Abo
  • Services:

Nokia: Smartphones schickten Aktivierungsdaten nach China

Bei der Aktivierung des Nokia 7 Plus wurden Daten an den Mobilfunknetzbetreiber China Mobile gesendet. Die finnische Datenschutzbehörde erwägt, Ermittlungen aufzunehmen.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Bei der Aktivierung des Nokia 7 Plus wurden Daten nach China gesendet.
Bei der Aktivierung des Nokia 7 Plus wurden Daten nach China gesendet. (Bild: Nokia)

Einige Smartphones der Marke Nokia haben bei deren Aktivierung Daten nach China übertragen. Der Hersteller HMD Global gestand den Fehler ein: Eine einzelne Lieferung des Modells Nokia 7 Plus sei fälschlicherweise mit der Geräteaktivierungs-Software für ein anderes Land ausgestattet worden. "Diese Daten wurden jedoch nie weiterverarbeitet", betonte das Unternehmen. Der Fehler sei im Februar behoben worden. Es seien keine persönlichen Daten an Dritte weitergegeben worden. Wie viele Geräte betroffen waren, erwähnte die Firma nicht.

Stellenmarkt
  1. DLR Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., Braunschweig
  2. Dataport, verschiedene Einsatzorte (Home-Office)

Der Fall wurde durch einen Bericht des norwegischen Senders NRK öffentlich, der von einem Nutzer auf die seltsame Datenübermittlung aufmerksam gemacht worden war. NRK zufolge kontaktierten die Geräte die Adresse vnet.cn, welche vom chinesischen Mobilfunknetzbetreiber China Mobile genutzt wird.

Die Telefone hätten Daten wie die SIM-Kartennummer, die Geräte-Identifikationsnummer (IMEI), den Standort des Funkmasts und auch die MAC-Identifikationsnummer für das WLAN gesendet, hieß es es bei NRK.

Finnische Datenschutzbehörde schließt Ermittlungen nicht aus

Die finnische Datenschutzbehörde erwägt, Ermittlungen aufzunehmen. Der Ombudsmann für Datenschutz in Finnland, Reijo Aarnio, erklärte in einer E-Mail an NRK, dass dies völlig neue Informationen für ihn gewesen seien. "Meine erste Reaktion ist, dass dieses in jedem Fall ein Verstoß gegen die DSGVO wäre", schrieb er.

Der Nokia-Konzern hatte seine Handysparte vor fünf Jahren an Microsoft verkauft und sich auf das Kerngeschäft als Netzwerkausrüster konzentriert. Nachdem auch Microsoft aus dem Smartphone-Markt ausstieg, kehrten die Namensrechte an Nokia zurück. Der finnische Konzern gab sie daraufhin an die Firma HMD Global weiter, die nun Smartphones unter der Marke Nokia vertreibt.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 9,99€ (mtl., monatlich kündbar)
  2. (heute u. a. Eufy Saugroboter für 149,99€, Gartengeräte von Bosch)
  3. 99,00€
  4. (u. a. Outward 31,99€, Dirt Rally 2.0 Day One Edition 24,29€, Resident Evil 7 6,99€, Football...

lgo 23. Mär 2019 / Themenstart

https://www.golem.de/news/windows-10-die-anatomie-der-telemetrie-1903-140185.html Vom...

toni566 22. Mär 2019 / Themenstart

Nur komisch, dass sie diese "System-App" neben dem 7 Plus (mit Stand vom 21.03.2019) wohl...

Micha_T 22. Mär 2019 / Themenstart

Die findet man später in anderen datenbanken wieder und kann so nette rückschlüsse auf...

Michael Graetz2 22. Mär 2019 / Themenstart

China sind einfach Grad die Besten.

16bit-Veteran 22. Mär 2019 / Themenstart

Hey folks, Eine sehr wichtige Frage wäre ja: in welchem Land sollte ich nix von dieser...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
Days Gone angespielt: Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe
Days Gone angespielt
Zombies, Bikes und die Sache mit der Benzinpumpe

Mit dem nettesten Biker seit Full Throttle: Das Actionspiel Days Gone schickt uns auf der PS4 ins ebenso große wie offene Abenteuer. Trotz brutaler Elemente ist die Atmosphäre erstaunlich positiv - beim Ausprobieren wären wir am liebsten in der Welt geblieben.
Von Peter Steinlechner


    Cascade Lake AP/SP: Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen
    Cascade Lake AP/SP
    Das können Intels Xeon-CPUs mit 56 Kernen

    Während AMD seine Epyc-Chips mit 64 Cores erst im Sommer 2019 veröffentlichen wird, legt Intel mit den Cascade Lake mit 56 Kernen vor: Die haben mehr Bandbreite, neue Instruktionen für doppelt so schnelle KI-Berechnungen und können persistenten Speicher ansprechen.
    Von Marc Sauter

    1. Cascade Lake Intel legt Taktraten der Xeon SP v2 offen
    2. Optane DC Persistent Memory So funktioniert Intels nicht-flüchtiger Speicher
    3. Cascade Lake AP Intel zeigt 48-Kern-CPU für Server

    Tropico 6 im Test: Wir basteln eine Bananenrepublik
    Tropico 6 im Test
    Wir basteln eine Bananenrepublik

    Das Militär droht mit Streik, die Nachbarländer mit Krieg und wir haben keinen Rum mehr: Vor solchen Problemen stehen wir als (nicht allzu böser) Diktator in Tropico 6, das für anspruchsvolle Aufbauspieler mehr als einen Blick wert ist.
    Ein Test von Peter Steinlechner


        •  /