Schwache Benchmark-Ergebnisse

Im Benchmark-Test Geekbench 3 erreicht das Nokia X im Single-Test einen bescheidenen Wert von 248 Punkten, im Multi-Test kommt es auf 427 Zähler. Dies sind die niedrigsten Werte, die wir bisher in unserer Testtabelle verzeichnen. Das LG L40 schafft hier jeweils 322 und 601 Punkte. Zum Vergleich: Ein aktuelles Top-Gerät wie das Galaxy S5 von Samsung kommt auf 960 und 2.933 Punkte.

  • Nokias erstes Android-Smartphone, das Nokia X (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Smartphone ist technisch gesehen ein Lumia 520 in einem neuen Gehäuse. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Zusätzlich bietet es eine Unterstützung für zwei SIM-Karten. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf dem Nokia X läuft eine stark angepasste Version von Android 4.1.2. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Statt der üblichen drei Tasten gibt es beim X nur eine. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das modifizierte Android erinnert an Windows Phone 8. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche besteht aus Kacheln, die allerdings deutlich weniger Funktionen bieten als die von Windows Phone 8. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das Smartphone ist technisch gesehen ein Lumia 520 in einem neuen Gehäuse. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)

Lumia 520 als Vorbild

Von der Hardware her ist das Nokia X im Grunde fast ein Lumia 520 in einem neu designten Gehäuse, zuzüglich einer Dual-SIM-Funktion. Im Inneren arbeitet bei beiden Qualcomms Snapdragon-S4-Prozessor mit zwei Kernen und einer Taktrate von 1 GHz - beim Nokia X allerdings ein schwächerer S4 Play statt einem S4 Plus. Während das Lumia 520 zusammen mit den 512 MByte Arbeitsspeicher noch flüssig läuft, reicht die Ausstattung beim Nokia X nicht mehr dafür aus.

Das Display hat Nokia ebenfalls vom Lumia 520 übernommen - wie dort hat es eine Größe von 4 Zoll und eine Auflösung von 800 x 480 Pixeln. Die Farbwiedergabe ist recht kalt, dementsprechend wirken die Farben stellenweise etwas zu bläulich. Die Display-Abdeckung hat keine Anti-Schmutz-Schicht, so dass Fingerabdrücke geradezu magisch angezogen werden. Um sie wieder loszuwerden, müssen wir stellenweise kräftig schrubben.

Statt der 5-Megapixel-Kamera des Lumia 520 hat Nokia beim X eine 3-Megapixel-Kamera eingebaut - dementsprechend bescheiden sind die Ergebnisse. Mehr als Schnappschussqualität bietet die Fixfokus-Kamera nicht. Eine Frontkamera für Videotelefonie fehlt dem Gerät.

Zwei SIM-Karten parallel nutzbar

Praktisch ist hingegen die Möglichkeit, zwei SIM-Karten verwenden zu können. Etwas nervig ist aber, dass permanent der Status der beiden SIM-Steckplätze am oberen Rand des Displays angezeigt wird, auch wenn nur eine Karte eingelegt ist. Die Anzeige des zweiten Steckplatzes wird nicht ausgeblendet, sondern ständig als leer angezeigt - und nimmt dabei die Hälfte der Benachrichtigungsleiste ein.

Nokia gibt für den 1.500-mAh-Akku eine Standby-Zeit von 28 Tagen an, die maximale Sprechzeit soll im UMTS-Modus bei 10,5 Stunden liegen. Unseren Videotest konnten wir mit dem X nicht mit einem 1.080p-kodierten Film durchführen, da dieser zu stark ruckelte. Einen 720p-Film konnten wir 3,5 Stunden lang anschauen, ein durchschnittlicher Wert.

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 Veraltete Android-Version als GrundlageVerfügbarkeit und Fazit 
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ger_brian 21. Apr 2014

Und das hast du woher?

koflor 20. Apr 2014

Das ist auch nicht schwer - das 1520 ist das aktuelle Top-Modell. Kein Wunder, wenn auf...

grorg 19. Apr 2014

Für Android schon. Und zwar an Microsoft wegen Patenten und so.

Nerd_vom_Dienst 19. Apr 2014

Evil Sheep muss man hier recht geben, weil es einfach der Realität entspricht. Zudem...



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