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Nokia: Versuche mit XG-Fast im alten Kupfernetz machen Fortschritte

Nokia kommt mit der Technik XG-Fast weiter und erreicht sehr hohe Datenraten im Kupfernetz. Für G.fast hat der Netzausrüster Micro-Nodes gebaut, weil der Einsatz sonst nicht in jedem Netz möglich ist.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast ONT
G.fast ONT (Bild: Nokia)

Nokia will in einem Laborversuch mit XG-Fast eine Datenübertragungsrate von 8 GBit/s erreicht haben. Das gab das finnische Unternehmen am 18. Oktober 2016 bekannt. Der Test wurde gemeinsam mit dem Netzbetreiber National Broadband Network (NBN) in Australien durchgeführt.

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Bei dem Test in einem Labor von NBN in Sydney sei die Datenrate mit einem Kabel von 30 Metern Länge erreicht worden. Über 70 Meter konnten noch 5 GBit/s erreicht werden.

Dennis Steiger, Chief Technologie Officer von NBN, sagte: "Wir sind wirklich erfreut, der dritte Betreiber weltweit zu sein, der Tests für XG-Fast durchführt. Wir folgen damit auf BT im vergangenen Jahr und die Deutsche Telekom im Februar." XG-Fast sei aber noch in einem sehr frühen Stadium.

G.fast-Nodes für den Einbau

XG-Fast verwendet bisher einen Frequenzbereich von bis zu 500 MHz. Damit lassen sich höhere Geschwindigkeiten bei einer noch kürzeren Entfernung als bei G.fast erreichen.

G.fast, nicht XG-fast, eignet sich in Deutschland wegen der Netztopologie eher als Inhouse-Technik in Verbindung mit FTTB (Fiber To The Building), weil hierzulande keine DSLAMs in der Straße vorhanden sind. Der Standard ist ab einer Reichweite von 250 Metern nicht mehr nutzbar. In der Schweiz und Großbritannien ist die Topologie anders, weshalb Swisscom und BT die G.fast-Technik von Huawei und anderen Ausrüstern bereits kommerziell breit ausbauen.

Nokia kündigte an, mit einem erweiterten Angebot an G.fast-Micro-Nodes Telekommunikationsbetreibern zu helfen, dieses Problme zu lösen. Die G.fast-Micro-Nodes seien eine Plug-and-play-Technik, die skaliert werden könne und sowohl für kleinere Verteilerpunkte als auch für Multifunktionsgehäuse geeignet sei.

Netzbetreiber könnten die Nodes aus der Ferne einschalten und automatisch konfigurieren. Das Aufspielen von Software und die Konfiguration vor Ort sollen entfallen. Die G.fast-Micro-Nodes verfügen über iSDN/NFV- und NETCONF/YANG. Der Nokia 7368 ISAM SX-8F ist ein versiegelter G.fast-Micro-Node mit acht Ports.

Nokia arbeitet nach eigenen Angaben mit verschiedenen Kunden, die G.fast einsetzen, darunter BT Openreach, Chunghwa Telecom, A1 Telekom Austria und Energia Communications.



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nille02 18. Okt 2016

Wo sagt er das denn? Oder interpretierst du es in seine aussagen, dass er nichts gegen...


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