• IT-Karriere:
  • Services:

Nominet: .uk-TLD ohne Präfixe für alle verfügbar

Bisher konnten Webseiten für das Vereinigte Königreich nur mit Second-Level-Domains registriert werden. Ab sofort sind Seiten auch mit der CCTLD .uk erlaubt. Die erste verfügbare Webseite ist jene von Stephen Fry.

Artikel veröffentlicht am ,
.uk ab sofort verfügbar
.uk ab sofort verfügbar (Bild: Nominet)

Die Organisation Nominet betreibt und verwaltet die Top-Level-Domain (TLD) .uk für Webseiten aus dem Vereinigten Königreich. Bisher konnten Webseiten aber nicht direkt mit dieser TLD registriert werden. Vielmehr waren unterschiedliche Präfixe als Second-Level-Domains verpflichtend, etwa ac.uk oder co.uk. Diese Einschränkung hebt Nominet ab sofort auf.

Stellenmarkt
  1. finanzen.de, Berlin
  2. Technische Hochschule Rosenheim, Rosenheim

Der Schauspieler und als Early-Adopter und Technik-Kommentator bekannte Stephen Fry ist mit seiner Webseite bereits umgezogen. Diese soll laut Nominet auch die erste Webseite sein, die unter der TLD verfügbar ist. Dieser Missstand der vergangenen 20 Jahre sei endlich überwunden. Aber "ärgert euch nicht weiter, Bürger Britanniens. Der Tag des .uk ist gekommen", schreibt Fry.

Die Domain erhält damit einen Status, der mit anderen länderspezifischen Top-Level-Domains, sogenannten CCTLD, vergleichbar ist - wie .fr für Frankreich oder auch .de für Deutschland. Studien hätten ergeben, dass drei Viertel der britischen Internet-Nutzer eine derartige TLD bevorzugen würden. Ähnliches gelte für befragte Unternehmen, weshalb Nominet diese TLD nun anbietet.

Um eine missbräuchliche Registrierung, das sogenannte Domaingrabbing, zu verhindern, bietet Nominet den Besitzern der bisher etwa 10 Millionen registrierten Adressen einen Umzug oder einen Parallelbetrieb an. Dazu blockiert die Organisation die Entsprechungen der Domainnamen für die nächsten fünf Jahre. Sämtliche Anwender mit einer Registrierung sollen von Nominet darüber informiert werden.

Wie bisher liegt der Preis für die Domains bei 5 Pfund für den Zeitraum von zwei Jahren. Endkunden können ihre neuen Domains allerdings ausschließlich bei Registraren und nicht direkt bei Nominet registrieren lassen, wodurch der Preis höher ausfallen kann.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Didatus 11. Jun 2014

Der Tim Berners Lee hatte mal in einem Vetrag gesagt, dass er heute das Domainsystem am...

körner 11. Jun 2014

Ja, alles Loser?

Smiled 10. Jun 2014

Falls die Webseiten-Betreiber tatsächlich wechseln werden. Ich denke, dass vor allem neue...

ei-dotter 10. Jun 2014

Die erste Domain OHNE 2.-Level-Domain war: www.parliament.uk Diese Domain ist die einzige...


Folgen Sie uns
       


Pocketalk Übersetzer - Test

Mit dem Pocketalk können wir gesprochene Sätze in eine andere Sprache übersetzen lassen. Im Test funktioniert das gut, allerdings macht Pocketalk auch nicht viel mehr als gängige und kostenlose Übersetzungs-Apps.

Pocketalk Übersetzer - Test Video aufrufen
Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch
  3. Consumer Electronics Show Die Konzept-Messe

Fitnesstracker im Test: Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4
Fitnesstracker im Test
Aldi sportlich abgeschlagen hinter Honor und Mi Band 4

Alle kosten um die 30 Euro, haben ähnliche Funktionen - trotzdem gibt es bei aktuellen Fitnesstrackern von Aldi, Honor und Xiaomi spürbare Unterschiede. Als größte Stärke des Geräts von Aldi empfanden wir kurioserweise eine technische Schwäche.
Von Peter Steinlechner

  1. Wearable Acer und Vatikan präsentieren smarten Rosenkranz
  2. Apple Watch Series 5 im Test Endlich richtungsweisend
  3. Suunto 5 Sportuhr mit schlauem Akku vorgestellt

Open Power CPU: Open-Source-ISA als letzte Chance
Open Power CPU
Open-Source-ISA als letzte Chance

Die CPU-Architektur Power fristet derzeit ein Nischendasein, wird aber Open Source. Das könnte auch mit Blick auf RISC-V ein notwendiger Befreiungsschlag werden. Dafür muss aber einiges zusammenkommen und sehr viel passen.
Eine Analyse von Sebastian Grüner

  1. Open Source Monitoring-Lösung Sentry wechselt auf proprietäre Lizenz
  2. VPN Wireguard fliegt wegen Spendenaufruf aus Play Store
  3. Picolibc Neue C-Bibliothek für Embedded-Systeme vorgestellt

    •  /