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Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs.
Wir waren mit der Nokia OZO in Innsbruck unterwegs. (Bild: Martin Wolf / Golem.de)

Die Postproduktion erfordert Geduld

Nach dem Dreh überspielten wir unsere Daten auf den Rechner - und erlebten eine Überraschung. Das Ozo-Creator genannte Programm von Nokia wollte ein Update durchführen. Die neue Version verhieß unter anderem eine bessere Verarbeitung des Rohmaterials mit höherem Dynamikumfang, mehr Bildschärfe und die Möglichkeit, überbelichtete Bereiche zu korrigieren. Leider kostet die Software nun aber entweder 139 Euro pro Monat oder 1.399 Euro pro Jahr. Wir fanden das teuer, zumal die Lizenz auch noch rechnergebunden ist.

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.dpx statt .h264

Wenn das Rohmaterial eingelesen ist, kann pro Clip eine Sequenz ausgewählt und in verschiedene Formate konvertiert werden. Das geht praktischerweise auch per Stapelverarbeitung. Um unsere Auswahl von knapp 15 Minuten zu stitchen, brauchte der Mac Pro rund zwölf Stunden. Der Ergebnis war unbefriedigend. Zwar können in der Nokia-Software die Parameter der .h264-Umwandlung eingestellt werden, in unserem Fall kamen aber immer zu stark komprimierte Videos dabei heraus, die sich für eine Weiterverarbeitung nicht eigneten.

  • Die Ozo fast 5 kg, mit Zubehör und Akkus kommt einiges an Gewicht zusammen. (Bild: Werner Pluta / Golem.de)
  • Die acht Kameraaugen in der Vorschau. Auch eine VR-Brille kann genutzt werden. (Bild: Werner Pluta / Golem.de)
  • Sehr robust und gut verarbeitet: Die Nokia Ozo besteht komplett aus einer Aluminiumlegierung. (Bild: Werner Pluta / Golem.de)
  • Die Ozo-Suite von Nokia ist unkompliziert zu bedienen, aber hat ihre Tücken beim Encoding. (Screenshot: Martin Wolf / Golem.de)
  • Zum Glück können moderne Schnittprogramme inzwischen auch 360°-Inhalte korrekt darstellen. (Screenshot: Martin Wolf / Golem.de)
Die Ozo-Suite von Nokia ist unkompliziert zu bedienen, aber hat ihre Tücken beim Encoding. (Screenshot: Martin Wolf / Golem.de)

Wir beschlossen daher, Einzelbilder im .dpx Format zu rendern. Das benötigte die gleiche Zeit, ergab aber wesentlich besseres Ausgangsmaterial. Den Kameraton ignorierten wir. Die Ozo kann zwar mit ihren acht Mikrofonen auch Klang dreidimensional einfangen, aber da unsere Produktion auf Stereokopfhörer ausgelegt war, hatten wir den Ton separat aufgenommen. Dann ging es endlich in den Schnitt.

 Nie mehr SchnittbilderWir schneiden alles doppelt 

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spyro2000 15. Jul 2017

Die Kopfhörer übernehmen einfach die Position vom Headset, sie werden nie separat getrackt.

datenmuell 11. Jul 2017

Ausserdem darf man nicht vergessen, dass die SPHÄRE 8K ist, nicht der...

mwo (Golem.de) 10. Jul 2017

Die kurze Version der Geschichte: als wir den Flug gebucht haben, wussten wir noch nicht...

Student14 07. Jul 2017

der unterschied besteht auch noch in der 3d technik, 360° mono aufnahmen kann man sich...

havok2 07. Jul 2017

eine RED epic W mit 8K Sensor und warte auf das 360° Objektiv das es derzeit nur als...



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