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Veraltete Android-Version als Grundlage

Das von Nokia als "Nokia X Software Platform" bezeichnete Betriebssystem basiert auf der veralteten Android-Version 4.1.2. Das bedeutet, dass alle Bugfixes, Sicherheitsupdates und Optimierungen, die seitdem in Android eingebaut wurden, beim Nokia X fehlen.

  • Nokias erstes Android-Smartphone, das Nokia X (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das Smartphone ist technisch gesehen ein Lumia 520 in einem neuen Gehäuse. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Zusätzlich bietet es eine Unterstützung für zwei SIM-Karten. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Auf dem Nokia X läuft eine stark angepasste Version von Android 4.1.2. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Statt der üblichen drei Tasten gibt es beim X nur eine. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Das modifizierte Android erinnert an Windows Phone 8. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
  • Die Benutzeroberfläche besteht aus Kacheln, die allerdings deutlich weniger Funktionen bieten als die von Windows Phone 8. (Screenshot: Tobias Költzsch/Golem.de)
Das modifizierte Android erinnert an Windows Phone 8. (Bild: Nina Sebayang/Golem.de)
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Einen Zugang zum Play Store hat das Nokia X nicht, allerdings können Apps im APK-Format und alternative App-Shops wie der von Amazon installiert werden. Dies ist auch nötig, da der Nokia Store zahlreiche bekannte Apps noch nicht anbietet - beispielsweise Whatsapp oder Spotify. Googles Play Store kann nachinstalliert werden, hierfür muss das X allerdings erst gerootet und einige Dateien müssen manuell auf das Gerät übertragen werden.

Überblick mit Fastlane

Wischt der Nutzer vom Hauptbildschirm nach links oder rechts, ruft er die Fastlane auf. Dies ist eine Mischung aus Benachrichtigungscenter und einer Übersicht der zuletzt genutzten Apps. Die von Android gewohnte Übersicht der aktuell laufenden Programme gibt es auf dem Nokia X nicht: Unterhalb des Displays befindet sich nur eine Schaltfläche, die bei einmaligem Tippen als Zurück-Taste fungiert und bei langem Druck den Hauptbildschirm aufruft.

Wie beim normalen Android - und mittlerweile auch bei Windows Phone 8.1 - kann die Benachrichtigungszeile heruntergezogen werden. Hier findet der Nutzer App-Benachrichtigungen und eine Schnelleinstellungsleiste, mit der Funktionen wie WLAN oder Bluetooth schnell ein- und ausgeschaltet werden können. Die Schaltflächen lassen sich nicht konfigurieren, einen Regler für die Displayhelligkeit gibt es ebenfalls nicht.

Träges System

In der alltäglichen Nutzung macht uns das Nokia-Android wenig Spaß. Die Oberfläche reagiert nicht sonderlich flüssig auf unsere Eingaben: Ständig haben wir das Gefühl, ausgebremst zu werden. App-Starts dauern deutlich länger als bei anderen Android-Smartphones, die Tastatur ist klein und reagiert schlecht, Animationseffekte wirken ruckelig und der Fastlane-Aufruf klappt oft nicht beim ersten Mal. Diese Probleme dürften auch mit der älteren Android-Version zusammenhängen, weil der 512 MByte große Arbeitsspeicher nicht ausreicht. Inwieweit die Portierung selbst Ursache des Problems ist, bleibt Spekulation. LG hat allerdings mit dem L40 gerade gezeigt, dass auch Smartphones mit wenig Arbeitsspeicher nicht langsam und ruckelig sein müssen.

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 Nokia X mit Android im Test: Windows Phone in SchlechtSchwache Benchmark-Ergebnisse 
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ger_brian 21. Apr 2014

Und das hast du woher?

koflor 20. Apr 2014

Das ist auch nicht schwer - das 1520 ist das aktuelle Top-Modell. Kein Wunder, wenn auf...

grorg 19. Apr 2014

Für Android schon. Und zwar an Microsoft wegen Patenten und so.

Nerd_vom_Dienst 19. Apr 2014

Evil Sheep muss man hier recht geben, weil es einfach der Realität entspricht. Zudem...

Anonymer Nutzer 19. Apr 2014

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