tiger, der Berggorilla, der Kaukasus-Leopoard und der Große Panda Teil der Kampagne. In Anlehnung an den Begriff Non-Fungible Token nennt der WWF die angebotenen Kunstwerke Non-Fungible Animals, was auf Deutsch so viel bedeutet wie nicht ersetzbare Tiere.

Erlös soll Artenschutzprojekte finanzieren

Die Preise für die digitalen Kunstwerke werden zwischen 79 und 799 US-Dollar liegen. Die Bezahlung erfolgt über den an den US-Dollar gekoppelten Stablecoin USDC. Mit dem eingenommenen Geld will der WWF eigenen Angaben zufolge seine rund 1.300 Projekte zum Artenschutz unterstützen.

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Im Sinne der Nachhaltigkeit verwendet der WWF für die Aktion die Blockchain-Technologie Polygon. Die gilt als besonders ökologisch, da ihr Energieverbrauch im Vergleich zu anderen Blockchains sehr gering ausfällt. Auch der USDC wird über Polygon betrieben.

Der Handel mit NFTs boomt seit Beginn des Jahres 2021 und treibt bisweilen kuriose Blüten. Im September 2021 etwa wurde der erste digitale Smiley der Welt versteigert. Anfang Oktober 2021 prellte der Entwickler eines Affenspiels auf NFT-Basis Unterstützer des Projekts um 2,7 Millionen US-Dollar.

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