Wir schneiden alles doppelt

Zum Glück können moderne Schnittprogramme mit 360-Grad-Material umgehen. Das von uns genutzte Premiere Pro CC hat beispielsweise eine Option, um sphärische Panoramen in der Vorschau anzuzeigen und per Maus darin zu navigieren. Wir hatten unser Rohmaterial im Ozo Creator genau ausgewählt, um die Render-Zeit nicht unnötig zu verlängern - so ging der Rohschnitt flott vonstatten.

Stellenmarkt
  1. Software Solution Architect | Azure Cloud (m/w/d)
    Integrated Worlds GmbH, Holzgerlingen
  2. (Senior) Software Developer (m/w/d)
    STABILO International GmbH, Heroldsberg
Detailsuche

Da wir dreidimensional gefilmt hatten, gab es für jedes Auge eine eigene Videosequenz. Diese beiden Ausgangsfilme wurden in der Timeline auf 50 Prozent ihrer Höhe gestaucht und dann übereinander montiert. Dabei muss das linke Auge pixelgenau oben und das rechte Auge unten positioniert werden. Später entzerrt der Videoplayer die beiden Bilder und gibt sie im VR-Headset einzeln auf das jeweilige Auge aus.

Lahmes Encoding wegen zu großer Datenmenge?

Zusätzlich hatten wir einige kurze Abschnitte mit computergeneriertem Material als .png-Sequenz eingefügt. Was uns auffiel: Beim finalen Rendern wurden diese wesentlich schneller berechnet als die .dpx-Sequenzen aus der Ozo. Wir gehen davon aus, dass trotz SSD-basiertem Massenspeicher die Lese- und Schreibvorgänge der größeren .dpx-Dateien dafür verantwortlich waren.

  • Die Ozo fasst 5 kg, mit Zubehör und Akkus kommt einiges an Gewicht zusammen. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die acht Kameraaugen in der Vorschau. Auch eine VR-Brille kann genutzt werden. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Sehr robust und gut verarbeitet: Die Nokia Ozo besteht komplett aus einer Aluminiumlegierung. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)
  • Die Ozo-Suite von Nokia ist unkompliziert zu bedienen, aber hat ihre Tücken beim Encoding. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
  • Zum Glück können moderne Schnittprogramme inzwischen auch 360°-Inhalte korrekt darstellen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)
Zum Glück können moderne Schnittprogramme inzwischen auch 360°-Inhalte korrekt darstellen. (Screenshot: Martin Wolf/Golem.de)

Am Ende dauerte das Rendering des knapp drei Minuten langen Filmes auf unserem mit einem Intel i7 5960X und einer Nvidia GTX 1080 Grafikkarte ausgestatteten System eine halbe Stunde. Wir hatten eine variable Bitrate von 50 bis 80 Mbit/s bei zwei Render-Durchgängen eingestellt und bekamen eine 1,5 Gbyte große Datei mit einer Auflösung von 4.096 x 2-048 Pixeln, die sich ohne Schwierigkeiten auf unserer Zielplattform, Googles Daydream-Headset, abspielen ließ. Bis auf Kleinigkeiten war der Produktionsprozess problemlos verlaufen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Die Postproduktion erfordert GeduldLohnt sich der Aufwand? 
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8.  


spyro2000 15. Jul 2017

Die Kopfhörer übernehmen einfach die Position vom Headset, sie werden nie separat getrackt.

datenmuell 11. Jul 2017

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass die SPHÄRE 8K ist, nicht der...

mwo (Golem.de) 10. Jul 2017

Die kurze Version der Geschichte: als wir den Flug gebucht haben, wussten wir noch nicht...

Student14 07. Jul 2017

der unterschied besteht auch noch in der 3d technik, 360° mono aufnahmen kann man sich...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Telemetrie
Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist

Seit 1977 befindet sich die Raumsonde Voyager 1 auf ihrer Reise durchs All. Die neusten Daten scheinen einen falschen Standort anzuzeigen.

Telemetrie: Voyager 1 weiß wohl nicht, wo sie ist
Artikel
  1. Übernahme: Broadcom verhandelt Kauf von VMware
    Übernahme
    Broadcom verhandelt Kauf von VMware

    Eine Übernahme von VMware hätte mindestens ein Volumen von 40 Milliarden US-Dollar. Dell will die Beteiligung verkaufen.

  2. Kubernetes-Kontrollcenter: Mit YTT-Templates Kubernetes-Cluster besser verwalten
    Kubernetes-Kontrollcenter
    Mit YTT-Templates Kubernetes-Cluster besser verwalten

    Wir zeigen, wie man mit zentraler und automatisierter YAML-Generierung Hunderte Microservices spielend verwalten kann.
    Eine Anleitung von Jochen R. Meyer

  3. Halbleiterfertigung: Joe Biden bekommt erste 3-nm-Chips gezeigt
    Halbleiterfertigung
    Joe Biden bekommt erste 3-nm-Chips gezeigt

    Bei einem Amtsbesuch in Südkorea hat US-Präsident Joe Biden auch eine Fab von Samsung Foundry besucht und die neue 3-nm-Technik gelobt.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u. a. AMD Ryzen 9 5950X 488€, MSI RTX 3090 Gaming X Trio 1.799€) • Cyber Week: Jetzt alle Deals freigeschaltet • LG OLED TV 77" 62% günstiger: 1.749€ • Bis zu 35% auf MSI • Alternate (u. a. AKRacing Core EX SE Gaming-Stuhl 169€) [Werbung]
    •  /